Aztec Minerals Corp. (AZT: TSX-V, OTCQB: AZZTF – https://www.commodity-tv.com/ondemand/companies/profil/aztec-minerals-corp/) gibt bekannt, dass das Joint Venture zwischen Aztec und Kootenay die ersten 14 Bohrlöcher über 2.810,6 Meter (m) im Rahmen des aktuellen Phase-II-RC-Bohrprogramms (Bohrungen mit Umkehrspülung) mit 22 Bohrlöchern über insgesamt 5.000 m auf dem Konzessionsgebiet Cervantes im mexikanischen Sonora absolviert hat. Die Bohrungen begannen im Dezember 2021 und wurden nach der Weihnachtspause im Januar wiederaufgenommen. Die Bohrproben wurden zur geochemischen Analyse an die Laboreinrichtung von Bureau Veritas Minerals überstellt; die Ergebnisse werden in den nächsten Wochen erwartet.

Es werden vier primäre Zielgebiete erprobt. Die wichtigsten Ziele des Explorationsprogramms 2021/22 umfassen die genauere Bestimmung des Potenzials zur Auffindung einer für den Tagebau und die Haufenlaugung geeigneten Goldmineralisierung in der porphyrischen Oxid-Deckschicht bei California, die Bewertung des Potenzials einer tieferen Kupfer-Gold-Porphyr-Sulfidmineralisierung unter der Oxiddeckschicht, die Prüfung auf nördliche und westliche Erweiterungen der California-Mineralisierung bei California North und Jasper und die Beurteilung des Brekzienschlotpotenzials bei Purisima East.

Die ersten vier Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 769,6 m dienten der Erprobung des südlichen Teils des Zielgebiets Purisima East, der Standort historischer Tiefbauminen und Prospektionsgebiete ist. Dieser Bereich deckt sich mit IP-Aufladbarkeits- und Gold-Kupfer-Molybdänanomalien innerhalb einer Brekzie am Rand einer Porphyrintrusion. Alle vier Bohrlöcher durchteuften durchgängig zerklüftete, oxidierte, argillitische und verkieselte Sedimente sowie Quarz-Feldspat-Porphyr-Intrusionsgänge und hydrothermale Brekzien. Entlang der für die Bohrungen angelegten Schneisen wurden mehr als 300 Schlitzproben mit jeweils 1,5 m Länge entnommen und geologische Kartierungen durchgeführt.

Nach der Erprobung des Zielgebiets Purisima East wurde das Bohrgerät in das Hauptziel California verbracht, wo das Joint Venture zwischen Aztec und Kootenay zuvor eine ausgedehnte porphyrische Gold-Kupfer-Mineralisierung (Bohrabschnitte mit bis zu 0,77 g/t Gold auf 160 m) entdeckt hatte. Diese Mineralisierung steht in Zusammenhang mit einer massiven Verkieselung und einer ausgedehnten hydrothermalen Brekzienbildung des Wirtsgesteins, des Quarz-Feldspat-Porphyrs, und des umliegenden Sedimentgesteins. Das Joint Venture hat 2022 zehn Stepout-Bohrlöcher über insgesamt 2.041 m im Abstand von jeweils 50 m niedergebracht, um das Mineralisierungsgebiet bei California zu erweitern und genauer zu definieren. Es werden hier noch weitere Bohrungen absolviert, in deren Anschluss zwei 500 m tief reichende Bohrlöcher zur Erprobung der Tiefenausdehnung der ausgeprägten, zugrunde liegenden IP-Aufladbarkeitsanomalie niedergebracht werden.

Der Rest des Phase-II-Bohrprogramms konzentriert sich auf die Erprobung des Prospektionsgebiets California Norte, wo ein Bohrloch einen kleinen Teil einer zusammenfallenden IP-Wiederaufladbarkeits- und Gold-Kupfer-Molybdän-Anomalie untersuchen wird, sowie des Prospektionsgebiets Jasper, wo ein Bohrloch die zutage tretende ausgeprägte Oxid-Kupfer-Mineralisierung und die weitläufige Kupfer-Molybdän-Bodenanomalie testen wird.

