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	<title>Firma Bundesamt für Strahlenschutz, Autor bei Presse Control</title>
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	<description>Deutschland, Österreich oder Schweiz – Wir machen Pressearbeit</description>
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	<title>Firma Bundesamt für Strahlenschutz, Autor bei Presse Control</title>
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		<title>Wissenschaftsrat empfiehlt weitere Stärkung von Forschung und wissenschaftlicher Kompetenz des BfS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Strahlenschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2024 12:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) leistet mit seiner Forschung, dem Vollzug gesetzlicher Aufgaben, wissenschaftsbasierter Politikberatung und Kommunikation unverzichtbare Arbeit für den Strahlenschutz der Bevölkerung. Das unterstreicht der Wissenschaftsrat in seiner heute veröffentlichten Bewertung der Behörde. Die wissenschaftlichen Leistungen des BfS <a href="https://www.presse-control.de/2024/01/29/wissenschaftsrat-empfiehlt-weitere-staerkung-von-forschung-und-wissenschaftlicher-kompetenz-des-bfs/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2024/01/29/wissenschaftsrat-empfiehlt-weitere-staerkung-von-forschung-und-wissenschaftlicher-kompetenz-des-bfs/" data-wpel-link="internal">Wissenschaftsrat empfiehlt weitere Stärkung von Forschung und wissenschaftlicher Kompetenz des BfS</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) leistet mit seiner Forschung, dem Vollzug gesetzlicher Aufgaben, wissenschaftsbasierter Politikberatung und Kommunikation unverzichtbare Arbeit für den Strahlenschutz der Bevölkerung. Das unterstreicht der Wissenschaftsrat in seiner heute veröffentlichten Bewertung der Behörde. Die wissenschaftlichen Leistungen des BfS zeichnet das Beratungsgremium als sehr gut aus und empfiehlt, Forschung und wissenschaftliche Kompetenz des BfS weiter zu stärken.</p>
<p>Mit Blick auf den Rückgang an entsprechenden Forschungsaktivitäten im Strahlenschutz außerhalb des BfS sollte die Behörde nach Auffassung des Wissenschaftsrates noch intensiver mit Hochschulen und anderen Einrichtungen zusammenarbeiten und den Anteil an Eigenforschung erhöhen. Die Bemühungen des BfS für den Kompetenzerhalt in Strahlenschutz und Strahlenschutz-Forschung, beispielsweise durch verstärkte Förderung von Promovierenden, begrüßt das Beratungsgremium ausdrücklich.</p>
<p>Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Politisches Handeln beruht auf soliden wissenschaftlichen Grundlagen. Diese Grundlagen bereitzustellen, gehört zu den Kernaufgaben des Bundesamtes für Strahlenschutz beim Schutz von Mensch und Umwelt vor Strahlung. Der Wissenschaftsrat bestätigt das wissenschaftliche Profil und die strategische Forschungsausrichtung des Bundesamtes. Seine Empfehlungen werden wir zusammen mit dem BfS sorgfältig prüfen. Hinweise aus zurückliegenden Evaluationen haben bereits maßgeblich zur Weiterentwicklung des BfS als Ressortforschungseinrichtung und zum sehr guten Stand seiner wissenschaftlichen Arbeitsfähigkeit beigetragen.“</p>
<p>BfS-Präsidentin Inge Paulini: „Das ausgesprochen positive Urteil des Wissenschaftsrates bestärkt uns darin, die Strahlenschutz-Forschung auf hohem Niveau weiter auszubauen und uns noch stärker zu vernetzen. Für unseren Einsatz für den Kompetenzerhalt im Strahlenschutz gibt es uns ebenfalls Rückenwind. Exzellente Wissenschaft ist Kern des Selbstverständnisses des Bundesamtes für Strahlenschutz. Die sehr gute Bewertung sowohl unserer wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit als auch unserer Beratungsleistungen verstehen wir als Ansporn und Verpflichtung zugleich.“</p>
<p>Der Wissenschaftsrat würdigt die umfassende Vernetzung des BfS in der deutschen, aber auch in der europäischen und internationalen Fachwelt. So erbringe das BfS unverzichtbare Forschungs- und Entwicklungs- sowie Standardisierungsleistungen und übernehme eine wichtige Position in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei Strahlenschutzfragen.</p>
<p>Auf inhaltliche Entwicklungen in der Strahlenschutz-Forschung – verursacht unter anderem durch den Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie, den zunehmenden Einsatz von Strahlung und radioaktiven Stoffen in der Medizin und neue Technologien – habe das BfS insgesamt gut reagiert und neue Frage- und Problemstellungen in sein Forschungsprogramm aufgenommen, lobt der Wissenschaftsrat die Behörde. Zudem habe das BfS durch multi-, inter- und transdisziplinäre Forschungsansätze sein Forschungsprofil diversifiziert.</p>
<p>Erstmals bezieht der Wissenschaftsrat explizit die wissenschaftsbasierte Politikberatung sowie die Risiko- und Krisenkommunikation des BfS in die Begutachtung ein – und bewertet dessen Leistungen auf diesen Gebieten durchweg positiv. So leistet das Bundesamt mit seiner wissenschaftsbasierten Beratung vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine einen wichtigen Beitrag für den radiologischen Notfallschutz.</p>
<p>Als ein Beispiel für die sehr gute Kommunikation des BfS hebt das Beratungsgremium das Kompetenzzentrum Elektromagnetische Felder des BfS hervor, das 2020 gegründet wurde und die Expertise zur strahlenrelevanten Risikokommunikation und zum Bürgerdialog zielgerichtet weiterentwickelt habe. Optimierungspotenzial sieht der Wissenschaftsrat bei externer Beratung sowie bei der längerfristigen, strategischen Forschungsplanung.</p>
<p>Der Wissenschaftsrat, der die Bundesregierung in inhaltlichen und strukturellen Fragen von Wissenschaft und Forschung berät, hatte die wissenschaftliche Arbeit des BfS auf Wunsch des BMUV begutachtet. Es ist die bislang dritte Evaluation des BfS seit seiner Gründung im Jahr 1989.</p>
<p>Weitere Informationen<br />
<a href="http://www.wissenschaftsrat.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Stellungnahme des Wissenschaftsrats</a></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz</div>
<p>Das Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz (BfS) arbeitet f&uuml;r den Schutz des Menschen und der Umwelt vor Sch&auml;den durch Strahlung. Das BfS informiert die Bev&ouml;lkerung und ber&auml;t die Bundesregierung in allen Fragen des Strahlenschutzes. Die &uuml;ber 550 Besch&auml;ftigten bewerten Strahlenrisiken, &uuml;berwachen die Umweltradioaktivit&auml;t, unterst&uuml;tzen aktiv im radiologischen Notfallschutz und nehmen hoheitliche Aufgaben wahr, darunter im medizinischen und beruflichen Strahlenschutz. Ultraviolette Strahlung und strahlenrelevante Aspekte der Digitalisierung und Energiewende sind weitere Arbeitsfelder. Als wissenschaftlich-technische Bundesoberbeh&ouml;rde betreibt das BfS Forschung und ist mit nationalen und internationalen Fachleuten vernetzt. Weitere Informationen unter www.bfs.de.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz<br />
Postfach 10 01 49<br />
38201 Salzgitter<br />
Telefon: +49 (30) 18333-0<br />
Telefax: +49 (30) 18333-1885<br />
<a href="http://www.bfs.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.bfs.de</a></div>
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Presse- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit <br />
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                    </li>
