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	<title>Firma Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Autor bei Presse Control</title>
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	<description>Deutschland, Österreich oder Schweiz – Wir machen Pressearbeit</description>
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	<title>Firma Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Autor bei Presse Control</title>
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		<title>Spenden: Jung, gebildet, gutverdienend und großzügig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Institut der deutschen Wirtschaft Köln]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2023 11:31:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im vergangenen Jahr spendeten die Deutschen rund 15,5 Milliarden Euro – deutlich mehr als noch im Vorjahr. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Frauen spendeten häufiger als Männer. Besonders großzügig waren 18- bis <a href="https://www.presse-control.de/2023/12/21/spenden-jung-gebildet-gutverdienend-und-grosszuegig/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Im vergangenen Jahr spendeten die Deutschen rund 15,5 Milliarden Euro – deutlich mehr als noch im Vorjahr. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Frauen spendeten häufiger als Männer. Besonders großzügig waren 18- bis 34-Jährige.</p>
<p>Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Das machen sich Vereine und Wohltätigkeitsorganisationen, aber auch Fernsehsender und Influencer bundesweit zunutze: Im Dezember mehren sich Charity-Aktionen und Spenden-Galas. Im vergangenen Jahr hat etwa jeder Zweite gespendet, wie eine neue IW-Befragung von rund 4.900 Personen zeigt. Dabei sind rund 15,5 Milliarden Euro zusammengekommen – rund 2,6 Milliarden Euro mehr als noch 2021. </p>
<p><b>18- bis 34-Jährige spendeten doppelt so viel wie Ältere</b></p>
<p>In Eurobeträgen zeigten sich vor allem Gutverdiener großzügig: Wer mehr als 4.000 Euro netto pro Haushalt und Monat zur Verfügung hatte, spendete im Schnitt 738 Euro im Jahr. Niedrigverdiener mit weniger als 1.500 Euro pro Haushalt im Monat spendeten rund 108 Euro jährlich. Anteilig am Jahreseinkommen fielen Spenden aus Haushalten mit Niedrigeinkommen allerdings etwas höher aus. Besonders spendabel waren junge Menschen im Alter zwischen 18 und 34 Jahren, die im Vergleich mit anderen Altersgruppen rund doppelt so viel für wohltätige Zwecke ausgaben. Hier war die Spreizung zwischen Ärmeren und Reicheren besonders hoch.</p>
<p>Die Studienautoren werteten darüber hinaus aus, welche Faktoren die Spendenbereitschaft erhöhen. Das Ergebnis: Statistisch spenden Westdeutsche häufiger als Ostdeutsche, Menschen mit Abitur häufiger als solche mit mittlerer Reife und Frauen deutlich häufiger als Männer. Allerdings: Wenn Männer spenden, dann tendenziell mehr als Frauen. </p>
<p><b>Große Solidarität in der Krise</b></p>
<p>„Aus der Forschung wissen wir, dass Spender glücklicher und zufriedener als andere sind“, sagt IW-Studienautor Dominik Enste. „Wer etwas für den guten Zweck verschenkt, fühlt sich meist wie ein guter Mensch. Dieser Effekt ist beim Spender viel größer als beim Empfänger.“ Positiv auf die Spendenbereitschaft wirken sich auch Katastrophen und Krisen aus, beispielsweise das Erdbeben in Marokko und natürlich der Krieg in der Ukraine. „Motiviert sind die angestiegenen Spenden durch die hohe Bedürftigkeit vieler Menschen – trotz geringerem finanziellem Spielraum einiger Spender.  Solidarität verbindet“, sagt Studienautor Matthias Diermeier. „Besonders zur Weihnachtszeit.“</p>
<p><b>Zur Methodik</b>: <i>Die Auswertungen basieren auf der IW-Personenbefragung im Auftrag des Instituts der deutschen Wirtschaft über das Online-Access-Panel von respondi&amp;Bilendi 4.899 Menschen ab 18 Jahren in Deutschland im Rahmen einer Mehrthemen-Umfrage online befragt.</i></p>
<p><b><a href="https://newsletter.iwkoeln.de/c/53069143/45116f545780-s60kfj" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Zur Konjunkturprognose</a></b></div>
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<p>Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln e.V.<br />
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50668 K&ouml;ln<br />
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Leiter Kooperationscluster Demokratie, Gesellschaft, Marktwirtschaft<br />
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		<title>Ganztagsbetreuung an Grundschulen: Bundesweit fehlen über 500.000 Plätze</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2023/11/13/ganztagsbetreuung-an-grundschulen-bundesweit-fehlen-ueber-500-000-plaetze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Institut der deutschen Wirtschaft Köln]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 06:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als jedes sechste Grundschulkind in Deutschland, das eine Ganztagsbetreuung braucht, bekommt keine, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Auf den ab 2029 vollständig geltenden Rechtsanspruch ist die Politik nicht vorbereitet. 529.000 Ganztagsplätze fehlten im Jahr <a href="https://www.presse-control.de/2023/11/13/ganztagsbetreuung-an-grundschulen-bundesweit-fehlen-ueber-500-000-plaetze/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Mehr als jedes sechste Grundschulkind in Deutschland, das eine Ganztagsbetreuung braucht, bekommt keine, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Auf den ab 2029 vollständig geltenden Rechtsanspruch ist die Politik nicht vorbereitet.</p>
