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	<title>Firma Erzeugerzusammenschluss Fürstenhof, Autor bei Presse Control</title>
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	<description>Deutschland, Österreich oder Schweiz – Wir machen Pressearbeit</description>
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		<title>Geht nicht, gibt’s nicht: haehnlein rettet mehr als eine Million männliche Küken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Erzeugerzusammenschluss Fürstenhof]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2020 15:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Firmenintern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bundesagrarministerin Julia Klöckner möchte das Töten männlicher Küken spätestens bis Ende 2021 per Gesetz verbieten. Diese aktuelle Ankündigung verleiht dem Thema Kükentöten nicht nur erneut mediale Brisanz, sondern zwingt auch den Einzelhandel dazu, ihr Eier-Sortiment demnächst umzustellen. Dass die Aufzucht <a href="https://www.presse-control.de/2020/07/20/geht-nicht-gibts-nicht-haehnlein-rettet-mehr-als-eine-million-maennliche-kueken/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2020/07/20/geht-nicht-gibts-nicht-haehnlein-rettet-mehr-als-eine-million-maennliche-kueken/" data-wpel-link="internal">Geht nicht, gibt’s nicht: haehnlein rettet mehr als eine Million männliche Küken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Bundesagrarministerin Julia Klöckner möchte das Töten männlicher Küken spätestens bis Ende 2021 per Gesetz verbieten. Diese aktuelle Ankündigung verleiht dem Thema Kükentöten nicht nur erneut mediale Brisanz, sondern zwingt auch den Einzelhandel dazu, ihr Eier-Sortiment demnächst umzustellen. Dass die Aufzucht männlicher Küken durchaus möglich ist, stellt die Marke haehnlein bereits seit 2012 erfolgreich unter Beweis und gilt als einer der Pioniere in Bezug auf die Bruderhahn-Aufzucht. Bis heute konnte haehnlein mehr als eine Million Küken retten. Auf dem Weg dorthin hatten die Kuekenretter allerdings einige Hürden zu überwinden. Ein Rückblick.</i></p>
<p>Die männlichen Küken aufzuziehen, statt sie zu schreddern oder zu vergasen – diese Vision hatte Fritz Behrens, Initiator der Marke haehnlein, bereits im Jahr 2012. Damals fand die inzwischen sehr präsente Kükenproblematik allerdings erst wenig mediale Beachtung. Und auch vielen Verbraucher war nicht wirklich bewusst, dass jedes Jahr mehrere Millionen männliche Küken getötet werden. Seine Tochter Annalina Behrens hat die Vision ihres Vaters weitergedacht und so wurde die Marke haehnlein zum Kuekenretter mit mittlerweile rund 250 Mitarbeitern.</p>
<p>„Als wir 2012 mit der Planung begonnen haben, eine eigene Brüterei in unsere Kreislaufwirtschaft zu integrieren, haben wir uns von Anfang an gegen die gängige Praxis ausgesprochen, die männlichen Geschwister unserer Legehennen direkt nach dem Schlupf zu töten. Unser Ziel war es, eine für uns ethisch vertretbare Lösung zu finden – auch wenn man uns immer wieder davon abgeraten hat die männlichen Küken aufzuziehen“, erklärt Annalina Behrens. Stand 2012 war die Geflügelbranche nämlich der allgemeinen Überzeugung, dass es nicht rentabel sei, die Hähne aufzuziehen, da sich ihr Fleisch nicht vermarkten lasse. Darüber hinaus würden sich die Bruderhähne regelmäßig gegenseitig angreifen, was eine Aufzucht zusätzlich problematisch mache. Von diesen kritischen Einwänden ließen sich Vater und Tochter Behrens jedoch nicht aufhalten. Nach einer kurzen Testphase, in der damals erstmals circa 100 männliche Küken gerettet und aufgezogen wurden, zeigte sich, dass die Aufzucht unter den richtigen Rahmenbedingungen – beispielswese genügend Platz, reichlich Auslauf, viele Klettermöglichkeiten und vor allem zahlreiches Beschäftigungsmaterial wie Heunetze und Luzernen – durchaus möglich ist.</p>