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                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/bundesamt-fuer-strahlenschutz" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2024/01/29/wissenschaftsrat-empfiehlt-weitere-staerkung-von-forschung-und-wissenschaftlicher-kompetenz-des-bfs/" data-wpel-link="internal">Wissenschaftsrat empfiehlt weitere Stärkung von Forschung und wissenschaftlicher Kompetenz des BfS</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Studie zu guter Luft am Arbeitsplatz: Mitmachen und Radon messen</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2023/06/26/studie-zu-guter-luft-am-arbeitsplatz-mitmachen-und-radon-messen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Strahlenschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 08:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ergonomische Büromöbel, Betriebssport, familiengerechte Arbeitszeiten – es gibt viele Möglichkeiten, sich im Wettbewerb um Fachkräfte als attraktive Arbeitsstätte zu profilieren. Wem der Gesundheitsschutz seiner Beschäftigten am Herzen liegt, sollte dabei auch den Innenraum-Schadstoff Radon in den Blick nehmen. Arbeitgeber*innen können <a href="https://www.presse-control.de/2023/06/26/studie-zu-guter-luft-am-arbeitsplatz-mitmachen-und-radon-messen/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2023/06/26/studie-zu-guter-luft-am-arbeitsplatz-mitmachen-und-radon-messen/" data-wpel-link="internal">Studie zu guter Luft am Arbeitsplatz: Mitmachen und Radon messen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Ergonomische Büromöbel, Betriebssport, familiengerechte Arbeitszeiten – es gibt viele Möglichkeiten, sich im Wettbewerb um Fachkräfte als attraktive Arbeitsstätte zu profilieren. Wem der Gesundheitsschutz seiner Beschäftigten am Herzen liegt, sollte dabei auch den Innenraum-Schadstoff Radon in den Blick nehmen. Arbeitgeber*innen können von einer aktuellen Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) profitieren: Mit kostenlosen Messungen der Radon-Aktivitätskonzentration an etwa 2.000 Arbeitsplätzen will das BfS das Wissen über die Radonsituation in Deutschland vertiefen.</p>
<p><b>Lungenkrebsrisiko Radon</b></p>
<p>Radon ist ein radioaktives Gas, das überall in Deutschland im Boden vorkommt. Kleine Undichtigkeiten in der Bodenplatte oder Kellerwand eines Gebäudes reichen aus, damit das Gas den Weg in das Gebäude findet. Geschieht das in größerem Umfang, atmen die Nutzer*innen des Gebäudes dauerhaft erhöhte Radon-Mengen ein. Die Folge: Ihr Lungenkrebsrisiko steigt.</p>
<p>Erhöhte Radon-Werte in Gebäuden sind in ganz Deutschland möglich. Am häufigsten treten sie in Mittelgebirgsregionen auf. Meist sind vor allem Keller und Erdgeschoss betroffen. Eine gute Belüftung und bauliche Maßnahmen, die das Eindringen von Radon verhindern, sind als Gegenmaßnahmen hilfreich.</p>
<p><b>Alle Branchen können mitmachen</b></p>
<p>Die kostenlosen Messungen stehen Arbeitgeber*innen aus allen Branchen offen – von Industrieunternehmen bis zu Solo‑Selbständigen. Einzige Voraussetzung: Sie haben Arbeitsplätze in Erdgeschossen oder Kellern. Lediglich Betriebsstätten, für die eine gesetzliche Pflicht zur Bestimmung der Radon-Konzentration besteht, sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Solch eine Messpflicht besteht beispielsweise in den sogenannten <a href="https://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/karten/vorsorgegebiete.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Radon-Vorsorgegebieten.</a></p>
<p>Pro Betrieb können in der Regel bis zu zwei ausgewählte Räume untersucht werden. Teilnehmende Arbeitgeber*innen erhalten so einen wichtigen Anhaltspunkt, ob die Radon-Werte in ihrem Betrieb gering sind oder ob sie im Interesse der Gesundheit ihrer Beschäftigten Gegenmaßnahmen ergreifen müssen.</p>
<p><b>Repräsentative Auswahl der Teilnehmer*innen</b></p>
<p>Die Auswahl der Studienteilnehmer*innen erfolgt durch das BfS. Ziel ist eine möglichst repräsentative Berücksichtigung von Regionen und Branchen. Teilnehmende Betriebe erhalten die Messgeräte per Post zugeschickt und stellen sie selbst auf.</p>
<p>Die Geräte benötigen keinen Strom und senden weder Licht noch Geräusche aus. Nach einem Jahr werden sie an das BfS zurückgeschickt und dort ausgewertet. Den Teilnehmenden übermittelt das BfS im Anschluss ihre Messergebnisse mit einer Bewertung. Für die wissenschaftliche Auswertung im Rahmen der Studie werden die erhobenen Daten anonymisiert.</p>
<p>Alle Informationen über Teilnahmevoraussetzungen, Bewerbung, Ablauf der Messungen und Datenschutz finden Sie unter <a href="http://www.bfs.de/radon-at-work" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.bfs.de/radon-at-work</a>. Bewerben Sie sich jetzt – es gilt das Windhundprinzip.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz</div>
<p>Das Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz (BfS) arbeitet f&uuml;r den Schutz des Menschen und der Umwelt vor Sch&auml;den durch Strahlung. Das BfS informiert die Bev&ouml;lkerung und ber&auml;t die Bundesregierung in allen Fragen des Strahlenschutzes. Die &uuml;ber 550 Besch&auml;ftigten bewerten Strahlenrisiken, &uuml;berwachen die Umweltradioaktivit&auml;t, unterst&uuml;tzen aktiv im radiologischen Notfallschutz und nehmen hoheitliche Aufgaben wahr, darunter im medizinischen und beruflichen Strahlenschutz. Ultraviolette Strahlung und strahlenrelevante Aspekte der Digitalisierung und Energiewende sind weitere Arbeitsfelder. Als wissenschaftlich-technische Bundesoberbeh&ouml;rde betreibt das BfS Forschung und ist mit nationalen und internationalen Fachleuten vernetzt. Weitere Informationen unter www.bfs.de.</p>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2023/06/26/studie-zu-guter-luft-am-arbeitsplatz-mitmachen-und-radon-messen/" data-wpel-link="internal">Studie zu guter Luft am Arbeitsplatz: Mitmachen und Radon messen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
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		<title>Atomausstieg erhöht die Sicherheit in Deutschland, aber es bleiben Risiken</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2023/04/13/atomausstieg-erhoeht-die-sicherheit-in-deutschland-aber-es-bleiben-risiken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Strahlenschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Apr 2023 08:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[akw]]></category>
		<category><![CDATA[anlagen]]></category>
		<category><![CDATA[asse]]></category>
		<category><![CDATA[atom]]></category>
		<category><![CDATA[base]]></category>
		<category><![CDATA[behälter]]></category>
		<category><![CDATA[bfs]]></category>
		<category><![CDATA[BMUV]]></category>
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		<category><![CDATA[ukraine]]></category>
		<category><![CDATA[urananreicherungsanlage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch nach dem Abschalten der letzten drei deutschen Kernkraftwerke am 15. April stellt der Umgang mit der Atomenergie Deutschland vor große Herausforderungen. Darauf verweisen die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Inge Paulini, und der Präsident des Bundesamtes für die <a href="https://www.presse-control.de/2023/04/13/atomausstieg-erhoeht-die-sicherheit-in-deutschland-aber-es-bleiben-risiken/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2023/04/13/atomausstieg-erhoeht-die-sicherheit-in-deutschland-aber-es-bleiben-risiken/" data-wpel-link="internal">Atomausstieg erhöht die Sicherheit in Deutschland, aber es bleiben Risiken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Auch nach dem Abschalten der letzten drei deutschen Kernkraftwerke am 15. April stellt der Umgang mit der Atomenergie Deutschland vor große Herausforderungen. Darauf verweisen die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Inge Paulini, und der Präsident des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE), Wolfram König. Radioaktive Abfälle, Kernkraftwerke im grenznahen Ausland und neue Bedrohungsszenarien erfordern demnach auch künftig von den staatlichen Institutionen, Menschen und Umwelt vor den Gefahren der zur Stromerzeugung eingesetzten Technologie zu schützen. </p>
<p><b>Sieben AKW-Standorte weniger als 100 Kilometer von deutscher Grenze entfernt </b></p>
<p>„Der Atomausstieg ist ein klarer Zugewinn an Sicherheit in Deutschland. So lange in unmittelbarer Nachbarschaft jedoch weiterhin Kernkraftwerke in Betrieb sind oder gar neu geplant werden, sind die Risiken der Kernkraft nicht gebannt. Wir müssen daher weiterhin auf etwaige Notfälle vorbereitet sein“, betont Paulini. „Sieben AKW-Standorte in unseren Nachbarstaaten sind weniger als hundert Kilometer von Deutschland entfernt, und Radioaktivität macht an Grenzen nicht halt. Das Reaktorunglück von Fukushima hat gezeigt, dass Kernkraft selbst für hochentwickelte Industriegesellschaften ein unkalkulierbares Risiko darstellen kann.“</p>
