Leitbild und Strategie sollten hinterfragt werden, wenn die Aussage ‚Aktiv & Wirksam‘ zu sein, nicht mehr zutreffen. Das Leitbild sollte erneuert werden:

1. um die Ausrichtung eines Verbandes zu überprüfen und anzupassen 
2. bei markanten Änderungen in der Gesetzeslandschaft, der Verfügbarkeit von Ressourcen sowie den politischen, gesellschaftlichen, kulturellen Rahmenbedingungen 
3. um den Vertretungsanspruch aktuell zu untermauern und die Sichtbarkeit sowie die eigene Wirksamkeit signifikant zu erhöhen

Voraussetzungen wie Notwendigkeit sind jetzt gegeben. Ja, es ist die Zeit zu fragen: Ist der Verband (noch) am Puls der Zeit? (Wo) Vertritt er die Mitgliederinteressen? Bewältigt er der Zulauf an neuen Mitgliedern – oder wie steht es wirklich um Bedeutung, Gegenwart und Zukunft? Ihre Mitglieder fragen es sich auch und treten eher aus als sich in Mitarbeit zu alten sinnlos erscheinenden Themen einbinden zu lassen. Wie wäre es, sie setzen sich und nehmen sich zehn Minuten Zeit, um die Chancen zu Erhalt bzw. dem Wiedererlangen der Wirksamkeit ihres Verbandes zu betrachten. 

Es ist Zeit, um die Zukunft der Verbände zu sichern.

Eins ist klar, es ist notwendig als Verband zukunftsfähig zu sein. Denn die Unternehmen ihrer Mitglieder benötigen eine starke, wirksame Vertretung in ihrer Region, unserem Land und der Europäischen Gemeinschaft. Für den Verband bedeutet das, dieses auch leisten zu können. Dafür bedarf es einer klaren Vision mit Leitlinien, definierten Zielen, konsequent und mit Verantwortung strategisch zu agieren. Sind solche Grundvoraussetzung nicht gegeben, gibt es einen unverhältnismäßig hohen Abstimmungsaufwand. Alternativ ist die Handlungsfähigkeit in Frage gestellt, droht die Bedeutungslosigkeit.

Dabei folgen die meisten Menschen Leitbildern, denn diese verdeutlichen ihre Wertvorstellungen. Sie bilden die Beweggründe für ihr Handeln. Mehr noch, sie geben ihnen zu allen Zeiten eine gute Orientierung. Doch um das Überleben, besonders aber den Erfolg dauerhaft zu sichern, müssen Leitbilder sich regelmäßig den verändernden Grundbedingungen stellen und diese assimilieren. Das gilt für die private Ausrichtung und sollte so auch in Verband und Organisation gehandhabt werden.

  • Vision
    … Wofür stehen wir als Gemeinschaft?
    (Ziel | Botschaft an Extern)
  • Mission
    … Was wollen wir gemeinsam erreichen?
    (Selbstverständnis und Zweck | für Mitglieder und Beschäftigte)
  • Leitbild
    … Welche Werte und Prinzipien sollen unser Handeln leiten?
    Wer wollen wir sein und welche Geschäfte / Aktivitäten betreiben wir?
    (Handlungsrichtlinie)
  • Strategie
    … Wie erreichen wir unsere Ziele?
    … Welches Geschäftsmodell liegt dem zu Grunde?
    (Bestimmt die Umsetzung)

Kurz: Vision, Mission, Leitbild beinhalten die richtungsweisenden Aussagen, um eine gute Strategie zu erarbeiten. Sicherlich wurden diese Punkte bei ihnen formuliert, bestenfalls sogar aufgeschrieben und an alle relevanten Stakeholder verteilt. Sie entstanden in vielen Gesprächen, bei vertraulichen Treffen, orientieren sich an dem, was die Gründer:innen als „DNA“ anlegt haben, wurden ggf. von einer Agentur in Form gebracht … Doch wann war das zum letzen Mal?

Nur von Fachkräftemangel* sprechen oder ‚aktiv & wirksam‘ sein?

Der Begriff vor dem Sternchen ist frei wählbar. Es könnte auch Globalisierung, Künstliche Intelligenz (KI), Agilität, Digitaler Wandel oder Automatisierung, Roboter und Drohnen, Energie und Rohstoffmangel sowie Plattformökonomie und neue Marktteilnehmer:innen, Cybersicherheit und Datenschutz oder eins der vielen branchenspezifischen Themen dort stehen. Es Festzustellen und bei Bier und Brezeln über das Neuland philosophieren, hilft niemand mehr. 