<p>„Natürlich hat nicht alles auf Anhieb so funktioniert, wie wir es uns gewünscht haben – unser Konzept aufzugeben, war für uns jedoch nie eine Option. Stattdessen haben wir gemeinsam nach Lösungen gesucht und einfach viel ausprobiert. Den Ansatz „Learning by doing“ verfolgen wir bis heute“, betont Annalina Behrens. „Geht nicht, gibt es bei uns eben nicht.“ Genau aus dieser Motivation heraus ist dann das erfolgreiche haehnlein-Konzept entstanden, bei dem die Bruderhähne vier Monate lang – also fast drei- bis viermal so lange wie konventionelle Masthähnchen – unter optimalen Bedingungen aufgezogen werden. Ihre Aufzucht wird dabei über den Preis der verkauften Bio-Eier, die im Einzelhandel circa 4 Cent mehr pro Ei kosten, querfinanziert.</p>
<p>Die wahrscheinlich größte Herausforderung bestand für die Marke haehnlein allerdings darin, die Bio-Eier und das Bio-Fleisch der Bruderhähne flächendeckend im Einzelhandel zu platzieren. Schließlich gab es im Jahr 2012 noch keinen etablierten Markt für Produkte dieser Art. Die Marke haehnlein zählt daher nicht nur zu den Pionieren in der Aufzucht der männlichen Tiere, sondern auch in der Vermarktung der Bruderhahn-Eier sowie dem Bruderhahn-Fleisch. Viele Einzelhändler waren dabei zu Beginn eher skeptisch und konnten sich nicht vorstellen, dass Kunden tatsächlich einen Mehrpreis für ihre Bio-Eier bezahlen würden, um die Aufzucht der männlichen Küken zu finanzieren. Es gab jedoch auch Ausnahmen, die der jungen Marke eine Chance gaben – auch wenn diese zu Anfang mit Einschränkungen verbunden war. „Bis März 2015 war es uns nicht erlaubt, unsere Eierkartons mit einem Hinweis auf unser Konzept zu kennzeichnen. Kunden konnten also nicht direkt erkennen, dass für unsere Bio-Eier keine männlichen Küken getötet werden“, erklärt Annalina Behrens. Grund war die Befürchtung, diese Information könnte die anderen Anbieter abwerten. „Um unser Alleinstellungsmerkmal trotzdem deutlich zu kommunizieren, haben wir daraufhin jeden Eierkarton mit Einlegekärtchen versehen, die dem potenziellen Käufer beim Kontrollieren der Eier ins Auge gesprungen sind. Dadurch haben wir den Kunden unser Konzept erstmals nähergebracht.“</p>
<p>Der erste Schritt in Richtung Erfolg war somit gegangen. Und mit der Zeit stieg die Kundennachfrage nach den haehnlein-Eiern immer weiter an. Ein sehr wichtiger und unterstützender Faktor war und ist in diesem Zusammenhang auch die Berichterstattung seitens der Presse, die bestehende Missstände innerhalb der Branche nach und nach aufgedeckt hat. Diese zunehmende Aufklärung und Transparenz öffnete der Marke haehnlein nicht nur auf Seite des Handels einige Türen, sondern auch auf Verbraucherseite. Immer mehr Kunden wurden auf das Thema Kükentöten aufmerksam und fingen an, explizit die Eier nachzufragen, für die keine männlichen Küken getötet werden. „Auch unsere Kunden sind eben echte Kuekenretter“, sagt Annalina Behrens stolz. „Ohne sie hätten wir es niemals geschafft, unsere Vision durchzusetzen und uns so erfolgreich am Markt zu etablieren.“</p>
<p>Vor allem in den vergangenen drei Jahren hat sich das Handeln seitens des Einzelhandels und vieler Unternehmen im Hinblick auf die Thematik Kükentöten allerdings deutlich verändert. Die stärkere mediale Präsenz des Missstands hat dazu geführt, dass sich inzwischen immer mehr Anbieter, die nun ebenfalls die Bruderhähne aufziehen, im Sortiment des Einzelhandels wiederfinden. Annalina betont: „Wir sehen diese Entwicklung keinesfalls als Konkurrenzkampf, sondern freuen uns über das Umdenken in der Branche. Es gibt viele Probleme auf der Welt, die man nicht so einfach lösen kann, aber dieses Problem eben schon. Man darf dabei nicht vergessen: Grundsätzlich ist das Kükentöten in Deutschland immer noch nicht verboten, obwohl wir mit haehnlein nun seit bereits acht Jahren beweisen, dass der Verzicht darauf durchaus möglich ist. Wir wünschen uns deshalb, dass noch mehr Betriebe unser haehnlein-Konzept aufgreifen, und sind stolz darauf, Vorreiter dieser Praxis zu sein.“</p>