<p>529.000 Ganztagsplätze fehlten im Jahr 2022 an deutschen Grundschulen. Das zeigen neue IW-Berechnungen auf Basis von Zahlen des Bundesfamilienministeriums und der Kultusministerkonferenz. So hatten im vergangenen Jahr 73 Prozent der Eltern eines Kinds im Grundschulalter Bedarf für eine Ganztagsbetreuung. Auf diese etwa 2,2 Millionen Kinder kamen im gleichen Schuljahr allerdings nur rund 1,7 Millionen Ganztagsplätze – mehr als jedes sechste Kind ging leer aus.</p>
<p>Hamburg ist am besten aufgestellt<br />
Besonders groß ist die Lücke mit 152.000 Plätzen in Nordrhein-Westfalen und mit 104.000 Plätzen in Bayern. Die größte relative Lücke gibt es in Schleswig-Holstein, hier müsste die Zahl der Plätze um 73 Prozent steigen. Am besten aufgestellt ist Hamburg: Hier bekommen alle Kinder einen Platz, den Anspruch auf Ganztag gibt es in der Hansestadt bereits.<br />
Erst vor zwei Jahren haben Bundestag und Bundesrat einen deutschlandweiten Rechtsanspruch für Ganztagsplätze an Grundschulen beschlossen. Den dürfte die Politik kaum einhalten können. Weil die Geburtenzahlen in den 2010er-Jahren stark gestiegen sind, wächst die Zahl der Grundschüler. 2029 dürfte sie um 8 Prozent höher liegen als heute. Rein rechnerisch müssten am heutigen Bedarf gemessen bis dahin 700.000 zusätzliche Plätze geschaffen werden – eine Steigerung von 42 Prozent.</p>
<p>Bedarf dürfte noch steigen<br />
Weil die Vereinbarkeit von Beruf und Familie immer wichtiger wird und die Nachfrage auch mit dem Stand des Ausbaus zusammenhängt, ist damit zu rechnen, dass der Bedarf bis dahin sogar steigt. Will man bundesweit nur eine Betreuungsquote von 75 Prozent erreichen, braucht es sogar 847.000 neue Plätze.<br />
„Ein Rechtsanspruch allein bedeutet noch lange nicht, dass alle Familien mit Betreuungsbedarf auch tatsächlich einen Platz bekommen“, sagt IW-Ökonom und Studienautor Wido Geis-Thöne. Das habe die Erfahrung mit den Unter-Dreijährigen in den vergangenen Jahren schmerzlich gelehrt. „Dabei ist eine gute Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder unbedingt notwendig, damit Mütter und Väter nicht mit Schuleintritt der Kinder bei ihren Erwerbsmöglichkeiten zurückgeworfen werden.“</p>
<p>“<a href="https://newsletter.iwkoeln.de/c/52596804/45116f545780-s403x9" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Zur interaktiven Karte mit allen Zahlen</a></div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/institut-der-deutschen-wirtschaft-koeln-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln e.V.</a>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>Industriekrise: Deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2023/08/28/industriekrise-deutsche-wirtschaft-tritt-auf-der-stelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Institut der deutschen Wirtschaft Köln]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2023 06:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[bundesregierung]]></category>
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		<category><![CDATA[zinsen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.presse-control.de/2023/08/28/industriekrise-deutsche-wirtschaft-tritt-auf-der-stelle/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deutschland steckt in einer seiner längsten Industrieflauten fest. Die Industrieproduktion liegt noch immer hartnäckig um fünf Prozent unter dem Niveau von 2019, so eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Vor allem die Chemiebranche leidet unter hohen Energiepreisen. <a href="https://www.presse-control.de/2023/08/28/industriekrise-deutsche-wirtschaft-tritt-auf-der-stelle/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2023/08/28/industriekrise-deutsche-wirtschaft-tritt-auf-der-stelle/" data-wpel-link="internal">Industriekrise: Deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Deutschland steckt in einer seiner längsten Industrieflauten fest. Die Industrieproduktion liegt noch immer hartnäckig um fünf Prozent unter dem Niveau von 2019, so eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Vor allem die Chemiebranche leidet unter hohen Energiepreisen.</p>
<p>Die deutsche Wirtschaft bleibt auch im zweiten Quartal 2023 in der Krise. Das Baugewerbe kämpft mit hohen Kosten und Zinsen, unsichere Perspektiven erschweren die Planung.  Schlecht sieht es auch im produzierenden Gewerbe aus: Noch immer ist die Industrieproduktion nicht auf ihr Vor-Corona-Niveau zurückgekehrt. Die sogenannte Produktionslücke der Industrie liegt bei fünf Prozent – die Unternehmen produzieren also fünf Prozent weniger als vor der Pandemie. Bessere Zeiten sind nicht in Sicht: In der aktuellen IW-Konjunkturumfrage vom Sommer 2023 wuchs die Zahl der Unternehmen, die mit sinkenden Produktionsmengen rechnen; im Frühjahr waren die Aussichten noch mehrheitlich optimistisch gewesen. </p>