<p>Das BfS arbeitet für die Sicherheit und den Schutz des Menschen und der Umwelt vor schädlichen Folgen durch Strahlung. Im Fall eines Unfalls im Zusammenhang mit Radioaktivität würde das BfS das Bundesumweltministerium (BMUV) im Radiologischen Lagezentrum des Bundes (RLZ) – also einem speziellen Krisenstab – unterstützen.</p>
<p><b>Hochradioaktive Abfälle in 16 Zwischenlagern </b></p>
<p>Aus dem Betrieb der deutschen Kernkraftwerke resultieren rund 1900 Behälter mit hochradioaktiven Abfällen, die derzeit in 16 Zwischenlagern aufbewahrt werden. Das BASE zeichnet verantwortlich für den sicheren Umgang mit diesem Erbe, das das Zeitalter der Atomenergie nun hinterlässt.</p>
<p>Neben den besonders gefährlichen und langlebigen hochradioaktiven Abfällen müssen zudem gut 600.000 Kubikmeter an sogenannten schwach- und mittelradioaktiven Abfällen sicher entsorgt werden. Diese stammen einerseits aus dem Betrieb der Atomkraftwerke und deren Rückbau. Andererseits beinhalten sie die noch rückzuholenden Abfälle aus der Asse II sowie Abfälle aus der Urananreicherungsanlage Gronau.</p>
<p>„Für einen begrenzten Zeitraum kann dies in speziell gesicherten Zwischenlagern an der Oberfläche erfolgen. Für die langfristig sichere Lagerung müssen diese Abfälle jedoch in speziellen Lagern in tiefen geologischen Schichten von Mensch und Umwelt isoliert werden“, betont BASE-Präsident König. </p>
<p>Auch wenn durch das Abschalten der Atomkraftwerke nun keine neuen Abfälle mehr produziert werden, so zeigt dies dennoch: „Für die nachfolgenden Generationen ist das Kapitel Atomenergie mit dem 15. April noch nicht geschlossen.  Über viele Jahrzehnte müssen nun die offenen Fragen gelöst werden, die während des Atomzeitalters in Deutschland nicht beantwortet worden sind“, sagt König. „Den gut sechs Jahrzehnten, in denen die Atomenergie zur Stromerzeugung genutzt wurde, stehen noch mindestens weitere 60 Jahre bevor, die wir für den Rückbau und die langzeitsichere Lagerung der Hinterlassenschaften benötigen werden.“</p>
<p><b>BfS hat auch aktuelle Bedrohungsszenarien im Blick </b></p>
<p>Paulini verweist auf neue Gefahren im Zusammenhang mit Radioaktivität: „Der Krieg in der Ukraine zeigt uns gerade sehr deutlich: Das Risiko eines radiologischen Unfalls mit gravierenden Folgen für Mensch und Umwelt besteht weiterhin. In den Fokus rücken auch Bedrohungsszenarien wie Cyberattacken oder Nuklearwaffenangriffe.“ Oft vergessen werde zudem, dass auch von den deutschen Kernkraftwerken ein – wenn auch deutlich kleineres – Risiko ausgeht, solange sie im Rückbau sind. Auch das BfS habe noch für Jahrzehnte Aufgaben in dem Bereich.</p>
<p>Insbesondere zwei Aspekte seien entscheidend für mehr Sicherheit: Das regelmäßige und flächendeckende Messen von Radioaktivität sowie eine umfassende Lageanalyse. Deutschland betreibt das dichteste Radioaktivitäts-Messnetz weltweit und verfügt damit über ein funktionierendes Frühwarnsystem. Ergänzt wird dies durch umfassende Lageanalysen für Notfälle. „Beides zusammen bildet die Grundlage für den Schutz der Bevölkerung“, sagt Paulini. „Wir stellen unsere radiologischen Lageanalysen auch internationalen Partnern zur Verfügung. Diese Zusammenarbeit auszuweiten und zu vertiefen, wird für Deutschland eine der wichtigen Aufgaben der nächsten Jahre sein“, sagt Paulini.</p>
<p><b>BASE: Endlagerung in tiefen geologischen Schichten „sicherste Lösung“  </b></p>
<p>Während Deutschland und andere Länder aus der Nutzung der Atomenergie aussteigen oder diesen Schritt bereits vollzogen haben, planen andere Länder einen längeren Betrieb ihrer Anlagen oder versprechen sich von anderen Reaktortechnologien Vorteile in der Zukunft. Das BASE forscht zu diesen Themen und hat wissenschaftliche Gutachten zu unterschiedlichen Reaktorkonzepten wie <a href="https://www.base.bund.de/DE/themen/kt/kta-deutschland/neue_reaktoren/neue-reaktoren_node.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Small Modular Reactors</a>, <a href="https://www.base.bund.de/DE/themen/kt/kta-deutschland/neuartige-reaktorkonzepte/sogenannte-neuartige-reaktorkonzepte-gutachten.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">sogenannten neuartigen Reaktorkonzepten</a> oder der <a href="https://www.base.bund.de/DE/themen/kt/kta-deutschland/p_und_t/partitionierung-transmutation_node.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Partitionierung und Transmutation</a> veröffentlicht.</p>
<p>BASE-Präsident König stellt dazu fest: „In absehbarer Zeit können andere Atom-Technologien weder die Altlasten der Atomenergie-Nutzung beseitigen noch die drängenden Fragen des Klimawandels beantworten. Keine der diskutierten Technologien sind derzeit oder absehbar am Markt verfügbar.“ Zudem seien zentrale Fragen der Sicherheit dieser Konzepte noch nicht geklärt, manche Technologien würden sogar mit neuen Risiken einhergehen.</p>
<p>Für die Frage der sicheren Lagerung der radioaktiven Hinterlassenschaften bedeute dies: „Es führt kein Weg daran vorbei, dass sich unsere Generationen um den sicheren Verbleib der radioaktiven Altlasten kümmern. Die Endlagerung in tiefen geologischen Schichten bietet dafür die nach wie vor sicherste Lösung. Erst wenn dies dauerhaft gewährleistet ist, ist der Atomausstieg vollständig umgesetzt.“</p>
<p><b>Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung </b></p>
<p>Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) ist die zentrale Fachbehörde des Bundes für den sicheren Umgang mit den Hinterlassenschaften der Atomenergie. Es nimmt Regulierungs-, Genehmigungs- und Aufsichtsaufgaben im Bereich Endlagerung, Zwischenlagerung sowie für den Umgang und Transport von hochradioaktiven Abfällen wahr. Das BASE überwacht das Standortauswahlverfahren für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle und organisiert die Beteiligung der Öffentlichkeit.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz</div>
<p>Das Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz (BfS) arbeitet f&uuml;r den Schutz des Menschen und der Umwelt vor Sch&auml;den durch Strahlung. Das BfS informiert die Bev&ouml;lkerung und ber&auml;t die Bundesregierung in allen Fragen des Strahlenschutzes. Die &uuml;ber 550 Besch&auml;ftigten bewerten Strahlenrisiken, &uuml;berwachen die Umweltradioaktivit&auml;t, unterst&uuml;tzen aktiv im radiologischen Notfallschutz und nehmen hoheitliche Aufgaben wahr, darunter im medizinischen und beruflichen Strahlenschutz. Ultraviolette Strahlung und strahlenrelevante Aspekte der Digitalisierung und Energiewende sind weitere Arbeitsfelder. Als wissenschaftlich-technische Bundesoberbeh&ouml;rde betreibt das BfS Forschung und ist mit nationalen und internationalen Fachleuten vernetzt. Weitere Informationen unter www.bfs.de.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz<br />
Postfach 10 01 49<br />
38201 Salzgitter<br />
Telefon: +49 (30) 18333-0<br />
Telefax: +49 (30) 18333-1885<br />
<a href="http://www.bfs.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.bfs.de</a></div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/bundesamt-fuer-strahlenschutz/Atomausstieg-erhoeht-die-Sicherheit-in-Deutschland-aber-es-bleiben-Risiken/boxid/1153597" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/bundesamt-fuer-strahlenschutz" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2023/04/13/atomausstieg-erhoeht-die-sicherheit-in-deutschland-aber-es-bleiben-risiken/" data-wpel-link="internal">Atomausstieg erhöht die Sicherheit in Deutschland, aber es bleiben Risiken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
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		<title>Bundesamt für Strahlenschutz als familienfreundliche Behörde zertifiziert</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2022/06/21/bundesamt-fuer-strahlenschutz-als-familienfreundliche-behoerde-zertifiziert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Strahlenschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2022 10:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Firmenintern]]></category>
		<category><![CDATA[Audit]]></category>
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		<category><![CDATA[bfs]]></category>
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		<category><![CDATA[paulini]]></category>