<p>Und auch für die Zukunft hat die Marke haehnlein bereits einige Pläne. Vor allem die Vermarktung des Bruderhahn-Fleisches steht dabei im Vordergrund. Was haehnlein bereits mit ihren Bio-Eiern geschafft hat, möchte die Marke auch mit ihrem Fleisch erreichen. „Auch hier wünschen wir uns ein noch stärkeres Umdenken innerhalb der Branche, aber auch seitens der Verbraucher. Wir wollen nicht dazu aufrufen, mehr Fleisch zu konsumieren, sondern die Menschen dazu ermuntern, Fleisch bewusster zu konsumieren und dabei auf Qualität zu achten,“ erklärt Behrens. Für Verbraucher, die nicht mehr auf Eier „ohne Kükentöten“ verzichten möchten, empfiehlt es sich daher, beim Fleischkonsum auf den Verzehr von Bruderhahn-Fleisch zu vertrauen, da dessen Nachfrage die Aufzucht der männlichen Küken zu stattlichen Bruderhähnen wirtschaftlich begünstigt.</p>
<p>Annalina Behrens blickt der Zukunft so oder so optimistisch entgegen: „Als Marke halten wir weiterhin an unserer Vision fest, das generelle Umdenken in der Gesellschaft voranzutreiben, sodass das Kükentöten nicht mehr nur als Missstand von anderen aufgefasst, sondern als eigene Aufgabe, die jeder lösen kann, gesehen wird. Wir möchten weg von negativer Information, hin zu positiver Motivation. Schließlich kann jeder von uns ein Kuekenretter sein.“</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die Erzeugerzusammenschluss F&uuml;rstenhof GmbH</div>
<p>&Uuml;ber haehnlein<br />
Seit dem Jahr 2013 bietet die Marke haehnlein ihren Kunden transparent und nachhaltig produzierte Lebensmittel, bei deren Herstellung die artgerechte Haltung der Tiere immer Priorit&auml;t hat. F&uuml;r die Produktion von Eiern h&auml;lt das Unternehmen Bio-Legehennen und zieht seit 2012 &ndash; als einer der Pioniere &ndash; zu jeder Henne auch den Bruderhahn auf, um das in vielen Betrieben verbreitete K&uuml;kent&ouml;ten aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit zu stoppen. Im Rahmen des haehnlein-Konzepts wird diese teurere Bruderhahn-Aufzucht durch einen Mehrpreis der Bio-Eier querfinanziert. Neben den Bio-Naturprodukten, bestehend aus Eiern sowie Keulen, Fl&uuml;geln und Brustfilet vom Bruderhahn, z&auml;hlen auch die Bio-Fertiggerichte der &bdquo;neuen Ess-Klasse&ldquo; und die Bio-Snack-Salami, der haehnlein-Power Mampfer zum haehnlein-Produktportfolio.</p>
<p>Deutschlandweit z&auml;hlt haehnlein zu einer der wenigen Marken, deren Produkte direkt von Landwirten erzeugt und vertrieben werden. Die unterschiedlichen Produkte sind bundesweit sowohl im Lebensmitteleinzelhandel als auch in Naturkostfachm&auml;rkten erh&auml;ltlich. Verkaufsquellen sind unter anderem zahlreiche M&auml;rkte der Unternehmen Edeka, Rewe, Globus, tegut, -real, CITTI, denn&#8217;s biomarkt, Alnatura und vielen selbstst&auml;ndigen Einzelh&auml;ndlern sowie der Online-H&auml;ndler PIELERS.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Erzeugerzusammenschluss F&uuml;rstenhof GmbH<br />
F&uuml;rstenhof 15<br />
17179 Finkenthal<br />
Telefon: +49 (39971) 3172-0<br />
Telefax: +49 (39971) 3172-56<br />
<a href="http://www.ez-fuerstenhof.de" target="_blank" data-wpel-link="external" rel="nofollow">http://www.ez-fuerstenhof.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Philipp Höger<br />
Redaktion &amp; Controlling<br />
Telefon: +49 (231) 286788-56<br />
E-Mail: &#112;&#104;&#105;&#108;&#105;&#112;&#112;&#046;&#104;&#111;&#101;&#103;&#101;&#114;&#064;&#109;&#101;&#100;&#105;&#097;&#109;&#111;&#115;&#115;&#046;&#099;&#111;&#109;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
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</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Autark und nachhaltig in der Futterproduktion: Erzeugerzusammenschluss Fürstenhof nutzt 1.500 Tonnen Sonnenblumenkerne aus eigenem Anbau</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2020/05/14/autark-und-nachhaltig-in-der-futterproduktion-erzeugerzusammenschluss-fuerstenhof-nutzt-1-500-tonnen-sonnenblumenkerne-aus-eigenem-anbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Erzeugerzusammenschluss Fürstenhof]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2020 13:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ackerbau]]></category>