<p>Große Unterschiede in den Industriesparten</p>
<p>Einige Industriebranchen trifft es härter als andere. Die Chemiebranche ist am stärksten betroffen, sie produzierte im zweiten Quartal 2023 rund 18 Prozent weniger als 2019. Auch die Automobil-, die Metallindustrie und der Maschinenbau beklagen Einbußen. Besser läuft es lediglich in der Elektroindustrie: Dort steigt die Produktion wegen der hohen Nachfrage und der voranschreitenden Digitalisierung um fast elf Prozent über das Niveau von 2019.</p>
<p>Dauerhafte Kostenschocks der Industrie</p>
<p>Teile der Entwicklung sind krisenbedingt: Durch Pandemie und Krieg ist Material knapp und teuer, die Energiepreise sind in die Höhe geschossen. Allein in den vergangenen drei Jahren sind die Erzeugerpreise um 45 Prozent gestiegen – eine Entwicklung, die es zuletzt während der Ölpreiskrisen in den 70er- und 80er-Jahren gab. Doch strukturelle Faktoren wie Umweltauflagen, Steuern, Abgaben und Bürokratiekosten beeinträchtigen die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen dauerhaft und erschweren eine Erholung. </p>
<p>„Diese Zahlen sind besorgniserregend und müssen ernst genommen werden“, sagt IW-Konjunkturexperte Michael Grömling. „Viel zu lange hat die Politik sich auf alten Stärken ausgeruht, anstatt die Investitionsbedingungen zu verbessern. Die Bundesregierung sollte ihre Kabinettsklausur auch dazu nutzen, um eine Wachstumsagenda auf den Weg zu bringen.“</p></div>
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                    </li>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2023/08/28/industriekrise-deutsche-wirtschaft-tritt-auf-der-stelle/" data-wpel-link="internal">Industriekrise: Deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Investitionen: Geldabflüsse in Deutschland so hoch wie nie</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2023/06/28/investitionen-geldabfluesse-in-deutschland-so-hoch-wie-nie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Institut der deutschen Wirtschaft Köln]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 07:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Noch nie haben Unternehmen so viel Geld aus Deutschland abgezogen wie im vergangenen Jahr, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Zahlen alarmieren: Im schlimmsten Fall ist das der Beginn der Deindustrialisierung. Rund 132 Milliarden Dollar <a href="https://www.presse-control.de/2023/06/28/investitionen-geldabfluesse-in-deutschland-so-hoch-wie-nie/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Noch nie haben Unternehmen so viel Geld aus Deutschland abgezogen wie im vergangenen Jahr, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Zahlen alarmieren: Im schlimmsten Fall ist das der Beginn der Deindustrialisierung.</p>
<p>Rund 132 Milliarden Dollar (125 Milliarden Euro) mehr Direktinvestitionen flossen 2022 aus Deutschland ab, als im gleichen Zeitraum in die Bunderepublik investiert wurden. Damit gemeint ist die Differenz zwischen Investitionen deutscher Unternehmen im Ausland und ausländischer Unternehmen in Deutschland. Die Summe stellt die höchsten Netto-Abflüsse dar, die jemals in Deutschland verzeichnet wurden. Vor allem die ausländischen Investitionen in Deutschland sind nach OECD-Zahlen zuletzt fast vollständig eingebrochen: Während die Abflüsse bei fast 135,5 Milliarden Euro lagen, wurden nur noch rund 10,5 Milliarden Euro in Deutschland investiert. Besonders alarmierend dabei ist, dass gerade die Investitionen von europäischen Nachbarn eingebrochen sind. Gleichzeitig flossen fast 70 Prozent der Gelder aus Deutschland in andere europäische Staaten.</p>
<p>Erhebliche Standortnachteile</p>
<p>Schuld daran sind drei Entwicklungen, die den Standort Deutschland zunehmend unattraktiv machen:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Der Fachkräftemangel belastet die Unternehmen enorm. In einer aktuellen Umfrage nannten 76 Prozent der Unternehmen im industriellen Mittelstand Arbeitskosten und Fachkräftemangel als ihre größte Herausforderung – noch vor den hohen Energiepreisen und zunehmender Bürokratie. </li>
<li>Investitionspakete wie der amerikanische Inflation Reduction Act machen Investitionen außerhalb Deutschlands attraktiver. Auch bei europäischen Investitionsoffensiven wie dem NextGenerationEU-Programm fließt das meiste Geld an Deutschland vorbei. Hinzu kommt, dass das deutsche Exportmodell bei wachsendem Protektionismus nicht mehr so gut funktioniert wie früher.</li>
<li>Mit dem Wegfall des Verbrennungsmotors verliert die deutsche Wirtschaft ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal in ihrer Schlüsselindustrie.</li>
</ul>
<p>Viele Probleme hausgemacht</p>