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		<category><![CDATA[Strahlenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[zertifizierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat für sein Engagement zur Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit das Zertifikat zum audit berufundfamilie erhalten. Die feierliche Übergabe fand am 21. Juni 2022 im Rahmen eines digitalen Festaktes statt. Der Zertifizierung ging ein Auditierungsprozess <a href="https://www.presse-control.de/2022/06/21/bundesamt-fuer-strahlenschutz-als-familienfreundliche-behoerde-zertifiziert/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2022/06/21/bundesamt-fuer-strahlenschutz-als-familienfreundliche-behoerde-zertifiziert/" data-wpel-link="internal">Bundesamt für Strahlenschutz als familienfreundliche Behörde zertifiziert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat für sein Engagement zur Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit das Zertifikat zum audit berufundfamilie erhalten. Die feierliche Übergabe fand am 21. Juni 2022 im Rahmen eines digitalen Festaktes statt.</p>
<p>Der Zertifizierung ging ein Auditierungsprozess voraus, in dem die bereits vorhandenen Angebote und Maßnahmen für familienfreundliche Arbeitsbedingungen überprüft und Möglichkeiten zu deren Ausbau und Weiterentwicklung ermittelt wurden.</p>
<p><b>Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern</b></p>
<p>„Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben hat für das Bundesamt für Strahlenschutz einen hohen Stellenwert – und wir wollen noch besser werden. Die Auditierung unterstützt uns dabei, uns stetig weiterzuentwickeln“, betont BfS-Präsidentin Inge Paulini.</p>
<p>„Den Begriff der Familie fasst das Bundesamt für Strahlenschutz bewusst weit: Wir unterstützen alle Formen, in denen Menschen in ihrem Privatleben Verantwortung für einander übernehmen.“</p>
<p><b>Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten</b></p>
<p>Mit Gleitzeit, verschiedenen Teilzeitmodellen und mobilem Arbeiten ermöglicht das BfS, Arbeitszeit und -ort individuell an die persönliche Lebenssituation anzupassen.</p>
<p>Unterstützung in schwierigen beruflichen und persönlichen Phasen bieten eine Betriebliche Sozialberatung sowie ein Familienservice. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement des BfS macht den Beschäftigten Angebote zur Prävention und zur Gesundheitsförderung.</p>
<p><b>Mehr Flexibilität bei Arbeitszeit und Arbeitsort</b></p>
<p>Für die kommenden Jahre plant das BfS unter anderem, Arbeitszeit und Arbeitsort noch weiter zu flexibilisieren. Bestehende Informations- und Beratungsangebote sollen ausgebaut werden. Ebenso wird geprüft, ob die mit familiären Auszeiten verbundenen Verwaltungsprozesse beschäftigtenfreundlicher gestaltet werden können. Auf der Agenda stehen außerdem eine stärkere behördeninterne Sensibilisierung und mehr Unterstützung für familienbewusste Führung.</p>
<p><b>Audit berufundfamilie</b></p>
<p>Das audit berufundfamilie beruht auf einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Als strategisches Managementinstrument unterstützt das Audit Arbeitgeber*innen dabei, ihre Personalpolitik familien- und lebensphasenbewusst zu gestalten.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz</div>
<p>Das Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz (BfS) arbeitet f&uuml;r den Schutz des Menschen und der Umwelt vor Sch&auml;den durch Strahlung. Das BfS informiert die Bev&ouml;lkerung und ber&auml;t die Bundesregierung in allen Fragen des Strahlenschutzes. Die &uuml;ber 550 Besch&auml;ftigten bewerten Strahlenrisiken, &uuml;berwachen die Umweltradioaktivit&auml;t, unterst&uuml;tzen aktiv im radiologischen Notfallschutz und nehmen hoheitliche Aufgaben wahr, darunter im medizinischen und beruflichen Strahlenschutz. Ultraviolette Strahlung und strahlenrelevante Aspekte der Digitalisierung und Energiewende sind weitere Arbeitsfelder. Als wissenschaftlich-technische Bundesoberbeh&ouml;rde betreibt das BfS Forschung und ist mit nationalen und internationalen Fachleuten vernetzt. Weitere Informationen unter www.bfs.de.</p>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/bundesamt-fuer-strahlenschutz" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz</a>
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</ul></div>
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		<item>
		<title>Neues europäisches Strahlenschutz-Forschungsprogramm</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2022/06/15/neues-europaeisches-strahlenschutz-forschungsprogramm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Strahlenschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2022 11:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bfs]]></category>
		<category><![CDATA[cancer]]></category>
		<category><![CDATA[disaster]]></category>
		<category><![CDATA[euratom]]></category>
		<category><![CDATA[european]]></category>
		<category><![CDATA[institut]]></category>
		<category><![CDATA[management]]></category>
		<category><![CDATA[open]]></category>
		<category><![CDATA[patientinnen]]></category>
		<category><![CDATA[pianoforte]]></category>
		<category><![CDATA[resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Risk]]></category>
		<category><![CDATA[sendai]]></category>
		<category><![CDATA[strahlenschutzforschung]]></category>
		<category><![CDATA[strahlung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-control.de/2022/06/15/neues-europaeisches-strahlenschutz-forschungsprogramm/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die neue Europäische Partnerschaft für Strahlenschutzforschung PIANOFORTE hat im Juni 2022 in Paris ihre Arbeit aufgenommen. Das von EURATOM und den Regierungen der beteiligten Staaten finanzierte Forschungsrahmenprogramm soll zu einer weiteren Verbesserung des Schutzes von Bevölkerung, Arbeitnehmer*innen, Patient*innen und Umwelt <a href="https://www.presse-control.de/2022/06/15/neues-europaeisches-strahlenschutz-forschungsprogramm/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2022/06/15/neues-europaeisches-strahlenschutz-forschungsprogramm/" data-wpel-link="internal">Neues europäisches Strahlenschutz-Forschungsprogramm</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die neue Europäische Partnerschaft für Strahlenschutzforschung <a href="https://www.irsn.fr/EN/newsroom/News/Pages/20220613-PIANOFORTE-European-partnership-radiation-protection.aspx" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">PIANOFORTE</a> hat im Juni 2022 in Paris ihre Arbeit aufgenommen. Das von EURATOM und den Regierungen der beteiligten Staaten finanzierte Forschungsrahmenprogramm soll zu einer weiteren Verbesserung des Schutzes von Bevölkerung, Arbeitnehmer*innen, Patient*innen und Umwelt vor schädlichen Wirkungen ionisierender Strahlung beitragen.</p>
<p>Die Gesamtkoordinierung von PIANOFORTE liegt beim Französischen Institut für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit (IRSN). Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wird als Leitung des Arbeitspakets „Stakeholder Involvement“ für eine breite wissenschaftliche und gesellschaftliche Verankerung der Forschungsfragen und ‑projekte verantwortlich sein. Als Mitglied des Vorstands der Partnerschaft wird das BfS außerdem seine Erfahrung als Koordinator des Vorgängerprogramms <a href="https://www.concert-h2020.eu/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">CONCERT </a>einbringen.</p>
<p><b>Vernetzung von Strahlenschutzforschung und Stakeholdern</b></p>
<p>„Strahlenschutz betrifft weite Bereiche des gesellschaftlichen Lebens“, betont der Vizepräsident des BfS, Florian Rauser. „Strahlenschutzforschung muss deswegen eng vernetzt mit anderen wissenschaftlichen Disziplinen und Behörden, mit der Strahlenschutzpraxis und der Zivilgesellschaft arbeiten. Das Ziel des BfS-Engagements in PIANOFORTE ist, die Erwartungen dieses breiten Feldes an Stakeholdern bestmöglich zu integrieren und Brücken zu anderen Sektoren – insbesondere dem Gesundheitswesen – zu schlagen.“</p>
<p><b>Schwerpunkte von PIANOFORTE</b></p>