		<category><![CDATA[anbau]]></category>
		<category><![CDATA[behrens]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierfutterproduktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als 60 Prozent der Einzelfuttermittel stammen aus eigenem Anbau: Der Erzeugerzusammenschluss Fürstenhof, der einen Großteil seiner Bio-Produkte unter der Marke haehnlein vertreibt, produziert seit dem Jahr 2005 eigenes Mischfutter und erzielt dadurch schon heute eine sehr gute CO2-Bilanz. In <a href="https://www.presse-control.de/2020/05/14/autark-und-nachhaltig-in-der-futterproduktion-erzeugerzusammenschluss-fuerstenhof-nutzt-1-500-tonnen-sonnenblumenkerne-aus-eigenem-anbau/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2020/05/14/autark-und-nachhaltig-in-der-futterproduktion-erzeugerzusammenschluss-fuerstenhof-nutzt-1-500-tonnen-sonnenblumenkerne-aus-eigenem-anbau/" data-wpel-link="internal">Autark und nachhaltig in der Futterproduktion: Erzeugerzusammenschluss Fürstenhof nutzt 1.500 Tonnen Sonnenblumenkerne aus eigenem Anbau</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Mehr als 60 Prozent der Einzelfuttermittel stammen aus eigenem Anbau: Der Erzeugerzusammenschluss Fürstenhof, der einen Großteil seiner Bio-Produkte unter der Marke haehnlein vertreibt, produziert seit dem Jahr 2005 eigenes Mischfutter und erzielt dadurch schon heute eine sehr gute CO<sub>2</sub>-Bilanz. In diesem Monat werden erneut mehr als 700 Hektar Sonnenblumenfelder bestellt. Der daraus gewonnene Sonnenblumenkuchen ist fester Bestandteil des Mischfutters. Davon profitiert das Unternehmen nicht nur in Zeiten von Corona.</p>
<p> „Unser Tierfutter enthält durchschnittlich fast 10 Prozent Sonnenblumenkuchen – geerntet aus eigenem Anbau. Wir handeln im Rahmen der Herstellung autark und sind somit nicht von anderen Produzenten oder ausländischen Zulieferern abhängig“, sagt Annalina Behrens, Mitglied der Geschäftsleitung des EZ Fürstenhof und Mitinitiatorin des haehnlein-Konzepts. Natürlich ist dies auch in der aktuellen Corona-Krise von Vorteil. Während andere Betriebe aufgrund des derzeit verringerten Angebots mit Lieferengpässen zu kämpfen haben, kann der EZ Fürstenhof seiner unternehmensinternen Futterproduktion weiterhin problemlos gerecht werden.</p>
<p>Sonnenblumen blühen im Hochsommer. Ende September werden sie geerntet und ihre Kerne gepresst. Bei diesem Verfahren entsteht aus der Frucht der Sonnenblumenkerne, der sogenannte Sonnenblumenkuchen. Dieser dient als besonders proteinhaltige Komponente des Tierfutters, das im eigenen Mischfutterwerk des EZ Fürstenhof zusammengestellt und anschließend an die Hennen und Hähne verfüttert wird. Als weiteres Produkt entstehen pro Tonne Sonnenblumenkerne rund 350 Liter Sonnenblumenöl. Dieses plant der EZ Fürstenhof zusätzlich in Speisequalität – zu 100 Prozent regional aus Mecklenburg-Vorpommern – auf den Markt zu bringen.</p>
<p><b>Regionaler Anbau der einzelnen Futterkomponenten</b></p>
<p>Neben Sonnenblumen bauen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des EZ Fürstenhof auch die Einzelfuttermittelkomponenten Ackerbohnen, Lupine, Erbsen und Körnermais selbst an. Trotz steigender Tierbestände setzt das Unternehmen aus Gründen der Nachhaltigkeit und der Selbständigkeit beim Tierfutter weiterhin auf regionalen Anbau. Die einzelnen Futterkomponenten wachsen meist in unmittelbarer Nähe zu den Farmen in einem Umkreis von nur 30 Kilometern. Diese Nähe bietet insbesondere Vorteile, da derzeit nicht nur das Angebot von Sonnenblumenkuchen für viele Unternehmen knapp ist, sondern auch die Lieferung von Sojakuchen aus dem Ausland vielfach ins Stocken gerät. Vor allem Bio-Soja aus Drittländern ist betroffen.</p>