Nach Abschluss der Bohrungen werden die Geologen des Unternehmens Schlitzprobenahmen und geologische Kartierungen der neu angelegten Bohrstraßen bei California, California Norte und Jasper absolvieren und im Rahmen der Fortsetzung des Phase-I-Oberflächenprogramms aus dem Jahr 2021 die obertägigen Probenahmen und Kartierungen auf dem Konzessionsgebiet im Allgemeinen erweitern.

Übersicht über das Konzessionsgebiet Cervantes

Cervantes ist ein hoch aussichtsreiches Gold-Kupfer-Porphyr-Konzessionsgebiet im südöstlichen mexikanischen Bundesstaat Sonora. Das Projekt liegt 160 km östlich von Hermosillo (Sonora, Mexiko) im ertragreichen Kupfer-Porphyr-Gürtel Laramide und etwa 265 km südöstlich der Kupfer-Molybdän-Porphyr-Mine Cananea (Grupo Mexico).

Cervantes liegt auch entlang des ost-westlich verlaufenden Goldgürtels, 60 km westlich der epithermalen Goldmine Mulatos (Alamos Gold), 35 km nordöstlich der Goldmine San Antonio (Osisko), 45 km westlich der Mine La India (Agnico Eagle) und 40 km nordwestlich des Goldvorkommens Santana (Minera Alamos). Siehe: Lageplan Projekt Cervantes (https://www.aztecminerals.com/_resources/news/Loc-Map.jpg

Highlights der Liegenschaft Cervantes

  • Großes, gutgelegenes Konzessionsgebiet (3,649 Hektar) mit guter Infrastruktur, Straßenzugang, nahegelegener Stadt, Land in Privatbesitz, Wasserbrunnen auf dem Konzessionsgebiet, Stromanschluss in der Nähe
  • Sieben aussichtsreiche Mineralisierungszonen, verbunden mit hochgradigen Porphyren und Brekzien entlang eines 7,0 Kilometer langen, ost-nordöstlich verlaufenden Korridors mit mehreren durchquerenden Nordwest-Strukturen.
  • Ausgeprägte geophysikalische Anomalien, das Ziel California ist durch hochmagnetische Anomalien und Anomalien mit geringer Resistivität sowie hoch radiometrische Aufladbarkeitsanomalien als Reaktion auf eindringende Alteration gekennzeichnet.
  • Ausgedehnte Goldmineralisierung in der Zone California, 118 Bodenproben mit durchschnittlich 0,44 g/t Gold über ein Gebiet von 900 Metern mal 600 Metern, Gesteinsschlitzproben aus der Grube von bis 0,47 g/t Gold über 222 m.
  • Das erste Entdeckungsbohrloch in der Zone California durchteufte die Goldoxiddecke zu einem klassischen Gold-Kupfer-Porphyr-Vorkommen mit Bohrergebnissen von bis 0,77 g/t Gold über 160 m.
  • Ausgezeichnete Goldrückgewinnung aus vorläufigen metallurgischen Prüfungen am Bohrkern in der Zone California; Oxidgoldrückgewinnung im Bottle-Roll-Test reicht von 75 % bis 87 %.
  • Geophysikalische Anomalie in California weit offen, lateral und in der Tiefe. Die IP-Aufladbarkeit verstärkt und erweitert sich in einer Tiefe von über 500 Metern über ein Gebiet von 1.100 Metern mal 1.200 Metern.
  • Eine dreidimensionale IP-Untersuchung, die im Jahr 2019 ausgeführt wurde, erweiterte starke Aufladbarkeitsanomalien nach Südwesten und umfasste Estrella, Purisima East und Purisima West, in Übereinstimmung mit Alteration und geochemischen Au-Cu-Mo-Bodenanomalien, die noch nicht gebohrt wurden.

Ziel California

Im Jahr 2017-18 führte Aztec ein Phase-I-Bohrprogramm mit 17 Diamantkernlöchern über insgesamt 2.675 m aus (siehe Pressemeldung vom 26. Juni 2018). Die Bohrungen der Phase 1 prüften die 900 m mal 600 m große Gold-in-Boden-Anomalie im Ziel California, die durchschnittlich 0,44 g/t ergab und sich über in paläozoische, siliziklastische Sedimente eindringende, hydrothermale Brekzien in einem Quarz-Feldspat-Porphyr-Komplex erstreckt.