<p>„Die Investitionsbedingungen in Deutschland haben sich aufgrund der hohen Energiepreise und dem zunehmenden Fachkräftemangel zuletzt noch einmal verschlechtert“, sagt IW-Ökonom Christian Rusche. Viele Probleme seien hausgemacht, darunter hohe Unternehmenssteuern, ausufernde Bürokratie und eine marode Infrastruktur. „Damit Deutschland künftig wieder zur ersten Adresse für ausländische Investitionen wird, muss die Bundesregierung dringend gegensteuern.“</p>
<p><a href="https://newsletter.iwkoeln.de/c/51220070/45116f545780-rwycd8" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Zur Studie</a></div>
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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		<item>
		<title>Trotz Frührente arbeiten: Wie hoch ist die Abgabenbelastung?</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2023/06/07/trotz-fruehrente-arbeiten-wie-hoch-ist-die-abgabenbelastung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Institut der deutschen Wirtschaft Köln]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2023 08:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[63?]]></category>
		<category><![CDATA[abgaben]]></category>
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		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Jahresbeginn dürfen Frührentner unbegrenzt hinzuverdienen. Auch wenn die Rente nicht gekürzt wird: Die Abgabenbelastung des Hinzuverdiensts unterscheidet sich teilweise stark. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, wer wie stark belastet wird. In Frührente gehen und <a href="https://www.presse-control.de/2023/06/07/trotz-fruehrente-arbeiten-wie-hoch-ist-die-abgabenbelastung/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Seit Jahresbeginn dürfen Frührentner unbegrenzt hinzuverdienen. Auch wenn die Rente nicht gekürzt wird: Die Abgabenbelastung des Hinzuverdiensts unterscheidet sich teilweise stark. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, wer wie stark belastet wird.</p>
<p>In Frührente gehen und trotzdem weiterarbeiten: Seit Beginn des Jahres 2023 dürfen Frührentner unbegrenzt viel verdienen, ohne dass Geld von der Rente abgezogen wird – die sogenannte Hinzuverdienstgrenze ist damit Geschichte. Die Bundesregierung hofft so, mehr Erwerbstätige im Job zu halten, um den Fachkräftemangel abzuschwächen. Doch weil die Rente steuerpflichtiges Einkommen ist, muss auf sie Einkommensteuer gezahlt werden. Rente und Gehalt werden daher zusammengerechnet, nach dem Gesamtbetrag berechnet sich die Steuer. Dadurch steigt für weiterarbeitende Frührentner die Abgabenlast. Wer als Single etwa 15.000 Euro Rente im Jahr bezieht und 25.000 Euro hinzuverdient, hat Abgaben von 38,4 Prozent auf diesen Hinzuverdienst. Ohne Rente läge die Steuerbelastung dieses Gehalts bei 26,6 Prozent, wie eine neue IW-Studie zeigt.</p>
<p>Ehepaare kommen am besten weg<br />
Generell lohnt es sich seit Januar finanziell immer, ein arbeitender Frührentner zu sein – allerdings sinkt der Arbeitsanreiz durch die höhere Abgabenlast. Denn je nach Rentenhöhe, Gehalt und Familienstand steigt die Abgabenlast unterschiedlich stark. Die Berechnungen zeigen, dass ein Single mit einer Rente von 25.000 Euro jährlich und einem Hinzuverdienst von 100.000 Euro im Schnitt 46 Prozent Steuern zahlt – Spitzenwert in der IW-Auswertung. Besonders günstig kommen dagegen Ehepaare weg: Aufgrund des Ehegattensplittings profitieren sie ohnehin steuerlich, der Wegfall der Hinzuverdienstgrenze ändert daran nichts. In keinem der untersuchten Szenarien steigt die Abgabenlast für Ehepaare über 40 Prozent.</p>
<p>Effekt für den Arbeitsmarkt zweifelhaft<br />
2027 will die Bundesregierung Bilanz ziehen. Ob die Neuerung tatsächlich den Fachkräftemangel abmildern kann, ist zumindest zweifelhaft. „Wer sich nach 45 Jahren Arbeit bisher entschieden hat, weiterzuarbeiten, kann nun Rente und Arbeitseinkommen beziehen“, sagt Studienautor und IW-Steuerexperte Martin Beznoska. „Das zusätzliche Geld wird mitgenommen, die hohe Abgabenlast wird bei der Überlegung keine Rolle spielen. Und wer vor Erreichen der Regelaltersgrenze weniger arbeiten möchte, wird auch in Zukunft vermutlich eher den Minijob wählen.“ Die Neuregelung werde es nicht schaffen, die Schäden am Arbeitsmarkt, die durch die „Rente mit 63“ verursacht werden, auszugleichen.</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln e.V.<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
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		<item>
		<title>Private Hochschulen: Praxisnah, flexibel, gute Betreuung</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2023/06/06/private-hochschulen-praxisnah-flexibel-gute-betreuung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Institut der deutschen Wirtschaft Köln]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 11:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Private Hochschulen sind gefragt wie nie zuvor, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW): Die Studentinnen und Studenten erhoffen sich gute Chancen im Beruf, mehr Gehalt und wollen sich auf die Unsicherheiten der Arbeitswelt vorbereiten. Private Hochschulen <a href="https://www.presse-control.de/2023/06/06/private-hochschulen-praxisnah-flexibel-gute-betreuung/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Private Hochschulen sind gefragt wie nie zuvor, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW): Die Studentinnen und Studenten erhoffen sich gute Chancen im Beruf, mehr Gehalt und wollen sich auf die Unsicherheiten der Arbeitswelt vorbereiten.</p>
