Der ZVO war am 19. März 2026 gemeinsam mit Vertretern der Fachbereiche Industrielle Beschichter sowie Chemie- und Anlagen zu politischen Gesprächen im Deutschen Bundestag zu Gast. Im Paul-Löbe-Haus empfingen Dr. Klaus Wiener und Nora Seitz von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Delegation zu einem intensiven Austausch über die aktuellen Herausforderungen für den Industriestandort Deutschland.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen zentrale Fragen der Industrie-, Wirtschafts- und Energiepolitik sowie arbeits- und sozialpolitische Rahmenbedingungen. Die teilnehmenden Unternehmer nutzten die Gelegenheit, ihre konkreten Erfahrungen aus der Praxis einzubringen und die Auswirkungen aktueller politischer Entscheidungen unmittelbar zu schildern.

Die Abgeordneten nahmen sich Zeit für die Anliegen der Branche und stellten sich den Fragen der Teilnehmer. Der Dialog war geprägt von Offenheit und dem gemeinsamen Verständnis, dass die Industrie vor tiefgreifenden strukturellen Herausforderungen steht.

Ein zentrales Ergebnis des Gesprächs: Der politische Handlungsbedarf ist erkannt. Themen wie hohe Energiepreise, zunehmende regulatorische Belastungen und steigende Arbeitskosten stehen auf der politischen Agenda. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Umsetzung notwendiger Reformen Zeit benötigt – eine Herausforderung für viele Unternehmen, die bereits heute unter erheblichem Wettbewerbsdruck stehen.

Gerade für mittelständisch geprägte Industriezweige wie die Oberflächentechnik ist die Geschwindigkeit politischer Prozesse ein entscheidender Faktor. Verzögerungen bei Entlastungsmaßnahmen können unmittelbare Auswirkungen auf Investitionsentscheidungen und Standortfragen haben.

Einigkeit bestand zwischen allen Teilnehmern in einem zentralen Punkt: Die bereits fortschreitende Deindustrialisierung in Deutschland und Europa muss gestoppt werden. Dies erfordert entschlossenes politisches Handeln, verlässliche Rahmenbedingungen und eine klare industriepolitische Strategie.

Der Weg dorthin wird anspruchsvoll sein. Er erfordert schwierige Entscheidungen und eine enge Abstimmung zwischen Politik und Wirtschaft. Gleichzeitig wurde im Gespräch deutlich, dass die notwendigen Voraussetzungen vorhanden sind, um diesen Prozess erfolgreich zu gestalten – sofern die richtigen Weichen gestellt werden.

Der ZVO wird den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern weiterhin aktiv gestalten und die Perspektiven seiner Mitgliedsunternehmen in die politischen Prozesse einbringen. Als Stimme der Oberflächentechnik setzt sich der Verband dafür ein, dass die Bedeutung der Branche als Schlüsseltechnologie für zahlreiche industrielle Wertschöpfungsketten stärker berücksichtigt wird.

Der Austausch im Bundestag hat erneut gezeigt: Nur im engen Schulterschluss zwischen Politik und Industrie lassen sich tragfähige Lösungen für die Zukunft des Industriestandorts entwickeln. 

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