<p>Während der fünfjährigen Laufzeit der Partnerschaft wird PIANOFORTE Forschungsarbeiten aus vier Themenschwerpunkten im Rahmen von drei offenen Programmrunden (Open Calls) fördern:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Verbesserung des Strahlenschutzes von Patient*innen bei der Anwendung ionisierender Strahlung in der Medizin,</li>
<li>Verbesserung des Verständnisses individueller Strahlenempfindlichkeit,</li>
</ul>
<ul class="bbcode_list">
<li>Untersuchung von Wirkmechanismen bei chronischer Strahlenexposition im Niedrigdosisbereich,</li>
<li>Verbesserung der Vorbereitung auf nukleare und radiologische Krisen, gesellschaftliche Resilienz und Management der Nach-Unfallphase.</li>
</ul>
<p>Damit unterstützt die Partnerschaft auch die Ziele der Europäischen Union wie</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>den Kampf gegen Krebs (European Cancer Action Plan),</li>
<li>die Verbesserung der Vorbereitung auf Katastrophen und der Resilienz in solchen Situationen (Umsetzung des Sendai Framework for Disaster Risk Reduction).</li>
</ul>
<p>Die Möglichkeit, Förderanträge für die offenen Programmrunden einzureichen, wird allen Forschungsinstitutionen aus der Europäischen Union offenstehen.</p>
<p><b>Kompetenzerhalt im europäischen Strahlenschutz</b></p>
<p>Darüber hinaus wird PIANOFORTE durch die Unterstützung einer gemeinsamen Nutzung von Forschungsinfrastruktur auf europäischer Ebene sowie durch Ausbildungs- und Trainingsaktivitäten zum Kompetenzerhalt im europäischen Strahlenschutz beitragen.</p>
<p>In PIANOFORTE haben sich 58 Partner aus 22 EU-Staaten sowie aus Großbritannien und Norwegen zusammengeschlossen. Insgesamt stehen 46 Millionen Euro zur Umsetzung des Programms zur Verfügung.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz</div>
<p>Das Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz (BfS) arbeitet f&uuml;r den Schutz des Menschen und der Umwelt vor Sch&auml;den durch Strahlung. Das BfS informiert die Bev&ouml;lkerung und ber&auml;t die Bundesregierung in allen Fragen des Strahlenschutzes. Die &uuml;ber 550 Besch&auml;ftigten bewerten Strahlenrisiken, &uuml;berwachen die Umweltradioaktivit&auml;t, unterst&uuml;tzen aktiv im radiologischen Notfallschutz und nehmen hoheitliche Aufgaben wahr, darunter im medizinischen und beruflichen Strahlenschutz. Ultraviolette Strahlung und strahlenrelevante Aspekte der Digitalisierung und Energiewende sind weitere Arbeitsfelder. Als wissenschaftlich-technische Bundesoberbeh&ouml;rde betreibt das BfS Forschung und ist mit nationalen und internationalen Fachleuten vernetzt. Weitere Informationen unter www.bfs.de.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz<br />
Postfach 10 01 49<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/bundesamt-fuer-strahlenschutz/Neues-europaeisches-Strahlenschutz-Forschungsprogramm/boxid/1116747" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/bundesamt-fuer-strahlenschutz" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---9/1116747.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2022/06/15/neues-europaeisches-strahlenschutz-forschungsprogramm/" data-wpel-link="internal">Neues europäisches Strahlenschutz-Forschungsprogramm</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
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		<item>
		<title>Nachweis von Kernwaffentests künftig noch präziser</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2022/02/01/nachweis-von-kernwaffentests-kuenftig-noch-praeziser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Strahlenschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2022 09:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[atombombentests]]></category>
		<category><![CDATA[bfs]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
		<category><![CDATA[ctbto]]></category>
		<category><![CDATA[fallout]]></category>
		<category><![CDATA[freiburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Nevada]]></category>
		<category><![CDATA[paulini]]></category>
		<category><![CDATA[proben]]></category>
		<category><![CDATA[radioaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[schauinsland]]></category>
		<category><![CDATA[system]]></category>
		<category><![CDATA[systems]]></category>
		<category><![CDATA[xenon]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-control.de/2022/02/01/nachweis-von-kernwaffentests-kuenftig-noch-praeziser/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit einem neuen Messsystem wird es künftig möglich sein, noch besser geheime unterirdische Kernwaffentests nachweisen zu können. Ende Januar beendete das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im Auftrag der Organisation zur Überwachung des Internationalen Kernwaffenteststoppabkommens (CTBTO) die sechsmonatige Testphase eines neuen <a href="https://www.presse-control.de/2022/02/01/nachweis-von-kernwaffentests-kuenftig-noch-praeziser/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2022/02/01/nachweis-von-kernwaffentests-kuenftig-noch-praeziser/" data-wpel-link="internal">Nachweis von Kernwaffentests künftig noch präziser</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Mit einem neuen Messsystem wird es künftig möglich sein, noch besser geheime unterirdische Kernwaffentests nachweisen zu können. Ende Januar beendete das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im Auftrag der Organisation zur Überwachung des Internationalen Kernwaffenteststoppabkommens (CTBTO) die sechsmonatige Testphase eines neuen Systems zur Messung von radioaktiven Edelgasen in der Luft. Damit sollen noch geringere Konzentrationen erfasst werden können als es bislang der Fall war. Die Messungen werden damit noch präziser.</p>
<p>Die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz, Inge Paulini, verweist auf die internationale Bedeutung: „Seit dem Aufbau des internationalen Überwachungssystems Ende der 1990er Jahre sind mit Ausnahme von Nordkorea weltweit keine Atombomben mehr getestet worden. Dies ist ein großer Teilerfolg für das Ziel der nuklearen Abrüstung. Damit dies so bleibt, muss das Kontrollsystem ständig weiterentwickelt werden. Mit der Erprobung eines neuen Messsystems auf dem Schauinsland hat das BfS in den letzten Monaten einen Beitrag hierzu geleistet.“</p>
<p><b>Neues Messsystem auf dem Schauinsland ermöglicht noch genauere Messungen</b></p>
<p>Geheime Kernwaffentests aufzuspüren ist Aufgabe der CTBTO. Mehrere Dutzend untereinander vernetzte, internationale Messstationen können geringste Spuren von Radioaktivität in der Luft erfassen. Andere Stationen messen seismische Signale. Das BfS betreibt auf dem Schauinsland bei Freiburg die einzige Messstation in Mitteleuropa, die hochempfindliche Radioaktivitätsmessungen für die CTBTO durchführen kann.</p>
<p>Einen besonderen Stellenwert hat die Messung der radioaktiven Isotope des Edelgases Xenon, da dieses Edelgas auch nach unterirdischen Kernwaffen-Tests in die Atmosphäre gelangen und so gemessen werden kann. Auch jetzt schon gibt es auf dem Schauinsland ein System zur Messung von radioaktiven Edelgasen. Täglich werden dort Luftproben genommen und mit hochempfindlicher Messtechnik analysiert </p>
<p>Nun wurde ein neues Messsystem auf dem Schauinsland getestet. Es soll im internationalen Messnetz der CTBTO zum Einsatz kommen. Das neue System entnimmt alle sechs Stunden Proben aus der Luft, vier Mal häufiger als das aktuelle System auf dem Schauinsland. Gleichzeitig ist es noch empfindlicher als das alte. Damit soll es künftig noch einfacher werden, den Ursprung radioaktiver Stoffe zu ermitteln.</p>
<p><b>Weltweites Netzwerk zur Erfassung von radioaktiven Luftpartikeln und Edelgasen </b></p>
<p>Weltweit sind im Rahmen der CTBTO 80 Stationen zur Überwachung von Radioaktivität in der Atmosphäre geplant. 40 von diesen sollen auch einen Nachweis radioaktiver Edelgase erbringen können. Aktuell sind 72 Stationen in Betrieb, 25 davon auch zum Nachweis radioaktiver Edelgase.</p>
<p>Bereits kurz nach dem 2. Weltkrieg hatten Freiburger Forscher*innen damit begonnen, auf dem 1.200 Meter hohen Schauinsland bei Freiburg die kosmische Höhenstrahlung zu messen. Im März 1953 stießen sie dabei auf ungewöhnliche Werte, die sich als Spuren von radioaktivem Fallout eines Atombombentests in der Wüste von Nevada (USA) herausstellten. Den Forscher*innen war es damit erstmals gelungen, radioaktive Stoffe aus Atombombentests anderer Staaten in Deutschland nachzuweisen.</p>