Das weiß auch der Berliner Moderator Ralf Hasford. Vor der Planung einer Mitgliederversammlung, einer Verbands-Klausur oder direkt der Strategie- und Leitbild-Entwicklung fragt er daher seine Auftraggeber zunächst:

• Wie konkret sind die in Strategie und Leitbild enthaltenen Aussagen formuliert?
• Auf welchem Stand sind sie, gelten sie noch als Zukunftsfähig?
• Wem sind sie bekannt?

Bereits im Vorgespräch thematisiert er auch Inhalte und Richtungen der Aussagen. Dementsprechend plant er die Agenda sowie Analysen und Vorarbeiten. Die Abläufe der Veranstaltung werden zielsicher seiner Moderation folgen. Die Leitbild- und Strategieentwicklung sieht er als ein Prozess an, der bewusst und unter Führung der Organisationsleitung (Vorstand, Präsidium, Geschäftsführung) erarbeitet wird. 

Brauch jeder Verband ein Leitbild?

Ein Leitbild-Prozess ist für einen Verband wichtig, da es die Vision und die Werte des Verbands klärt und veranschaulicht. Er wirkt fort als Orientierungshilfe für die Handlungen und Entscheidungen des Verbands und all seiner Mitglieder. Es kann auch als Kommunikationsinstrument verwendet werden, um den Zweck und die Ziele des Verbands nach außen zu vermitteln. Image und die Reputation des Verbands werden damit gestärkt. Stakeholdern erleichtert es, sich mit dem Verband zu identifizieren, sich in ihm zu engagieren, bzw. ihn als ernsthaften wie kraftvollen Gesprächspartner wahrzunehmen, zu berücksichtigen, ggf. einzubinden.

Leitbild, Ziele, Strategie, Strategische Maßnahmen oder reicht bereits eins davon?

Leitbild, Ziele, Strategie und strategische Maßnahmen stehen im Zusammenhang, sogar einem sehr engen. Sie bauen aufeinander auf und beeinflussen sich. Erst mit allen drei entsteht eine hohe Wirksamkeit und Effizienz. 

  • Das Leitbild 
    … ist eine Art „Nordstern“ für den Verband und beinhaltet dessen Werte, Vision und Mission. Das sind die eher die langfristigen Komponenten. Das Leitbild steht wie ein moralischer Kompass, an dem sich alle Entscheidungen des Verbands ausrichten sollten.
  • Die Ziele
    … hingegen sind konkrete, messbare Ergebnisse, die der Verband auch unbedingt erreichen will, um seine Vision und Mission zu erfüllen. Sie können Kurzfristig (6 Monate), Mittelfristig (12 – 24 Monate) oder Visionär sein (bis zu fünf Jahre).
  • Die Strategie
    … ist der Plan, wie der Verband seine Ziele erreichen wird. Sie bilden eine Art Matrix oder vereinfacht gesagt Leitplanken, an denen alle Handlungen auszurichten sind. Strategie beschreibt die zu notwendigen Schritte, um die Ziele zu erreichen sowie die Ressourcen, die dafür benötigt werden.

In der Praxis arbeiten Leitbild, Ziele und Strategie zusammen, um den Verband auf seiner Reise zum Erfolg zu führen. Das Leitbild dient als Rahmen für die Festlegung von Zielen und Strategien und stellt sicher, dass alle Entscheidungen und Aktivitäten im Einklang mit den grundlegenden Werten und Überzeugungen des Verbands stehen. Die Ziele und Strategien dienen dazu, das Leitbild in die Praxis umzusetzen und den Verband voranzutreiben.

Insgesamt ist ein Leitbild ein wichtiger Bestandteil einer organisierten und nachhaltigen Verbandsarbeit, da es als interner Kompass für die Arbeit und als externes Signal für die Außenwirkung dient.

Aktuelles Angebot: ‚Aktiv & Wirksam‘

Wie Ihr Verband ‚Aktiv & Wirksam‘ werden könnte, besprechen Sie zum Beispiel mit Ralf Hasford. Er ist als externer Moderator und Berater seit Jahren erfolgreich für Wirtschaft und Verbände tätig. Besprechen Sie unverbindlich Ihre Fragen und finden Sie den besten Weg für Ihren Verband … Vereinbaren Sie dazu einen Termin für 30 min. kostenloses Gespräch. Das Angebot gilt für die Geschäftsführung genauso, wie für den Vorstand und weitere engagierte Mitglieder.

Was ist ein Verband in der Wirtschaft?

Im Wirtschaftsverband oder Branchenverband vereinigen sich Unternehmen bei freiwilliger Mitgliedschaft zum Schutze und zur Förderung ihrer gemeinschaftlichen Interessen. Der Zuständigkeitsbereich wird in der Satzung beschrieben. Das kann auch in Form einer Zweckgemeinschaft, als eingetragener Verein oder Verbund geschehen. Neben übergeordneten Dachverbänden einer Branche gibt es z.B. regionale Wirtschaftsverbände, politische Wirtschaftsverbände (parteigebundene Verbände) und nach Unternehmensgröße gestaffelte (z.B. Einzelhandel, Mittelstand, Industrie). Der Begriff Wirtschaftszweig oder Branche vereint Unternehmen, die nah verwandte Produkte herstellen oder ähnliche Leistungen anbieten.

