• Metropolregion Rhein-Neckar baut Unterstützung des Ehrenamts in der Region aus
  • (Re)Launch der länderübergreifenden Ehrenamtsplattform www.wir-schaffen-was.de mit neuen Features
  • Kommunen, Vereine und Organisationen zur aktiven Teilhabe und Mitgestaltung aufgerufen

Die Metropolregion Rhein-Neckar, bekannt für ihre Arbeit zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements in der Region und als treibende Kraft des Freiwilligentags der Metropolregion Rhein-Neckar, baut die Unterstützung des Ehrenamts weiter aus. Ein Meilenstein ist dabei die Ausweitung der Website des Freiwilligentags zu einer regionalen Plattform für Ehrenamt und Engagement. Weitere Aktivitäten sind in Planung.

Regionales Ehrenamt noch sichtbarer machen

Die Metropolregion Rhein-Neckar möchte das Ehrenamt in der Region sichtbarer machen, es stärken und es noch besser vernetzen. Dafür arbeitet sie eng mit den Akteur:innen des Ehrenamts in der Region zusammen. Das Ehrenamt ist eine Stärke der Region und steht für Offenheit und Lebensqualität. Nicht zuletzt profitiert hiervon auch der regionale Arbeitsmarkt, da die Attraktivität einer Region ein maßgeblicher Faktor ist, wenn es zum Beispiel um die Gewinnung von Fachkräften geht.

Bürgerschaftliches Engagement ist eines der Handlungsfelder der gemeinschaftlichen Regionalentwicklung neben weiteren Themenfeldern wie z. B. Innovation, Digitalisierung oder auch Gesundheit und Kultur. Damit unterstreicht die Metropolregion Rhein-Neckar die Bedeutung von Engagement und Ehrenamt für die gesellschaftliche Entwicklung, Teilhabe und demokratische Strukturen. Koordinator dieses Projektes ist der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar (ZMRN e.V.), in dessen 16-köpfigem Vorstand der strategische Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik verankert ist.

Viernheims Bürgermeister Matthias Baaß, in der Region der Treiber des Themas Ehrenamt, erläutert: „Das Ehrenamt ist kostbar, ja systemrelevant, der vielzitierte ‚Kitt der Gesellschaft‘ – aber chronisch zu wenig unterstützt und gewertschätzt. Daher wollen wir hier mehr tun. Wir wollen für ein Umfeld sorgen, in dem es sich gut leben und arbeiten lässt.“

(Re-)Launch von www.wir-schaffen-was.de

Bislang stand die Adresse www.wir-schaffen-was.de allein für den seit 2008 alle zwei Jahre stattfindenden Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar – mit regelmäßig mehreren Tausend Teilnehmern in gleichzeitig drei Bundesländern der größte Freiwilligentag in Deutschland. Die nun freigeschaltete neue Plattform unter dem schon bekanntem Namen soll Freiwilligen künftig dabei helfen, Ehrenamtsmöglichkeiten in ihren und den angrenzenden Kommunen, auch länderübergreifend, zu entdecken und wahrzunehmen. Darüber hinaus sollen gemeinnützige Organisationen dabei unterstützt werden, ihre Initiativen und Projekte überregional zu veröffentlichen. Kommunen will man helfen, ihre Angebote ebenfalls sichtbar zu machen und Unternehmen eine Sichtbarkeit für z. B. Unterstützungsprogramme bieten. Dabei ganz klar im Fokus ist, Doppelstrukturen zu vermeiden und die Synergien zu bereits bestehenden Plattformen und Ehrenamtsbörsen sinnvoll zu nutzen. Damit soll das Ehrenamt in der Region auf digitaler Basis nachhaltig gestärkt und vernetzt werden – getreu dem Motto „Zusammen schaffen wir mehr“. Auf der Seite zu finden sind nun eine Vielzahl an Qualifizierungsangeboten und Fördermöglichkeiten sowie aktuelle Meldungen und Informationen rund um das Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement. Die Integration der länderübergreifenden Ehrenamtsbörse ist für den Herbst geplant.

Weitere Schritte und Aktivitäten

Begleitet wird die neu aufgestellte Webplattform www.wir-schaffenwas. de durch eine crossmediale Kampagne mit ehrenamtlich Aktiven aus der Region (z. B. aus Sportvereinen, Bürgerstiftungen, Lesepaten, Feuerwehr und THW, siehe Bildermaterial anbei), die als Botschafterinnen und Botschafter für das Ehrenamt in der Region werben. Ergänzend soll eine Bestandsaufnahme der Engagementlandschaft in Kombination mit einer Bürger:innen-Umfrage zum Thema Ehrenamt und Engagement die Grundlage für die Entwicklung weiterer Angebote und gezielter Programme schaffen. „Die neue Plattform soll Anreize bieten und Vernetzung schaffen, um das gute Zusammenleben in unserer Region mitzugestalten. Je mehr Menschen sich aktiv einbringen, desto eher können Projekte erfolgreich realisiert werden. Das braucht Transparenz. Der ZMRN führt hier Fäden aus der ganzen Region zusammen, um an einem Strang zu ziehen. Dafür brauchen wir aber auch viele, die mitmachen und sich einbringen, um die Plattform mit Leben zu füllen und sie nachhaltig nützlich für alle zu machen“, erklärt Kirsten Korte, ZMRN-Geschäftsführerin.

Freiwilligentag weiter zentrales Event

Der Freiwilligentag bleibt das zentrale Event zur Sichtbarmachung des regionalen Ehrenamts. Am Samstag 17. September 2022 wird die achte Auflage stattfinden. „Wenn wir erreichen, dass die wir-schaffen-was- Plattform auch so einzigartig wird wie der Freiwilligentag – auf den wir uns übrigens schon jetzt sehr freuen – dann haben wir in der Region wieder etwas Gutes geschafft“, so Korte.

Weitere Infos zu www.wir-schaffen-was.de

Wie kann man das Ehrenamt in der Region sichtbarer machen und mitgestalten? Infos, Fragen und weitere Anregungen hierzu nimmt das „wir-schaffen-was“-Team unter dem Dach der Agentur GO7 (Mannheim) entgegen, die bereits die jüngste Auflage des Freiwilligentages organisiert und betreut sowie nun auch die Neuentwicklung von wir-schaffen-was.de maßgeblich begleitet hat.

E-Mail-Kontakt: wirschaffenwas@m-r-n.com

Über die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH

Der Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar wurde 1989 als Rhein-Neckar- Dreieck e.V. gegründet. Zweck ist die Förderung der Rhein-Neckar-Region. Hierzu initiiert und unterstützt der gemeinnützige Verein Projekte insbesondere in den Bereichen Sport, regionale Identität, Kultur und bürgerschaftliches Engagement. Zudem stärkt er das Miteinander der Akteure über fachliche, organisatorische und regionale Grenzen hinweg. Mit einer Jahresmitgliedschaft in Höhe von 365 Euro können Unternehmen, Kommunen und andere Institutionen als Vereinsmitglied die Region fördern. Der 16-köpfige Vereinsvorstand unter Vorsitz von Dr. Tilman Krauch (Mitglied des Vorstands der Freudenberg SE) ist Plattform für den strategischen Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Derzeit zählt der Verein rund 750 Mitglieder aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Die Geschäfte führen Kirsten Korte und Peter Johann.

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