<p>Die letzte oberirdische Atombombenexplosion im Oktober 1980 in China konnte ebenfalls auf dem Schauinsland nachgewiesen werden. Auch die radioaktive Wolke, die nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl im Frühjahr 1986 über Europa hinweg zog, und radioaktive Isotope aus dem Unfall in Fukushima wurden auf dem Schauinsland registriert.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz</div>
<p>Das Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz (BfS) arbeitet f&uuml;r den Schutz des Menschen und der Umwelt vor Sch&auml;den durch Strahlung. Das BfS informiert die Bev&ouml;lkerung und ber&auml;t die Bundesregierung in allen Fragen des Strahlenschutzes. Die &uuml;ber 550 Besch&auml;ftigten bewerten Strahlenrisiken, &uuml;berwachen die Umweltradioaktivit&auml;t, unterst&uuml;tzen aktiv im radiologischen Notfallschutz und nehmen hoheitliche Aufgaben wahr, darunter im medizinischen und beruflichen Strahlenschutz. Ultraviolette Strahlung und strahlenrelevante Aspekte der Digitalisierung und Energiewende sind weitere Arbeitsfelder. Als wissenschaftlich-technische Bundesoberbeh&ouml;rde betreibt das BfS Forschung und ist mit nationalen und internationalen Fachleuten vernetzt. Weitere Informationen unter www.bfs.de.</p>
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<div class="pb-contact-item">Nicole Meßmer<br />
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2022/02/01/nachweis-von-kernwaffentests-kuenftig-noch-praeziser/" data-wpel-link="internal">Nachweis von Kernwaffentests künftig noch präziser</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
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		<title>Radon im Boden: Neue hochauflösende Karte gibt Orientierung</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2022/01/25/radon-im-boden-neue-hochaufloesende-karte-gibt-orientierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Strahlenschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 08:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[auflösung]]></category>
		<category><![CDATA[bfs]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[gas]]></category>
		<category><![CDATA[gebäude]]></category>
		<category><![CDATA[geoportal]]></category>
		<category><![CDATA[karte]]></category>
		<category><![CDATA[kilometer]]></category>
		<category><![CDATA[learning]]></category>
		<category><![CDATA[lungenkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[machine]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
		<category><![CDATA[radon]]></category>
		<category><![CDATA[region]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlenschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bundesamt für Strahlenschutz hat eine neue Karte zur Radon-Situation in Deutschland veröffentlicht. Die Karte zeigt die zu erwartende Radon-Konzentration in der Bodenluft in einer Auflösung von 1&#215;1 Kilometer. Die Karte richtet sich an alle, die sich über die Radon-Situation <a href="https://www.presse-control.de/2022/01/25/radon-im-boden-neue-hochaufloesende-karte-gibt-orientierung/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2022/01/25/radon-im-boden-neue-hochaufloesende-karte-gibt-orientierung/" data-wpel-link="internal">Radon im Boden: Neue hochauflösende Karte gibt Orientierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Das Bundesamt für Strahlenschutz hat eine neue Karte zur Radon-Situation in Deutschland veröffentlicht. Die Karte zeigt die zu erwartende Radon-Konzentration in der Bodenluft in einer Auflösung von 1&#215;1 Kilometer.</p>
<p>Die Karte richtet sich an alle, die sich über die Radon-Situation in ihrer Region informieren möchten. Bauplaner*innen kann sie erste Hinweise geben, ob Radon-Messungen im Baugrund oder zusätzliche Schutzmaßnahmen gegen Radon erwogen werden sollten.</p>
<p><b>Radon in Gebäuden erhöht Lungenkrebsrisiko</b></p>
<p>Radon ist ein radioaktives Gas, das in allen Böden vorkommt. Je höher die Radon-Konzentration im Boden ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass Radon in größeren Mengen in Gebäude eindringt und sich dort ansammelt. Lebt oder arbeitet man über längere Zeit in Räumen, in denen erhöhte Radon-Werte vorkommen, steigt das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken.</p>
<p><b>Karte ist räumlich höher aufgelöst</b></p>
<p>Die neue Radon-Karte wurde mithilfe von Machine Learning auf Basis neuer Messdaten erstellt. In die Berechnung flossen darüber hinaus bereits vorhandene Messdaten, Geologie, Bodeneigenschaften und Klima ein. Die Karte ersetzt eine bereits bestehende, ältere Karte.</p>
<p>Durch die Verwendung verbesserter Berechnungsverfahren und einer größeren Datengrundlage ist die neue Karte deutlich genauer und räumlich höher aufgelöst als ihre Vorgängerin. Zugleich sinkt das Risiko, die Radon-Situation zu unterschätzen:</p>
<p>Während die alte Karte die zu erwartenden Durchschnittswerte angab, sind die in der neuen Karte dargestellten Werte so gewählt, dass die an einem Ort im Boden vorhandene Radon-Konzentration in 90 Prozent der Fälle niedriger oder identisch mit dem in der Karte angegebenen Wert ist. Für die restlichen zehn Prozent der Fälle kann nicht ausgeschlossen werden, dass aufgrund kleinräumiger geologischer Besonderheiten höhere Werte auftreten.</p>
<p>Kleinräumig erhöhte Werte von Radon in der Bodenluft, die untypisch für ihre Umgebung sind, lassen sich mit mathematischen Berechnungsverfahren nicht exakt lokalisieren. Sie können nur mit einer Radon-Messung im Boden gefunden oder ausgeschlossen werden.</p>
<p><b>Karte und Fachanwendung online verfügbar</b></p>
<p>Die Karte „Radon im Boden“ steht auf den Internetseiten des BfS als Übersichtskarte für ganz Deutschland unter <a href="http://www.bfs.de/radon-karte" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.bfs.de/radon-karte</a> zur Verfügung. Detailrecherchen sind über die Fachanwendung <a href="https://www.imis.bfs.de/geoportal/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">BfS Geoportal</a> möglich.</p>
<p><b>In Bestandsgebäuden Radon messen</b></p>
<p>Wie hoch die Radon-Konzentration innerhalb bereits bestehender Gebäude oder im Boden eines einzelnen Grundstückes ist, kann man aus der Karte übrigens nicht ablesen. Dieser Wert lässt sich nur mit einer Radon-Messung ermitteln.</p>
<p>Radon-Messungen in Gebäuden sind kostengünstig und mit wenig Aufwand verbunden. Unter <a href="http://www.bfs.de/radon-messen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.bfs.de/radon-messen</a> kann man sich näher über das Thema informieren.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz</div>
<p>Das Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz (BfS) arbeitet f&uuml;r den Schutz des Menschen und der Umwelt vor Sch&auml;den durch Strahlung. Das BfS informiert die Bev&ouml;lkerung und ber&auml;t die Bundesregierung in allen Fragen des Strahlenschutzes. Die &uuml;ber 550 Besch&auml;ftigten bewerten Strahlenrisiken, &uuml;berwachen die Umweltradioaktivit&auml;t, unterst&uuml;tzen aktiv im radiologischen Notfallschutz und nehmen hoheitliche Aufgaben wahr, darunter im medizinischen und beruflichen Strahlenschutz. Ultraviolette Strahlung und strahlenrelevante Aspekte der Digitalisierung und Energiewende sind weitere Arbeitsfelder. Als wissenschaftlich-technische Bundesoberbeh&ouml;rde betreibt das BfS Forschung und ist mit nationalen und internationalen Fachleuten vernetzt. Weitere Informationen unter www.bfs.de.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2022/01/25/radon-im-boden-neue-hochaufloesende-karte-gibt-orientierung/" data-wpel-link="internal">Radon im Boden: Neue hochauflösende Karte gibt Orientierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
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		<title>Bundesamt für Strahlenschutz erhält Radon-Daten für die Forschung</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2021/12/13/bundesamt-fuer-strahlenschutz-erhaelt-radon-daten-fuer-die-forschung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Strahlenschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Dec 2021 09:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bfs]]></category>
