Es steht eine Novelle der Gefahrstoffverordnung an. Sie soll das risikobezogene Maßnahmenkonzept für krebserzeugende Gefahrstoffe in Verbindung mit der Neufassung der TRGS 910 umsetzen. Dabei soll eine Absenkung des Akzeptanzrisikos um den Faktor 10 von 4:10.000 auf 4:100.000 eingeführt werden.

Von Seiten der Industrie wird eine grundsätzliche Absenkung des Akzeptanzrisikos nicht unterstützt. Es ist aber in jedem Falle die stoffspezifische Diskussion und Prüfung der Absenkung der Akzeptanzkonzentrationen zu erwarten.

Zur Vorbereitung der nun anstehenden Diskussion bitten BDI und VCI alle Unternehmen, die die fraglichen Stoffe verwenden, um fundierte Rückmeldungen. In Form einer Umfrage sollen die aktuelle Situation, die Umsetzbarkeit und die möglichen Schwierigkeiten der diskutierten Absenkung der Akzeptanzkonzentrationen ermittelt werden. Dazu ist eine breite Teilnahme aus der Praxis notwendig.

Expositionswerte von Cadmium, Cobalt und Nickel

Als angehängte Dateien finden Sie einen entsprechenden Fragebogen des BDI mit einigen Hintergrunddokumenten, darunter eine Stoffliste. Der BDI sagt zu, dass die Ergebnisse der Umfrage nur in aggregierter und anonymisierter Form für die Positionierung der Industrie verwendet werden.

Im Fragebogen sind für die Oberflächentechnik wohl vor allem die Unterpunkte 11 (Cadmium), 12 (Cobalt) und 21 (Nickel) von besonderer Bedeutung. Sollten Sie durch weitere Substanzen betroffen sein, sind die Informationen natürlich ebenfalls erwünscht. Deadline für die Rücksendung ist der 15. September 2022.

Rücksendung der Fragebögen bitte an:

BDI
Dr. Mirjam Merz
Telefon: +49 30 20281466
E-Mail: m.merz(at)bdi.eu

oder

VCI
Bernd Berressem
Telefon: +49 69 2556 1477
E-Mail: berressem(at)vci.de

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