Die Handwerkskammer Freiburg hat sich im Zuge ihrer Vollversammlung zu Weltoffenheit bekannt und schließt sich damit der Resolution des Zentralverbands des deutschen Handwerks (ZDH) an.

Kammerpräsident Johannes Ullrich betonte die Rolle des Handwerks bei der Integration von Migrant*innen. Durch Ausbildung und Beschäftigung leiste das Handwerk hier traditionell einen wichtigen Beitrag. Darüber hinaus machte Ullrich vor dem regionalen Parlament des Handwerks deutlich, dass das Handwerk in Sachen Fachkräftesicherung auf qualifizierte Zuwanderung als einen wichtigen Baustein setzt.

Leider, so Ullrich, begegnet den Betrieben im Alltag auch offener Rassismus von Kundenseite. Dagegen setzte das Gremium ein deutliches Zeichen und verabschiedete die Resolution des deutschen Handwerks für ein weltoffenes Handwerk einstimmig. „Diskriminierung jeder Art, insbesondere wegen Hautfarbe und Herkunft, werden wir nicht akzeptieren“, stellte Ullrich nachdrücklich klar. 


Die Resolution im Wortlaut:

„Bei uns zählt nicht, wo man herkommt. Sondern wo man hinwill.“

Das Deutsche Handwerk steht allen offen, die sich zu den Werten unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsgruppe bekennen. An den Werkbänken, in den Backstuben und auf den Baustellen des Handwerks stehen seit jeher Menschen unterschiedlicher Nationalität zusammen. Wir wissen: Geschicklichkeit, Kreativität, Genauigkeit, Kundennähe und Verantwortungsbewusstsein sind universelle Ansprüche. Sie verbinden – unabhängig von Herkunft, Religion und Weltanschauung.

Als Mitte der Gesellschaft beobachten wir eine zunehmende Radikalisierung in Wort und Tat. Wir haben große Sorge um den sozialen Frieden in unserem Land, um das Bild unserer Heimat in der Welt und den Ruf des deutschen Wirtschaftsstandortes.

Vor diesem Hintergrund bekräftigt die Vollversammlung der Handwerkskammer Freiburg die Resolution des Zentralverbands des Deutschen Handwerks vom 28. September 2018:

Das Deutsche Handwerk bekennt sich zu einem weltoffenen, liberalen und demokratischen Deutschland.

Das Deutsche Handwerk stellt sich gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus.

Das Deutsche Handwerk setzt sich für einen respektvollen Umgang miteinander ein, auch und gerade in der Diskussion mit politisch Andersdenkenden.

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