Die durchgängige Digitalisierung der Verwaltungsabläufe beschäftigt die Kommunen in hohem Maße. Aktuelle Auslöser dafür sind unter anderem das anstehende Onlinezugangsgesetz (OZG) sowie die Corona-Pandemie. Dennoch stehen die meisten Verwaltungen erst am Anfang des Weges zu vollständig digitalisierten Prozessen. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Umfrage im vergangenen Herbst, die von der Hochschule Harz in einem Kooperationsprojekt mit Axians Infoma durchgeführt wurde. Ziel war es, den Digitalisierungsstand in den bundesdeutschen Kommunalverwaltungen zu ermitteln. Wer treibt sie an und auf welchen Faktoren basieren bereits erzielte Erfolge gehörten ebenfalls zu den Fragen, die von 548 Kommunen beantwortet wurden. Mit einer Beteiligungsquote von knapp 10 Prozent stellt die Studie eine der umfassendsten Befragungen der vergangenen Jahre dar.

Konkret ergab die Umfrage, dass lediglich knapp 47 Prozent der teilnehmenden Kommunen über eine mittelfristige bzw. strategische Planung zur Digitalisierung ihrer Verwaltung verfügen. Am weitesten fortgeschritten sind die Aktivitäten im Finanzbereich. Hier haben knapp 12 Prozent der Befragten bereits Kernprozesse, knapp 35 Prozent zumindest Teilprozesse durchgängig digitalisiert. Dabei beurteilen fast 80 Prozent der Verwaltungen ihre Digitalisierungsprojekte als erfolgreich – haben sie doch zu Arbeitserleichterungen für die Mitarbeiter*innen und unmittelbaren Nutzen für Bürger*innen und Unternehmen geführt.


Für die Autoren der Studie, Professor Dr. Jens Weiß und Maximilian Fischer vom Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz, geben die Aussagen einen positiven Trend wieder: „Nach vielen Jahren, in denen die Digitalisierung von internen Prozessen hinter der Optimierung digitaler Angebote für Bürger*innen zurückstehen musste, richtet sich die Aufmerksamkeit nun verstärkt auf die Prozesse der Leistungserbringung.“

Dabei zeigt sich, dass sich bei einem Großteil der Kommunen die bereits umgesetzten Digitalisierungsmaßnahmen während der Einschränkungen in der Corona-Pandemie nicht nur bewährt haben. Vielmehr hat sich hier sogar eine neue Dynamik entwickelt.

Wichtigster Treiber von Digitalisierungsprozessen sind aus Sicht von über 65 Prozent der Befragten gesetzliche Vorgaben, bei fast gleich vielen kommen die Impulse aus der Führungsebene. Doch es gibt auch Hemmnisse bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten. Dazu gehören für fast 32 Prozent unklare rechtliche Rahmenbedingungen, für nahezu zwei Drittel aber auch fehlendes Personal mit Kompetenzen sowohl im IT-Bereich als auch im Prozessmanagement. In der klassischen Verwaltungsausbildung werden diese Kompetenzen bislang nicht berücksichtigt. Studiengänge in den Bereichen Verwaltungsinformatik und Verwaltungsdigitalisierung, wie sie u.a. die Hochschule Harz anbietet, schaffen die Voraussetzung, notwendige Personalressourcen zu sichern.

Axians Infoma-Geschäftsführer Holger Schmelzeisen sieht in der Umfrage eine gute Informationsbasis, um die Kommunen auf dem Weg zur digitalen Verwaltung noch besser zu unterstützen: „Aus den Ergebnissen der Umfrage lassen sich für uns als Softwareanbieter und Partner der Kommunen wichtige Erkenntnisse und Trends für ein intelligentes und vernetztes Verwaltungshandeln ableiten. Unser großer Dank gilt daher allen Teilnehmern für ihre Mithilfe.“

Das Whitepaper zur Studie „Stand, Treiber und Erfolgsfaktoren der Digitalisierung in den Kommunalverwaltungen“ steht zum Download unter www.smartverwalten.de zur Verfügung.

Hochschule Harz

Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 hat sich die Hochschule Harz an den beiden Standorten Wernigerode und Halberstadt rasant entwickelt. Innovative Studienangebote, modernes Ambiente und eine hochwertige akademische Ausbildung an den Fachbereichen Automatisierung und Informatik, Verwaltungswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften locken derzeit über 3.200 Studierende in den Harz. Kleine Seminargruppen, festgelegte Vorlesungspläne sowie engagierte Professorinnen und Professoren fördern ein schnelles, effektives Studium innerhalb der Regelstudienzeit.

Über VINCI Energies

Netzwerke, Performance, Energieeffizienz, Daten: In einer sich ständig verändernden Welt legt VINCI Energies den Fokus auf die Implementierung neuer Technologien. Zwei Entwicklungen werden besonders unterstützt: digitale Transformation und Energiewende. Die 1.800 regional verankerten, agilen und innovativen Business Units von VINCI Energies erhöhen jeden Tag die Zuverlässigkeit, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Effizienz von Energie-, Verkehrs- und Kommunikationsinfrastrukturen, Fabriken, Gebäuden und Informationssystemen.

2020: 13,7 Milliarden Euro Umsatz // 83.800 Mitarbeiter // 1.800 Business Units // 55 Länder 

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Über die Axians Infoma GmbH

Die Axians Infoma GmbH ist erfahrener Partner von Kommunen und ihren Betrieben, Rechenzentren sowie kirchlichen Institutionen. Den Kunden ermöglicht das nachhaltige, wirtschaftliche und moderne Produkt- und Dienstleistungsangebot die Bewältigung aktueller und künftiger Herausforderungen. Mit der modular aufgebauten Software Infoma newsystem steht dafür eine einzigartige integrierte Komplettlösung für das Finanzwesen zur Verfügung, ergänzt um Fachverfahren sowie Lösungen rund um das Thema eGovernment. Für den Weg zur Digitalisierung von Verwaltungsprozessen übernimmt Axians Infoma auch die konzeptionelle Beratung und begleitet die Kunden bei der Realisierung.

Insgesamt setzen über 1.300 bundesdeutsche Verwaltungen jeder Größenordnung Infoma newsystem-Produkte ein, davon über 1000 das Finanzwesen Infoma newsystem. Im Bereich Liegenschafts- und Gebäudemanagement stehen rund 400 Kunden auf der Kundenliste. Damit zählt Axians Infoma im Finanzwesen wie im kommunalen Liegenschafts- und Gebäudemanagement zu den Marktführern.

Im Rahmen der 2002 gegründeten Infoma partnergroup – einer Kooperation mit innovativen Rechenzentren – vertreiben die Mitglieder die Infoma newsystem-Produkte sowohl autonom als auch zentral als Fullservice-Dienstleister.

Durch die Kombination mit dem Lösungs- und Beratungsportfolio der Axians Infoma Schwesterunternehmen Axians Infoma (Austria), Axians Infoma Schweiz, Axians IKVS, Axians Public Consulting, Axians eWaste, Axians Athos und müllerchur (Schweiz) erhalten Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Teilen auch schon darüber hinaus die Möglichkeit, alle Aufgaben im Bereich kommunaler Finanzen, Steuerung und Abfallwirtschaft aus einer Hand abzudecken.

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