Das Phase-I-Bohrprogramm durchteufte kontinuierlich eine oxidierte Golddecke zu einem Gold-Kupfer-Silber-Porphyr-System in California, einschließlich mehrerer Mächtigkeiten von mehr als 100 Metern mit über 0,40 g/t Gold, über eine Länge von 800 Metern und eine Breite von 200 Metern, bis zu einer maximalen vertikalen Tiefe von 150 Metern. Das bohrgeprüfte Gebiet stellt nur 30 % der Oberfläche der Gold-in-Boden-Anomalie dar. 

Die Mineralisierung in der Zone California ist in alle Richtungen offen. Die wichtigsten Ergebnisse des Phase-I-Bohrprogramms aus dem Jahr 2017-18 lauten wie folgt:

  • 160 m mit 0,77 g/t Gold einschl. 80 m mit 1,04 g/t Gold, 0,11 % Kupfer in 18CER010
  • 139 m mit 0,71 g/t Gold einschl. 20 m mit 2,10 g/t Gold, 0,16 % Kupfer in 17CER005
  • 118 m mit 0,63 g/t Gold einschl. 43 m mit 1,18 g/t Gold, 0,16 % Kupfer in 17CER003
  • 122 m mit 0,60 g/t Gold einschl. 62 m mit 0,88 g/t Gold, 0,06 % Kupfer in 18CER007
  • 170 m mit 0,42 g/t Gold einschl. 32 m mit 0,87 g/t Gold, 0,06 % Kupfer in 18CER006

Vorläufige metallurgische Prüfungen an Bohrkernen in California wurden im Jahr 2019 durchgeführt (siehe Pressemeldung vom 12. März 2019). Bohrkernproben wurden in 4 separate Mineralisierungsarten unterteilt: Oxid 1, Oxid 2, Gemischte Oxide/Sulfide und Sulfide. Die vorläufigen Ergebnisse der Bottle-Roll-Tests zeigten ausgezeichnetes Potenzial für Goldrückgewinnung aus Haufenlaugung, wie folgt:

  • 85,1 % Rückgewinnung aus 2 mm Material und 94,3 % aus 75-Mikron-Material in Probe Oxid 1
  • 87,7 % Rückgewinnung aus 2 mm Material und 94,2 % aus 75-Mikron-Material in Probe Oxid 2
  • 77,9 % Rückgewinnung aus 2 mm Material und 89,0 % aus 75-Mikron-Material in Probe Gemischte Oxide/Sulfide
  • 51,2 % Rückgewinnung aus 2 mm Material und 78,7 % aus 75-Mikron-Material in Probe Sulfide

Allen David Heyl, B.Sc., CPG., VP Exploration, ist der qualifizierte Sachverständige und beaufsichtigt das Explorationsprogram bei Cervantes. Aztec absolviert bei Cervantes RC-Bohrungen (oft auch als Schlagbohrungen bezeichnet) und entnimmt in allen Bohrlöchern 5 Fuß (1,52 m) lange Proben. Den Proben aus allen Löchern werden im Rahmen des Qualitätskontrollprogramms zertifizierte Leer-, Standard- und Doppelproben beigegeben. Herr Heyl hat die technischen Angaben in dieser Pressemeldung geprüft und genehmigt.

„Simon Dyakowski“

Simon Dyakowski, Chief Executive Officer

Aztec Minerals Corp.

Über Aztec Minerals – Aztec ist ein Mineralexplorationsunternehmen, dessen Hauptaugenmerk auf die Entdeckung von großen polymetallischen Mineralienvorkommen in Nord-, Mittel- und Südamerika gerichtet ist. Das Kernprojekt des Unternehmens ist das aussichtsreiche porphyrische Gold-Kupfer-Konzessionsgebiet Cervantes im mexikanischen Sonora. Das historische distriktweite Konzessionsgebiet Tombstone in Cochise County in Arizona, das ebenfalls unter der Kontrolle von Aztec steht, beherbergt sowohl eine epithermale Gold-Silber-Mineralisierung mit großen Tonnagen als auch eine Silber-Blei-Zink-Mineralisierung des CRD-Typs. Die Aktien von Aztec werden an der TSX Venture Exchange (Kürzel: AZT) und am OTCQB in den USA (Kürzel: AZZTF) gehandelt.

Kontaktdaten – Nähere Informationen erhalten Sie über:

Simon Dyakowski, CEO oder Bradford Cooke, Chairman

Internet: www.aztecminerals.com

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