<p><b>EZ Fürstenhof setzt auf Lupine und Ackerbohnen </b></p>
<p>Üblicherweise besteht Hühnerfutter zu rund 15 Prozent aus Sojakuchen. Beim EZ Fürstenhof liegt dieser Anteil heute nur noch zwischen 7 und 8 Prozent, da der Sojakuchen durch insgesamt 1.600 Tonnen selbstangebaute Lupinen, Erbsen und Ackerbohnen ersetzt wird. Dieses Vorgehen ist nicht nur in der aktuellen Krise, sondern ganzjährig von Vorteil. Denn Lupine, Erbse und Ackerbohnen sammeln Stickstoff über natürliche Bakterien aus der Luft und geben ihn auf natürliche Weise als Nährstoffe über die Pflanzenreste an den Boden ab. Dadurch bleibt dieser länger fruchtbar.</p>
<p><b>Nächster Schritt: Bio-Soja aus eigenem Anbau</b></p>
<p>Sojakuchen ist als Basismaterial eine unverzichtbare Komponente für eine optimale Ausgewogenheit der einzelnen Sojaquellen im Futter. Nur mit Lupinen, Erbsen und Ackerbohnen lässt sich keine sehr gute Qualität des Geflügelfutters erreichen. Aus diesem Grund plant der EZ Fürstenhof bereits seit einigen Jahren den nächsten Schritt in Richtung Unabhängigkeit: den eigenen Anbau von Bio-Soja. „Bislang fehlten uns für den eigenen Anbau von Bio-Soja noch die entsprechenden frühreifen Zuchtsorten, die die Pflanze für das Klima Norddeutschlands optimal nutzbar machen“, sagt Dr. Christian Littmann, verantwortlich für den Ackerbau beim EZ Fürstenhof. „Zuletzt haben wir allerdings Fortschritte auf unseren Versuchsflächen erzielen können.“ Aus diesem Grund wollen die Unternehmen des EZ Fürstenhof den Versuch des Sojaanbaus schrittweise auf eine Fläche von 500 Hektar ausweiten. Wann dieser ambitionierte Plan erste Früchte tragen wird, ist allerdings noch nicht abzusehen.</p>
<p><b>Über haehnlein</b><br />
Seit dem Jahr 2013 repräsentiert die Marke haehnlein die Bio-Produkte des landwirtschaftlichen Erzeugerzusammenschlusses Fürstenhof (EZ Fürstenhof), der die Interessen von inzwischen 23 familiengeführten landwirtschaftlichen Betrieben in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Niedersachsen vereint. Ziel der Gemeinschaft ist es, Bio-Produkte mit Mehrwert anzubieten und den kompletten Zyklus der Kreislauflandwirtschaft abzubilden – vom Ackerbau über die Tieraufzucht bis zur Belieferung des Lebensmitteleinzelhandels. Denn so lassen sich Produktqualität und -sicherheit maximal positiv beeinflussen.</p>
<p>Die Marke haehnlein bietet ihren Kunden transparent und nachhaltig produzierte Lebensmittel, bei deren Herstellung die artgerechte Haltung der Tiere immer Priorität hat. Für die Produktion von Eiern hält das Unternehmen Bio-Legehennen und zieht – als einer der Pioniere – zu jeder Henne auch den Bruderhahn auf, um das in vielen Betrieben verbreitete Kükentöten aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit zu stoppen. Im Rahmen des haehnlein-Konzepts wird diese teurere Bruderhahn-Aufzucht durch einen Mehrpreis der Bio-Eier querfinanziert. Neben den Bio-Naturprodukten, bestehend aus Eiern sowie Keulen, Flügeln und Brustfilet vom Bruderhahn, zählen auch die Bio-Fertiggerichte der „neuen Ess-Klasse“ und die Bio-Snack-Salami, der haehnlein-Power Mampfer zum haehnlein-Produktportfolio.</p>
<p>Deutschlandweit zählt haehnlein zu einer der wenigen Marken, deren Produkte direkt von Landwirten erzeugt und vertrieben werden. Die unterschiedlichen Produkte sind bundesweit sowohl im Lebensmitteleinzelhandel als auch in Naturkostfachmärkten erhältlich. Verkaufsquellen sind unter anderem zahlreiche Märkte der Unternehmen Edeka, Rewe, Globus, tegut, -real, CITTI, denn&#8217;s biomarkt, Alnatura und vielen selbstständigen Einzelhändlern sowie der Online-Händler PIELERS.</p>
<p> </p></div>
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<p>Erzeugerzusammenschluss F&uuml;rstenhof GmbH<br />
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<li>
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