		<category><![CDATA[daten]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[ergebnis]]></category>
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		<category><![CDATA[paulini]]></category>
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		<category><![CDATA[raumluft]]></category>
		<category><![CDATA[schutz]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlenschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu schützen, müssen Arbeitgeber*innen in Radon-Vorsorgegebieten die Radon-Konzentration an bestimmten Arbeitsplätzen messen und gegebenenfalls gegen erhöhte Radon-Werte vorgehen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) kann die anonymisierten Ergebnisse dieser Messungen künftig zu Forschungszwecken nutzen, um weitere <a href="https://www.presse-control.de/2021/12/13/bundesamt-fuer-strahlenschutz-erhaelt-radon-daten-fuer-die-forschung/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2021/12/13/bundesamt-fuer-strahlenschutz-erhaelt-radon-daten-fuer-die-forschung/" data-wpel-link="internal">Bundesamt für Strahlenschutz erhält Radon-Daten für die Forschung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Um die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu schützen, müssen Arbeitgeber*innen in Radon-Vorsorgegebieten die Radon-Konzentration an bestimmten Arbeitsplätzen messen und gegebenenfalls gegen erhöhte Radon-Werte vorgehen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) kann die anonymisierten Ergebnisse dieser Messungen künftig zu Forschungszwecken nutzen, um weitere Erkenntnisse für den Schutz vor Radon zu gewinnen. Grundlage dafür ist eine Neuregelung in der Strahlenschutzverordnung.</p>
<p><b>Radon erhöht Lungenkrebs-Risiko</b></p>
<p>Radon ist ein radioaktives Gas, das überall in Deutschland im Boden entsteht – je nach Standort in unterschiedlichen Mengen. Über Poren, Spalten und Risse kann es in Gebäude gelangen und sich dort in der Raumluft ansammeln. Atmet man Radon über längere Zeit ein, steigt das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken.</p>
<p>In Radon-Vorsorgegebieten wird der Referenzwert zum Schutz vor Radon in Gebäuden überdurchschnittlich häufig überschritten. Dort gelten besondere Anforderungen an den Schutz vor Radon. Unter anderem müssen Arbeitgeber*innen die Radon-Konzentration an Arbeitsplätzen in Erd- und Kellergeschossen mit einem qualitätsgesicherten Messverfahren ermitteln lassen und die Messergebnisse nach einheitlichen Vorgaben dokumentieren.</p>
<p><b>Schutz vor Radon verbessern</b></p>
<p>„Das Bundesamt für Strahlenschutz setzt sich seit langem für den Schutz vor Radon an Arbeitsplätzen und in Wohnungen ein und forscht zu unterschiedlichen Aspekten – etwa zu erhöhten Radon-Vorkommen, zum Gesundheitsrisiko oder zu Minderungsmöglichkeiten“, erläutert BfS-Präsidentin Inge Paulini. „Die Ergebnisse der Radon-Messungen an Arbeitsplätzen werden unsere Datengrundlage erheblich erweitern.“</p>
<p>„Die neuen Daten können dazu beitragen, unser Bild über die Radon-Situation in Deutschland zu verbessern. Über die Zeit werden sich Entwicklungen erkennen lassen. Wir werden sehen können, wie gut die Regelungen für Arbeitsplätze in den Radon-Vorsorgegebieten wirken“, schildert Paulini die Perspektive. „Vor allem erhoffen wir uns aus der Auswertung der Daten Erkenntnisse, um Vorschläge für verbesserte Schutzmaßnahmen und für die Weiterentwicklung der Regelungen zum Schutz vor Radon zu machen.“</p>
<p><b>BfS nimmt Daten von anerkannten Radon-Messstellen elektronisch entgegen</b></p>
<p>Für Arbeitgeber*innen entsteht durch diese zusätzliche Nutzung der Radon-Messdaten kein Aufwand. Die Datenübermittelung übernehmen die sogenannten anerkannten Stellen – das sind die Dienstleister, die die Radon-Messungen an Arbeitsplätzen qualitätsgesichert durchführen. Damit sie die Radon-Messdaten schnell, standardisiert und anonymisiert an das BfS überspielen können, hat das BfS ein elektronisches Datenübermittlungsportal eingerichtet.</p>
<p><b>Messdaten werden anonym übermittelt</b></p>
<p>Aus welchem Betrieb ein Messergebnis stammt, erfährt das BfS nicht. Alle Messdaten werden vor der Übermittlung an das BfS anonymisiert. Das BfS erhält ausschließlich Daten, die für eine spätere wissenschaftliche Auswertung erforderlich sind. Dazu gehören neben Dauer und Ergebnis der Messungen das Stockwerk, in dem gemessen wurde, sowie Geokoordinaten, die die Messungen regional zuordnen. Rückschlüsse auf einen konkreten Betrieb sind grundsätzlich nicht möglich. Welche Daten im Einzelnen übermittelt werden, ist in der Strahlenschutzverordnung festgeschrieben.</p>
<p>Anerkannte Stellen erhalten vom BfS die Zugangsdaten zum elektronischen Datenübermittlungsportal.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz</div>
<p>Das Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz (BfS) arbeitet f&uuml;r den Schutz des Menschen und der Umwelt vor Sch&auml;den durch Strahlung. Das BfS informiert die Bev&ouml;lkerung und ber&auml;t die Bundesregierung in allen Fragen des Strahlenschutzes. Die &uuml;ber 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewerten Strahlenrisiken, &uuml;berwachen die Umweltradioaktivit&auml;t, unterst&uuml;tzen aktiv im radiologischen Notfallschutz und nehmen hoheitliche Aufgaben wahr, darunter im medizinischen und beruflichen Strahlenschutz. Ultraviolette Strahlung und strahlenrelevante Aspekte der Digitalisierung und Energiewende sind weitere Arbeitsfelder. Als wissenschaftlich-technische Bundesoberbeh&ouml;rde betreibt das BfS Forschung und ist mit nationalen und internationalen Fachleuten vernetzt. Weitere Informationen unter www.bfs.de.</p>
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<div class="pb-company">
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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</ul></div>
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<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---9/1090135.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2021/12/13/bundesamt-fuer-strahlenschutz-erhaelt-radon-daten-fuer-die-forschung/" data-wpel-link="internal">Bundesamt für Strahlenschutz erhält Radon-Daten für die Forschung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
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		<title>Spezialist*innen des Bundes ermitteln Radioaktivität in der Sperrzone von Tschernobyl</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2021/09/03/spezialistinnen-des-bundes-ermitteln-radioaktivitaet-in-der-sperrzone-von-tschernobyl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Strahlenschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2021 12:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[agentur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor 35 Jahren ging die Nachricht von dem katastrophalen Reaktorunfall von Tschernobyl um die Welt. Während die Auswirkungen auf Deutschland heute kaum mehr spürbar sind, sind die Folgen für die Ukraine nach wie vor gravierend: Rund um den Reaktor sind <a href="https://www.presse-control.de/2021/09/03/spezialistinnen-des-bundes-ermitteln-radioaktivitaet-in-der-sperrzone-von-tschernobyl/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2021/09/03/spezialistinnen-des-bundes-ermitteln-radioaktivitaet-in-der-sperrzone-von-tschernobyl/" data-wpel-link="internal">Spezialist*innen des Bundes ermitteln Radioaktivität in der Sperrzone von Tschernobyl</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Vor 35 Jahren ging die Nachricht von dem katastrophalen Reaktorunfall von Tschernobyl um die Welt. Während die Auswirkungen auf Deutschland heute kaum mehr spürbar sind, sind die Folgen für die Ukraine nach wie vor gravierend: Rund um den Reaktor sind noch immer Gebiete so hoch kontaminiert, dass eine Sperrzone aufrechterhalten werden muss, die nur mit Genehmigung betreten werden darf.</p>