<p>Private Hochschulen waren noch nie so beliebt wie heute, zeigt eine neue IW-Studie, die gemeinsam mit dem Verband der Privaten Hochschulen entstanden ist: Rund 343.000 Menschen studierten hier zuletzt, das entspricht rund 11,6 Prozent aller Studentinnen und Studenten in Deutschland – trotz Studiengebühren. Dabei punkten sie mit viel Praxisnähe, mit engmaschigerer und intensiverer Betreuung als die staatlichen Anbieter und mit Flexibilität: Wer neben der Arbeit noch studieren will, kann das an den privaten Hochschulen von zu Hause, an Abend- und Wochenendterminen oder gleich im Rahmen eines dualen Studiums tun. Entsprechend sind 27 Prozent der Studentinnen und Studenten hier über 30 Jahre alt, deutlich mehr als an staatlichen Hochschulen.</p>
<p><b>Beruflich vorankommen, mehr verdienen </b></p>
<p>Am häufigsten belegen die Studentinnen und Studenten an privaten Hochschulen wirtschaftswissenschaftliche Fächer, danach folgen Psychologie und Sozialwesen. Neben dem fachlichen Interesse geben Menschen, die ein privates Studium absolvieren oder absolviert haben, als Studienmotive an, vor allem im aktuellen Beruf vorankommen, mehr verdienen, etwas bewegen und sich auf die Unsicherheiten der Arbeitswelt vorbereiten zu wollen. Eine große Rolle spielt auch Sicherheit: Etwa zwei Drittel erhoffen sich mithilfe des Studiums langfristig einen guten Job. Ganze 46 Prozent wollen sich auf eine Selbstständigkeit vorbereiten.</p>
<p><b>Wer an einer privaten Hochschule studiert, ist leistungsbereiter </b></p>
<p>Die Studie zeigt auch: Wer an einer privaten Hochschule studiert, ist leistungsbereit. So gaben 77 Prozent der Befragten an, sich wesentliche Inhalte im Selbststudium anzueignen (öffentliche Hochschule: 71 Prozent). 74 Prozent sagten, sie würden hart arbeiten, um möglichst zügig zu einem Abschluss zu kommen (öffentlich: 70 Prozent).</p>
<p>Wer sich für ein Studium an einer öffentlichen Hochschule entscheidet, begründet das vor allem mit drei Aspekten: So sagen 90 Prozent der Studentinnen und Studenten an öffentlichen Hochschulen, die private Alternative sei ihnen zu teuer, 61 Prozent hält die Konkurrenz für elitär. Über die Hälfte fühlt sich nicht genug informiert. „Insgesamt zeigt die Studie, dass private Hochschulen eine wichtige Lücke füllen“, sagt IW-Ökonom Matthias Diermeier. „Sie werden für ihre berufsbegleitenden und praxisnahen Angebote anerkannt und ebnen so insbesondere Menschen mit Berufserfahrung den Weg zu besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das ist gerade in Zeiten von ständigen Umbrüchen unverzichtbar.“</p></div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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<li>
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			</item>
		<item>
		<title>Mehr Optimisten als Pessimisten</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2023/05/08/mehr-optimisten-als-pessimisten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Institut der deutschen Wirtschaft Köln]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2023 05:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[befragten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Stimmung ist besser als im Spätherbst 2022: Mehr als jedes dritte befragte Unternehmen rechnet für dieses Jahr mit einer höheren Produktion als noch im Vorjahr. Damit gibt es wieder mehr Optimisten als Pessimisten, wie die neue Konjunkturumfrage des Instituts <a href="https://www.presse-control.de/2023/05/08/mehr-optimisten-als-pessimisten/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Stimmung ist besser als im Spätherbst 2022: Mehr als jedes dritte befragte Unternehmen rechnet für dieses Jahr mit einer höheren Produktion als noch im Vorjahr. Damit gibt es wieder mehr Optimisten als Pessimisten, wie die neue Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. Doch ein echter Aufschwung bleibt wohl aus.</p>
<p>Deutsche Unternehmen blicken deutlich optimistischer auf das laufende Jahr als noch Ende 2022. Während im Herbst 39 Prozent der befragten Firmen einen Geschäftsrückgang für 2023 erwarteten, waren es im März und April 2023 nur noch 26 Prozent. Dagegen gehen nun 36 Prozent von einem Zuwachs aus, im Spätherbst waren es nur 26 Prozent. Das bringt auch gute Aussichten für den Arbeitsmarkt: Mehr als jedes dritte Unternehmen will mehr Mitarbeiter einstellen als im Vorjahr, nur 24 Prozent planen damit, Stellen abzubauen. Auch die Investitionen sollen ausgeweitet werden, nachdem Pandemie und Krieg hier zuletzt gebremst hatten. 37 Prozent der Unternehmen wollen mehr investieren als im Vorjahr, 24 Prozent rechnen mit geringeren Investitionen. Insgesamt befragte das IW 2.327 Unternehmen.</p>
<p><b>Schlechte Stimmung in NRW</b></p>
