Bei der niederländischen Runde der IDM in Assen glänzten die Suzuki Piloten Dominik Schmitter und Toni Finsterbusch mit Top-Platzierungen.

Das sechste Rennwochenende der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) 2018 fand auf der niederländischen MotoGP-Strecke TT Circuit Assen statt (07.–09.09.2018). In der „Cathedral of Speed“ fanden die Suzuki Piloten schnell einen guten Rhythmus. So konnte Dominik Schmitter (HPC-Power Suzuki Racing) seine GSX-R1000 im Qualifying auf der sechsten Position platzieren. Toni Finsterbusch (Team Suzuki Mayer) ging von Startplatz 11 ins Rennen, Marco Nekvasil, der als Gaststarter für das Team Suzuki Alber-Bischoff im Einsatz war, startete von 16, Sarah Heide (Suzuki Laux) von Rang 20.

Während Schmitter im ersten Rennen keinen optimalen Start erwischte, sich jedoch schon in der ersten Kurve vier Positionen zurückholen konnte, lief es für Finsterbusch in der Anfangsphase perfekt: „Das Wochenende begann schwierig, da wir wegen des schlechten Wetters nur wenig Fahrzeit hatten. Im Qualifying brachte ich dann keine perfekte Runde zu Stande und musste mich mit Platz 11 begnügen. Mein Start ins Rennen war dann aber perfekt und ich war in einer engen Gruppe mit vielen Fights, dort lag ich auf Position fünf.“ Diese konnte Finsterbusch auch bis ins Ziel verteidigen.  


Direkt vor ihm lieferte Dominik Schmitter ein tolles Rennen ab und hatte eine Podium-Platzierung schon fast sicher: Rad an Rad, ging er mit einem Konkurrenten über die Ziellinie. Ein wahres Foto-Finish! Am Ende fehlten Schmitter gerade einmal 0,004 Sekunden. Nur wenige Zentimeter trennten den Schweizer vom Podest.  

Auch im zweiten Rennen mischten die beiden Suzuki Piloten in der Spitzengruppe mit. Toni Finsterbusch konnte dieses Mal zwar nicht so viele Plätze am Start gutmachen, kämpfte sich aber kontinuierlich nach vorne und sicherte schließlich Rang 6.

Schmitter lag den Großteil des Rennens auf Platz 3 und hatte das Podest zum Greifen nah. Doch kurz vor Rennende konnte er seinen Konkurrenten nicht mehr halten. „Ich biss und biss und fuhr wirklich tolle Rundenzeiten. Die beiden Führenden waren förmlich zum Greifen nah. Aber irgendwann konnte ich Julian Puffe nicht mehr hinter mir halten und wurde von den Podestplätzen verdrängt.“, ärgerte sich Schmitter nach dem Rennen. „Aber mit dem Gesamtresultat bin ich super happy! Wir waren noch nie so nah an der Spitze, unsere Fortschritte sind deutlich spürbar. Ich freue mich auf das Finale am Hockenheimring!“

Marco Nekvasil feierte mit den Positionen 14 und 12 ein starkes Debüt auf der GSX-R1000.

Sarah Heide kam auf den Positionen 19 und 16 ins Ziel und nahm den nächsten Meisterschaftspunkt mit nach Hause.  

Das Finale der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft findet vom 28.–30. September auf dem Hockenheimring statt.

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