Die Aufgaben sind vorzugsweise:

  • Interessenvertretung der Mitgliedsunternehmen gegenüber staatlichen Stellen
  • Erarbeiten / Mitarbeit an gemeinsamen technischen und rechtlichen Standards
    (z.B. durch eine Gütegemeinschaft mit einer RAL-Marke)
  • Unterstützung, rechtliche und fachliche Beratung 
  • Übergreifende Öffentlichkeitsarbeit und Lobbyarbeit

Oftmals sind die Wirtschaftsverbände auch Träger der Organisation zur Ausbildung und Qualifizierung sowie der berufsständischen Versorgungswerke.

Wirtschaftszweig oder Branche vereint Unternehmen, die nah verwandte Produkte herstellen oder ähnliche Leistungen anbieten.

Über Mediation & Moderation Hasford

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„Meine Moderationsarbeit ist vielschichtig. Welche Themen sind es bei Ihnen, die meine externe Moderation wünschenswert machen, damit Sie gemeinsam, schneller und zielgerichtet auf den Punkt kommen?“ – Ralf Hasford | Moderation im Business | Strategie & Konflikt –

„Als systemischer Moderator bin ich für die Teilnehmenden der Gastgeber, Organisator, Lotse und ich nenne es gerne ein ‚agiler Zeremonienmeister‘. Warum ich moderiere? Damit Unternehmer*innen, Fach- und Führungskräfte zu einer besseren Zusammenarbeit finden. Das heißt, gemeinsame Fragestellungen entwickeln, bearbeiten und Wege zu Zielen definieren – oder anders gesagt; Klarheit erlangen, konsequent Handeln können und alle Stakeholder die notwendige Verantwortung übernehmen.“ Hasford beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit Optionen, Wirkungen und Zusammenhängen guter Führung, den Formen der Zusammenarbeit in Zeit von Arbeit 4.0 und Globalisierung.

Kunden beauftragen ihn mit den Themen:
• Ziel- und Strategieentwicklung
• Zusammenarbeit im Team
• Problem- und Konfliktlösung / Mediation.

Ralf Hasford unterstützt Unternehmen, Verbände und Organisationen: Werte und Ziele zu fokussieren, die Ausrichtungen von Produkt und Zielgruppe zu definieren, das Miteinander zu verbessern, die digitale Transformation zu beschleunigen.

Häufig Inhalte:
• Lang- und Mittelfristige Strategien entwickeln / Aufgaben ableiten
• Kollaborative Führungs- und Arbeitsweisen sowie Strukturen einführen oder ausbauen
• Prozesse, Automatisierung, Vernetzung und Change bei Produkt und Leistung planen
• Fähigkeit zur Skalierung und Wechsel des Geschäftsmodells
• Ressourcen- und Fachkräftemangel entgegentreten sowie Partnerschaft oder Übernahme vordenken und begleiten
• Entscheidungen vorbereiten und herbeiführen

Hasford leitet zielführend Diskussionen und sorgt für den bestmöglichen Informationsaustausch. Erfahrung, best practice, Methoden und Techniken bringt er zu seinen deutschlandweiten Arbeitseinsätzen mit. Wie etwa ‚Vision, Mission, Leitbilder‘ erstellen, ‚Ziele und Strategien‘ entwickeln, mittels ‚SWOTplus Analyse‘ die Bedrohungen und Risiken erkennen und mit der systemischen ’12-Felder Tafel’ die Ideen visualisieren. Dabei Arbeitsaufgaben fokussieren und terminieren und dafür Zielbilder entwickeln sowie mit ausgewählten Techniken des agilen Projektmanagement und des Design Thinking zur Innovation und Produktentwicklung beitragen.
Ralf Hasford hat Erfahrungen als präsentierender Moderator. Er moderiert Fachtagungen und Podiumsdiskussionen und tritt als Keynote Sprecher auf (Thema: Zusammenarbeit und Führung).

Business Moderation Hasford versteht Transfer, – die visuell gestützte Darbietung von Informationen zu strittigen und unbeliebten Themen – in den Dialog gehen und zielführende Diskussion leiten (Konsens / Ausgleich).

Ferner begleitet der Moderator und Coach die Führungskräfte bei der Übergabe der Aufgaben sowie dem Einrichten eines schlanken und funktionellen Berichtswesen zum Monitoring der Fortschritte, der Steuerung von Strukturanpassungen und dem Entwerfen und Kontrollieren von KPI.

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Ralf Hasford | Systemischer Moderator
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