<p>Sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor kehrt damit der Optimismus langsam zurück. Nur in der Bauwirtschaft ist die Stimmung weiterhin schlecht, die Produktionserwartungen haben sich zwar auch hier verbessert – die Pessimisten dominieren aber nach wie vor. Auch regional ergibt sich ein differenziertes Bild: In Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist die Produktionserwartung überwiegend positiv, der Saldo zwischen positiven und negativen Erwartungen liegt bei 21 Prozentpunkten. Vergleichsweise schlecht ist die Stimmung in Sachsen und Thüringen: Optimisten und Pessimisten sind hier gleichermaßen vertreten. In Nordrhein-Westfalen gibt es die wenigsten Optimisten – die energieintensive Industrie hat hier noch mit enormen Belastungen zu kämpfen.</p>
<p><b>Kein Aufschwung erkennbar</b></p>
<p>„Die Unternehmen können die gesamtwirtschaftliche Lage nun besser einschätzen als vor ein paar Monaten“, sagt IW-Ökonom Michael Grömling, der die Unternehmen regelmäßig befragt. Trotzdem könne von Aufschwung noch keine Rede sein. „In früheren Aufschwungsphasen wie nach der globalen Finanzmarktkrise oder der europäischen Schuldenkrise war die Stimmung der Unternehmen deutlich besser. Hohe Energiekosten und der mittlerweile langjährige Investitionsstau belasten die Unternehmen noch auf geraume Zeit“. Die vergleichsweisen schlechten Erwartungen der Baubranche und einiger Bundesländer seien Grund zur Sorge, so Grömling.</p></div>
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		<title>Bankenkrise würde Deutschland in Rezession stürzen</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2023/04/03/bankenkrise-wuerde-deutschland-in-rezession-stuerzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Institut der deutschen Wirtschaft Köln]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 06:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[aktien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Silicon Valley Bank ist insolvent, mit der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS sind die Probleme längst in Europa angekommen. Neue Modellsimulationen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen, welche Auswirkungen eine umfassende Bankenkrise auf Deutschland hätte. Das <a href="https://www.presse-control.de/2023/04/03/bankenkrise-wuerde-deutschland-in-rezession-stuerzen/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Silicon Valley Bank ist insolvent, mit der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS sind die Probleme längst in Europa angekommen. Neue Modellsimulationen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen, welche Auswirkungen eine umfassende Bankenkrise auf Deutschland hätte. Das reale BIP würde in diesem Jahr um ¼ Prozent schrumpfen. Die USA würden 2024 in eine Rezession schlittern.</p>
<p>Die Insolvenz der Silicon Valley Bank und der Credit Suisse haben die Finanzmärkte durchgerüttelt und bei vielen böse Erinnerungen an die globale Finanzmarktkrise 2008 geweckt. Seit Anfang Februar sind die Kurse an den weltweiten Aktienmärkten um fünf Prozent gefallen, allein die Aktienkurse von Banken im Euroraum sanken um zwölf Prozent. IW-Wissenschaftler haben simuliert, welche Folgen eine Bankenkrise auf Deutschland und die USA hätte. Das preisbereinigte BIP in Deutschland würde demnach in diesem Jahr nicht um ¼ Prozent wachsen, wie die aktuelle IW-Konjunkturprognose annimmt, sondern um denselben Betrag schrumpfen. Für das kommende Jahr ergibt die Simulation sogar eine um zwei Prozent geringere Wirtschaftsleistung für Deutschland ebenso wie für die USA – eine Bankenkrise würde beide Länder im kommenden Jahr in eine Rezession stürzen. </p>
<p><b>Haushalte konsumieren, Unternehmen investieren weniger</b></p>
<p>Für die Bürger würde sich eine Bankenkrise im Portemonnaie bemerkbar machen. Wer Geld in Form von Aktien anlegt, hätte aufgrund von Kursverlusten weniger Erspartes. Und wer im Zuge der fallenden Kurse jetzt verkauft, schmälert sein verfügbares Einkommen. Insgesamt würden die Deutschen 2023 um 0,4 Prozent weniger konsumieren, 2024 sogar um 2,2 Prozent weniger. Für Unternehmen würde vor allem die Kreditvergabe zum großen Problem werden: Während die Investitionen 2023 nur um rund ein Prozent fallen würden, wären es 2024 bereits knapp sechs Prozent. Vor allem die Wohnbauinvestitionen im bereits angeschlagenen Immobiliensektor würden einbrechen. Die negativen Effekte wirken sich also mit Verzögerung vor allem im kommenden Jahr aus. </p>
<p><b>Zinspolitik auf den Prüfstand stellen</b></p>
<p>Um die Inflation in den USA und in Europa zu bekämpfen, haben die Zentralbanken die Leitzinsen mit hoher Geschwindigkeit angehoben. Nun wird deutlich, dass einige Banken von der straffen Geldpolitik überfordert sind. Sie geraten in Schwierigkeiten, noch bevor die Inflationsbremsen der Zentralbanken richtig greifen. „Die ohnehin schon eingetrübten Konjunkturaussichten haben sich durch eine drohende Bankenkrise weiter verschlechtert“, sagt Studienautor Thomas Obst. „Der Druck auf die Zentralbanken wächst. Es wird Zeit, dass sie die bisherige Zinspolitik auf den Prüfstand stellen und eine Ansteckungsgefahr auf die Gesamtwirtschaft unterbinden. Die entscheidende Frage wird sein, ob die Geldpolitik dabei weitere Zinserhöhungen vornehmen kann, ohne die Finanzmarkstabilität zu gefährden.“ </p>