<p>Wie sich die Kontamination in den vergangen 35 Jahren verändert hat, soll nun erhoben werden: Auf Einladung der Staatlichen Agentur der Ukraine zur Verwaltung der Sperrzone wird das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei Strahlungsmessungen zur Neukartierung der radiologischen Situation in der Sperrzone von Tschernobyl durchführen.</p>
<p>Die Messungen finden vom 3. bis 19. September 2021 am Boden und von Hubschraubern aus statt. Bei den Messungen werden die Höhe der vorhandenen Strahlung sowie die Art und Menge der am Boden abgelagerten Stoffe, die diese Strahlung verursachen, ermittelt und kartiert.</p>
<p>Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium: „Das Bundesumweltministerium unterstützt und begleitet die Sicherung des havarierten Reaktors und des darin enthaltenen Kernmaterials bereits seit langem. Der Messeinsatz des Bundesamtes für Strahlenschutz ist ein weiterer Baustein dieses Engagements. Auch wenn in Deutschland im kommenden Jahr die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet werden, steht das Bundesumweltministerium zur internationalen Zusammenarbeit im radiologischen Notfallschutz und bei der Überwachung der Umweltradioaktivität. Wir müssen auch in Zukunft schnell, kompetent und zielgerichtet auf Gefahren aus der Atomkraftnutzung reagieren können, insbesondere auf mögliche AKW-Unfälle im Ausland.“</p>
<p>BfS-Präsidentin Inge Paulini: „Radioaktivität macht an Grenzen nicht halt. Deshalb müssen wir auch auf Unfälle im europäischen Ausland vorbereitet sein und bei der Bewältigung eines Unfalls grenzüberschreitend zusammenarbeiten. Es ist uns ein Anliegen, mit unserer Expertise internationale Partner-Organisationen zu unterstützen. Davon profitiert auch der Notfallschutz in Deutschland: Mit den Messungen in der Sperrzone erweitern wir – zusammen mit unseren Partnerinnen und Partnern von der Bundespolizei – zugleich unsere Fähigkeiten, wovon auch der Notfallschutz in Deutschland direkt profitiert.“</p>
<p><b>Die Messungen im Detail</b></p>
<p>Die Strahlungsmessungen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem staatlichen Unternehmen SSE Ecocentre, das mit der Umweltüberwachung in der Sperrzone betraut ist. Es wird ausschließlich der ukrainische Teil der Sperrzone untersucht. Der belarussische Teil der Sperrzone wird nicht überflogen und nicht betreten. Die Messergebnisse werden den ukrainischen Partner-Institutionen des BfS zur weiteren Nutzung übergeben.</p>
<p>Während der Messungen werden zwei Hubschrauber der Fliegergruppe der Bundespolizei mit Pilot*innen der Bundespolizei und Expert*innen des BfS sowie bis zu vier Boden-Messteams, in denen Fachleute des BfS und aus der Ukraine zusammenarbeiten, im Einsatz sein. Von den Hubschraubern aus erfolgt die großräumige Untersuchung der radiologischen Situation in der Sperrzone. Dafür wird die Sperrzone in kleinere Gebiete unterteilt, die nach und nach systematisch überflogen werden. Die Einsatzgebiete der Bodenmessteams werden von der Einsatzleitung tagesaktuell anhand der bereits vorhandenen Ergebnisse der Hubschraubermessungen festgelegt. Die Messungen am Boden dienen der Qualitätssicherung der Hubschraubermessungen sowie der kleinräumigeren Untersuchung von Gebieten, die vom Hubschrauber aus als auffällig identifiziert wurden.</p>
<p>Während des Messeinsatzes steht die Sicherheit der Messteams an erster Stelle. Jede unnötige Strahlenbelastung wird vermieden. Die zusätzliche Strahlenbelastung wird voraussichtlich geringer sein als bei einem Langstreckenflug nach New York und wieder zurück. Zum Schutz vor Corona wurde ein umfassendes Hygienekonzept ausgearbeitet.</p>
<p><b>Zusammenarbeit von Bundesamt für Strahlenschutz und Bundespolizei</b></p>
<p>Mit Strahlungsmessungen von Hubschraubern aus lassen sich innerhalb kurzer Zeit große Gebiete auf radioaktive Kontaminationen hin untersuchen. Neben der Schnelligkeit ist von Vorteil, dass sich auch Gebiete untersuchen lassen, die vom Boden aus nicht zugänglich sind.</p>
<p>Zur Bestimmung am Boden abgelagerter radioaktiver Stoffe aus der Luft arbeiten das BfS und die Bundespolizei seit vielen Jahren eng zusammen: Die Bundespolizei stellt dabei Hubschrauber und deren Besatzung zur Verfügung. Expert*innen des BfS führen die Messungen durch und stellen den Strahlenschutz aller Beteiligten sicher. Regelmäßige Übungen erhalten die Einsatzbereitschaft. In einem radiologischen Notfall kann eine Fläche von rund 100 Quadratkilometern innerhalb von etwa drei Stunden überflogen und kartiert werden. Die Messresultate liegen bereits kurz nach der Landung vor.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz</div>
<p>Das Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz (BfS) arbeitet f&uuml;r den Schutz des Menschen und der Umwelt vor Sch&auml;den durch Strahlung. Das BfS informiert die Bev&ouml;lkerung und ber&auml;t die Bundesregierung in allen Fragen des Strahlenschutzes. Die &uuml;ber 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewerten Strahlenrisiken, &uuml;berwachen die Umweltradioaktivit&auml;t, unterst&uuml;tzen aktiv im radiologischen Notfallschutz und nehmen hoheitliche Aufgaben wahr, darunter im medizinischen und beruflichen Strahlenschutz. Ultraviolette Strahlung und strahlenrelevante Aspekte der Digitalisierung und Energiewende sind weitere Arbeitsfelder. Als wissenschaftlich-technische Bundesoberbeh&ouml;rde betreibt das BfS Forschung und ist mit nationalen und internationalen Fachleuten vernetzt. Weitere Informationen unter www.bfs.de.</p>
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		<title>Störung im finnischen Atomkraftwerk Olkiluoto 2</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2020/12/10/stoerung-im-finnischen-atomkraftwerk-olkiluoto-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesamt für Strahlenschutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2020 16:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Angaben der finnischen Behörde für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit (STUK) hat sich am 10. Dezember 2020 gegen 13:00 Uhr im finnischen Atomkraftwerk Olkiluoto eine Störung ereignet, die zu einer Reaktorschnellabschaltung in Block 2 des Kernkraftwerks geführt hat. Der Reaktor <a href="https://www.presse-control.de/2020/12/10/stoerung-im-finnischen-atomkraftwerk-olkiluoto-2/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Nach Angaben der finnischen Behörde für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit (STUK) hat sich am 10. Dezember 2020 gegen 13:00 Uhr im finnischen Atomkraftwerk Olkiluoto eine Störung ereignet, die zu einer Reaktorschnellabschaltung in Block 2 des Kernkraftwerks geführt hat. Der Reaktor wurde heruntergefahren. Die Notfallprozeduren des Kraftwerksbetreibers und der STUK wurden aktiviert. Alle Sicherheitssysteme funktionieren angabegemäß einwandfrei.</b></p>
<p>Nach Angaben des Betreibers wurden erhöhte Strahlungswerte in der Frischdampfleitung innerhalb des Reaktorgebäudes gemessen, es sei jedoch keine Radioaktivität in die Umgebung gelangt und die Strahlungssituation in der Umgebung der Anlage sei normal. Nach Angaben der STUK besteht derzeit keine Gefahr außerhalb des Anlagengeländes und keine Notwendigkeit für Schutzmaßnahmen.</p>
<p>Aus den ersten von STUK übermittelten Informationen geht hervor, dass durch ein Versagen des Filtersystems für das Reaktorwasser die Abschaltung ausgelöst wurde. Die Kühlmittelanalyse stütze die Annahme, dass es keine Brennelement-Schäden gegeben habe.</p>
<p>Die Bundesregierung wurde über die Meldewege der Internationalen Atomenergie Agentur (IAEA) informiert. Das Messnetz des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) hat auf dem Gebiet der Bundesrepublik keine Hinweise auf erhöhte Radioaktivität festgestellt.</p>
<p>Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung in Deutschland.</p>
<p>Das Messnetz des BfS finden Sie unter <a href="https://odlinfo.bfs.de/DE/index.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://odlinfo.bfs.de/DE/index.html</a></div>
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<li>
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</ul></div>
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            </div>
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