Sie beraten während der Schwangerschaft und unterstützen bei der Vorbereitung auf die Geburt – Hebammen sind wichtige Begleiterinnen für werdende Mütter. Jede Frau hat einen gesetzlichen Anspruch auf die Hilfe einer Hebamme, doch viele Schwangere haben Mühe, eine Hebamme zu finden, die verfügbar ist. 2019 hat die Region Hannover gemeinsam mit pro familia Niedersachsen e.V. und dem Hebammenverband Niedersachsen e.V. eine Hebammenzentrale gegründet, um die Versorgung von Schwangeren und jungen Familien zu verbessern. Die dreijährige Projektlaufzeit endet zum Ende 2021. Die Regionsversammlung hat am Dienstag (21. Dezember) beschlossen, die Hebammenzentrale zu übernehmen und sie ab 2022 an den Fachbereich Gesundheit der Region anzuschließen.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass die Hebammenzentrale Teil des Gesundheitsamtes wird. Die Zentrale hat schon in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, die angespannte Versorgungssituation von werdenden Müttern und Familien in der Region deutlich zu entschärfen und ist zu einer wichtigen Schnittstelle für Hebammen und werdende Eltern geworden“, so Cora Hermenau, Dezernentin für Öffentliche Gesundheit, Sicherheit, IT und EU-Angelegenheiten der Region Hannover. „Hebammen sind zentrale Ansprechpersonen für Familien rund um die Schwangerschaft, Geburt und Nachsorge – wir wollen allen werdenden Müttern in der gesamten Region die Teilhabe an diesem präventiven Angebot ermöglichen.“

Insgesamt gibt es derzeit etwa rund 270 aktive freiberufliche Hebammen und Geburtshelferinnen. Die Hebammenzentrale bündelt und vermittelt Hebammenhilfen, berät Hebammen, die in die Freiberuflichkeit (wieder) einsteigen wollen und ist Ansprechpartnerin für werdende Familien rund um die Suche nach einer Hebamme. Die Internetseite der Zentrale bietet eine übersichtliche Hebammenbörse: Hier können sich alle freiberufliche Hebammen aus der Region mit ihren freien Kapazitäten registrieren. Drei Hebammen in Teilzeit gehören derzeit zur Hebammenzentrale. Frauen und Familien bekommen hier Hilfe, wenn sie Fragen zur Hebammenhilfe haben oder einen Platz in einem Geburtsvorbereitungs- oder Rückbildungskursus suchen. Hebammen erhalten Unterstützung etwa zu Fragen rund um die Freiberuflichkeit, auch bei der Suche nach Praktikumsstellen hilft die Zentrale.

Für die erste dreijährige Projektlaufzeit hatte die Region Hannover insgesamt 360.000 Euro bereitgestellt. Für das nächste Jahr plant die Region rund 120.000 Euro für die Kosten der Hebammenzentrale ein.

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Hebammenzentrale Region Hannover,
Dieterichsstraße 25 (Vorderhaus), 30159 Hannover,
www.hebammenzentrale-hannover.de,
Telefon 0511- 30185798

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Mo-Fr: 9 bis 12 Uhr, außerdem Mo: 16 bis 19 Uhr, Di: 15 bis 18 Uhr, Mi: 14 bis 17 Uhr, Do: 15 bis 18 Uhr, Fr: 12 bis 15 Uhr

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