<p><b>Zur Methodik</b>: <i>Das Global Economic Model von Oxford Economics rechnet für die Simulation der Bankenkrise mit Kursverlusten an den globalen Aktienmärkten, schlechteren Kreditbedingungen für Unternehmen und Vermögensverlusten. Letztere wiederum dämpfen den privaten Konsum bei den Haushalten. Anschließend werden die Ergebnisse mit dem sogenannten Basisszenario, also einer Simulation ohne Bankenkrise, verglichen. </i></div>
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		<title>Warum höhere Löhne keine Lösung sind</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2023/03/24/warum-hoehere-loehne-keine-loesung-sind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Institut der deutschen Wirtschaft Köln]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2023 08:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder heißt es, der Fachkräftemangel existiere gar nicht und höhere Löhne würden das Problem zügig lösen. Vertreter dieser Position ignorieren, dass dem Arbeitsmarkt schlicht Hunderttausende passend qualifizierte Fachkräfte fehlen, Tendenz steigend. Zuletzt fehlten 630.000 Menschen – ähnlich viele Einwohner <a href="https://www.presse-control.de/2023/03/24/warum-hoehere-loehne-keine-loesung-sind/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Immer wieder heißt es, der Fachkräftemangel existiere gar nicht und höhere Löhne würden das Problem zügig lösen. Vertreter dieser Position ignorieren, dass dem Arbeitsmarkt schlicht Hunderttausende passend qualifizierte Fachkräfte fehlen, Tendenz steigend. Zuletzt fehlten 630.000 Menschen – ähnlich viele Einwohner zählt Stuttgart.</p>
<p>Seit Wochen schwelt eine Debatte über die Ursachen des deutschen Fachkräftemangels. Dabei müssen oft einfache Lösungen für komplexe Probleme herhalten: Verkürzt heißt es dort, einen Fachkräftemangel gebe es nicht, Arbeitgeber müssten bei Löhnen und Gehältern nur tiefer in die Tasche greifen, um diese Stellen zu besetzen. Sogar in manchem deutschen Wirtschaftsforschungsinstitut findet sich diese Ansicht.</p>
<p>Seit Jahrzehnten wird am IW zum Fachkräftemangel geforscht. Mit der IW-Fachkräftedatenbank verfügt das Institut über umfangreiche aktuelle Zahlen, die das wachsende Personalproblem der Unternehmen belegen. Die Daten basieren auf der Arbeitslosen- und Stellenstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) und berücksichtigen rund 1.300 Berufsgattungen. Sie zeigen: Im vergangenen Jahr gab es bundesweit im Schnitt rund 1.339.000 offene Stellen für qualifizierte Fachkräfte, aber nur 968.000 qualifizierte Arbeitslose. Rein rechnerisch fehlten dem Arbeitsmarkt somit mindestens 371.000 Fachkräfte. Erschwerend kommt hinzu, dass Angebot und Nachfrage regional sehr häufig nicht übereinstimmen. </p>
<p><b>2023 gehen 260.000 mehr Menschen in Rente als Jüngere nachrücken</b></p>
<p>Deutlich größer wird die Lücke, wenn die einzelnen Qualifikationen berücksichtigt werden: Ein Softwareentwickler kann nicht als Bauingenieur arbeiten und umgekehrt. Unter dieser Prämisse fehlen sogar 630.000 qualifizierte Arbeitskräfte. Zum Vergleich: So viele Menschen leben in Stuttgart. Und das Problem wird nicht kleiner: In diesem Jahr verlassen netto 260.000 Beschäftigte altersbedingt mehr den Arbeitsmarkt als Jüngere nachrücken, Tendenz steigend.</p>
<p>An dieser Lücke würden höhere Löhne allein nichts ändern. Sie können weder kurzfristig dafür sorgen, dass benötigte Qualifikationen entstehen, noch mittelfristig Arbeitsbedingungen und Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt so verändern, dass ausreichend Mobilität entsteht. Stattdessen würden höhere Löhne in Branchen, in denen der Fachkräftemangel besonders groß ist, Dienstleistungen und Waren kurzfristig verteuern, mit drastischen Folgen: Denn die Spielräume sind für die Unternehmen in den letzten Jahren empfindlich geschrumpft. Corona-Pandemie und steigende Preise in Folge des Krieges haben die Kosten erheblich nach oben gedrückt, ganz besonders in der Industrie, die stark vom Fachkräftemangel und den Energiekosten betroffen ist. Zudem droht dann eine Lohn-Preis-Spirale, die die Inflation in Deutschland weiter treiben würde.</p>
<p><b>Es braucht mehr qualifizierte Einwanderung</b></p>
<p>„Grundsätzlich gilt, dass Mangelberufe attraktiver werden müssen“, sagt IW-Ökonom und Studienautor Alexander Burstedde. „Viele Berufe, gerade im Handwerk, müssen für junge Menschen zu einer echten Alternative werden. Dazu gehören flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, Beruf und Privatleben gut miteinander zu verbinden.“ Allerdings reicht das inländische Potenzial nicht aus, so Burstedde: „Wir müssen qualifizierte Einwanderung fördern und in Zukunft mehr, nicht weniger arbeiten. Dafür braucht es auch mehr verlässliche Kinderbetreuung. Nur so lassen sich wichtige Zukunftsprojekte stemmen, nur so werden Ziele in der Digitalisierung und im Kampf gegen den Klimawandel erreicht.“</p>
