Für .NET 8 und .NET 9 bietet Microsoft nach dem 10. November 2026 keine kostenpflichtige Supportverlängerung an. Wer die Migration auf .NET 10 nicht rechtzeitig schafft, kann Sicherheitsupdates über Drittsupport weiter beziehen. Die unabhängige Lizenzberatung ProLicense ordnet die Optionen ein.

Wer nach einer Verlängerung für .NET 8 sucht, findet bei Microsoft keine. Anders als bei Windows 10 mit seinen Extended Security Updates bietet Microsoft für .NET keine kostenpflichtige Verlängerung der Sicherheitsupdates an. Für .NET 8 und .NET 9 endet der Support am 10. November 2026 ohne Anschlussangebot. Die unabhängige Lizenzberatung ProLicense erwartet deshalb, dass viele IT-Abteilungen unter Zeitdruck migrieren, und zeigt einen planbaren Weg über das Supportende hinaus.

Kein Extended Support von Microsoft für .NET 8

Microsoft verweist zum Supportende allein auf den Wechsel zu .NET 10, das als LTS-Version bis November 2028 Support erhält. Eine Verlängerung gegen Gebühr, wie sie Unternehmen von Windows oder SQL Server kennen, sieht das Supportmodell von .NET nicht vor. Damit bleiben im Kern zwei Wege: rechtzeitig umstellen oder die Sicherheitsupdates von einem Drittanbieter beziehen.

Sicherheitspatches nach End of Life

Den zweiten Weg deckt eine Supportverlängerung durch Drittanbieter ab. ProLicense liefert als Partner von HeroDevs in der DACH-Region den Never-Ending Support (NES) für .NET 6, .NET 8 und .NET 9. NES umfasst nach Angaben von HeroDevs die .NET-Laufzeit, das SDK, ASP.NET und Entity Framework sowie WPF und WinForms. Die IT ersetzt die abgekündigte Version durch eine weiter gepflegte Fassung desselben Stands, ohne den Programmcode zu ändern. HeroDevs ist Mitglied der .NET Security Group, in der Microsoft neue Schwachstellen vorab abstimmt, und veröffentlicht seine Korrekturen an denselben Patchtagen wie Microsoft. Die Reaktionszeiten richten sich nach dem Schweregrad einer Schwachstelle und sind in einem Service Level Agreement geregelt.

Migration nach eigenem Zeitplan

Der Zielzustand bleibt .NET 10. Drittsupport verschiebt nur den Zeitpunkt der Umstellung. Teams können die Migration so in ihre normale Release-Planung einreihen, und Anwendungen, die ohnehin bald abgelöst werden, müssen gar nicht mehr umgestellt werden. Im nächsten regulatorischen Audit lässt sich belegen, dass die eingesetzte Version weiter Sicherheitsupdates erhält.

„Eine Migration unter Zeitdruck ist die teuerste Variante. Externe Entwickler sind kurz vor einer Frist knapp, und Fehler landen schneller in der Produktion. Wer die Sicherheitsupdates absichert, gewinnt Zeit und plant die Umstellung zu normalen Konditionen. Das ist für uns der Kern unserer Arbeit: minimale Kosten bei voller Compliance“, sagt Christian Grave, Geschäftsführer der ProLicense.

Welche Anwendungen eine Übergangslösung brauchen

ProLicense bewertet den .NET-Bestand herstellerunabhängig und bezieht kein Geld von Microsoft. Grundlage ist eine Liste der produktiven Anwendungen auf .NET 8 und .NET 9 mit dem realistischen Termin für die Umstellung. Liegt dieser Termin nach dem 8. Dezember 2026, dem ersten Patchtag ohne Korrektur von Microsoft, braucht die Anwendung eine Übergangslösung. Unternehmen und Behörden mit solchen Beständen erreichen ProLicense über den direkten Kontakt.

Über die ProLicense GmbH

ProLicense ist eine unabhängige Beratung für Software License Management mit Schwerpunkt Oracle. Die Gründer Sören Reimers und Christian Grave arbeiteten je über acht Jahre bei Oracle und kennen die Prüf- und Verhandlungspraxis der Hersteller von innen. ProLicense bezieht kein Geld von Softwareherstellern und arbeitet ausschließlich auf Kundenseite: bei Audits, Lizenzverhandlungen, Lizenzbilanzen und bei der Ablösung teurer Supportverträge durch Drittsupport. Der Anspruch ist immer derselbe, minimale Kosten bei voller Compliance. Weitere Informationen unter www.prolicense.com

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