Die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen trifft wohnungslose Menschen besonders hart. Die coronabedingten Auflagen haben auch zur Folge, dass weniger hilfesuchende Menschen zeitgleich Platz in den Tagesaufenthalten der Wohnungsnotfallhilfe finden. Hier unterstützt die Region und finanziert die erforderlichen Maßnahmen, um das jeweilige Hilfeangebot zu erweitern und mehr Personen aufnehmen zu können. „Wir wollen so viele Menschen wie möglich erreichen und wohnungslosen Männern und Frauen Schutz vor der Kälte und vor der Ansteckung mit dem Corona-Virus bieten. Die Anbindung an notwendige Hilfen darf aufgrund der Pandemie nicht verloren gehen“, so Dr. Andrea Hanke, Sozialdezernentin der Region Hannover. „Ob die Vergrößerung des Raumangebots, die Ausdehnung der Öffnungszeiten oder die Aufstockung des Personals – die Region unterstützt die Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe finanziell dabei, ihre Kapazitäten zu erweitern und den Menschen tagsüber eine Aufenthaltsmöglichkeit zu sichern.“

Bisher gibt es Vereinbarungen mit fünf Tagesaufenthalten in Hannover und Umland, deren Maßnahmen die Region mit insgesamt rund 105.000 Euro zusätzlich bezuschusst: So hat der Tagesaufenthalt Burgdorf beispielsweise mit einem dauerhaften Pavillon seine Fläche vergrößert, außerdem übernimmt die Region für diese und andere Einrichtungen die Aufwendungen für Hygieneartikel wie Desinfektionsmittel oder Masken zur Weitergabe an die Tagesgäste. Dem Tagesaufenthalt Nordbahnhof wird unter anderem eine weitere sozialpädagogische Fachkraft für die nächsten vier Monate finanziert, das DüK („Dach überm Kopf“) hat seine Flächen mit der Anschaffung eines Wohnwagens und der Nutzung neuer Räume erweitert sowie die Öffnungszeiten von 23,5 Stunden in der Woche auf 48,5 Stunden verdoppelt. Auch der Tagesaufenthalt „Kontaktladen Mecki“ am hannoverschen Hauptbahnhof hat unter anderem Personal aufgestockt und die Öffnungszeiten von 25,5 Stunden auf 43,5 Stunden ausgedehnt und erhält dafür finanzielle Mittel von der Region. „Für uns ist es wichtig, dass niedrigschwellige Hilfeangebote regionsweit die Bedarfe der Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten deckt. Wenn Leistungsanbieter noch Möglichkeiten sehen, ihre Kapazitäten aufzustocken, können sie sich an uns wenden“, erklärt Hanke.


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