<p><b><a href="http://newsletter.iwkoeln.de/c/50334378/45116f545780-rs0myl" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"> Zur Studie </a></b></div>
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		<item>
		<title>Baubranche, Industrie und Handel erwarten schlechtes Jahr</title>
		<link>https://www.presse-control.de/2023/01/09/baubranche-industrie-und-handel-erwarten-schlechtes-jahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Institut der deutschen Wirtschaft Köln]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 11:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wegen hoher Energiekosten und gestörter Lieferketten rechnen 39 Prozent der Unternehmen in Deutschland mit einem Rückgang ihrer Geschäftstätigkeit. Das zeigt die neuste Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Vor allem die Baubranche stellt sich auf eine Rezession ein. Anfang <a href="https://www.presse-control.de/2023/01/09/baubranche-industrie-und-handel-erwarten-schlechtes-jahr/" class="more-link" data-wpel-link="internal">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2023/01/09/baubranche-industrie-und-handel-erwarten-schlechtes-jahr/" data-wpel-link="internal">Baubranche, Industrie und Handel erwarten schlechtes Jahr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Wegen hoher Energiekosten und gestörter Lieferketten rechnen 39 Prozent der Unternehmen in Deutschland mit einem Rückgang ihrer Geschäftstätigkeit. Das zeigt die neuste Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Vor allem die Baubranche stellt sich auf eine Rezession ein.</p>
<p>Anfang 2022 waren die Unternehmen noch optimistisch. Anhaltend hohe Energiepreise und Materialprobleme haben die gute Stimmung zunichte gemacht. In der aktuellen Konjunkturumfrage rechnen 39 Prozent der Unternehmen in Deutschland nun mit einem Rückgang ihrer Geschäfte. Für die Umfrage hat das IW im November mehr als 2.500 Unternehmen aus ganz Deutschland befragt. 26 Prozent rechnen mit einem besseren Geschäftsjahr, 35 Prozent erwarten eine Stagnation.</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Vor allem in der Baubranche droht eine ernste Rezession: Mehr als die Hälfte der dort tätigen Unternehmen erwartet einen Umsatzrückgang im neuen Jahr – ein Anstieg um mehr als 20 Prozentpunkte im Vergleich zum Sommer 2022. Gerade einmal 15 Prozent gehen von einem Zuwachs aus.</li>
<li>Auch in der Industrie ist die Stimmung düster. Der Anteil der pessimistisch gestimmten Unternehmen ist mit 39 Prozent hoch, 28 Prozent schauen positiv auf 2023.</li>
<li>In der Dienstleistungswirtschaft ist das Bild gemischt. Der Handel erwartet ein eher schlechtes Jahr, IT und Medien rechnen mit vollen Auftragsbüchern. Insgesamt halten sich die Unternehmen mit positiven (29 Prozent) und negativen (32 Prozent) Erwartungen in etwa die Waage.</li>
</ul>
<p><b>Regionale Unterschiede sinken</b></p>
<p>Im Sommer 2022 waren noch deutliche regionale Unterschiede sichtbar geworden. Die gestörten Lieferketten beeinträchtigten insbesondere die stärker von der Industrie geprägten Teile des Landes. Regionen wie Rheinland-Pfalz, die von der guten Konjunktur im Pharmasektor profitieren konnten, waren weniger betroffen.</p>
<p>In der neuesten Konjunkturumfrage zeigen sich nur noch wenige regionale Unterschiede. In allen Teilen Deutschlands blicken die Unternehmen pessimistisch auf ihre Geschäftsaussichten. Besonders düster sieht es in Sachsen und Thüringen aus, wo nur noch 17 Prozent der Betriebe mit einem guten Jahr rechnen. Die beste Stimmung herrscht noch in Bayern, allerdings dominiert mit 33 Prozent auch hier der Anteil der Pessimisten. </p>
<p><b>Energiekrise trifft alle Teile des Landes</b></p>
<p>„In der Corona-Pandemie konnten manche Regionen die Krisenfolgen noch wegen ihrer strukturellen Gegebenheiten abfedern“, sagt IW-Konjunkturforscher Michael Grömling. „Die Energieversorgung bleibt unsicher, das trifft alle Teile des Landes gleichermaßen. Für das neue Jahr ist das keine gute Nachricht. Deutschland steht vor einer neuen Rezession“.  </p>
<p><b><a href="http://newsletter.iwkoeln.de/c/49618165/45116f545780-ro7tuw" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"> Zur Konjunkturumfrage </a></b></div>
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                        <a href="https://www.pressebox.de/inaktiv/institut-der-deutschen-wirtschaft-koeln-ev/Baubranche-Industrie-und-Handel-erwarten-schlechtes-Jahr/boxid/1141335" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/institut-der-deutschen-wirtschaft-koeln-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.presse-control.de/2023/01/09/baubranche-industrie-und-handel-erwarten-schlechtes-jahr/" data-wpel-link="internal">Baubranche, Industrie und Handel erwarten schlechtes Jahr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.presse-control.de" data-wpel-link="internal">Presse Control</a>.</p>
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