Vor 4 Jahren, als “Kind aus dem Handwerk” und durch Erfahrungen in der Industrie kam Martin Holl mit seinen heute 32 Jahren eine Idee: Wie sähe die Welt des Handwerks aus, wenn einzelne regionale Handwerksbetriebe nicht mehr konkurrieren, sondern kollaborieren würden? Regionale Handwerksbetriebe könnten um Auftragsspitzen oder -flauten auszugleichen, zusammenarbeiten. Durch eine zusätzliche zentrale Projektsteuerung und smarte Prozesse könnten diese so auch ganz neue bundesweite Projekte, sogar Großprojekte erfüllen. Die Idee zu der Kollaborationsplattform CheckAndWork war geboren. Unter dem Motto “vom Handwerk für’s Handwerk” haben Martin und seine Kollegen Markus und Marcel heute innerhalb von 92 Wochen ein Netzwerk von knapp 1.000 Handwerksbetrieben mit einer gemeinsamen Manpower von über 10.000-Fachhandwerkern aufgebaut und beginnen damit
das Handwerk zu revolutionieren.

Die Idee: Das Beste aus Handwerk mit Prozessen wie in der Industrie verbinden


Martin, selbst Elektroniker und im elterlichen Elektrobetrieb aufgewachsen, erzählt Achim (einem der Gründer von MemoMeister) im Interview: “In der Industrie geht es sehr viel um Prozesse. Im Handwerk darum, dass draußen Jemand arbeitet und Geld verdient. Wir dachten uns: was passiert, wenn man erfolgreiche Vorgehensweisen aus Handwerk und Industrie verknüpft?” Seine Prozess- und Projektmanagement-Kenntnisse aus der Industrie überträgt er auf das Handwerk. CheckAndWork hat das Handwerk in Deutschland mit seiner Kollaborationsplattform vernetzt. Dabei unterstützen sie regionale Betriebe über zentral gesteuerte Prozesse und Projektmanagement. So können auch die großen Handelsketten dieser Welt auf qualifizierte, spezialisierte und regionale Handwerksbetriebe zurückgreifen – und das bei nur einem Ansprechpartner.

Win-Win Situation für Industrie- und Handelsunternehmen und regionale Handwerksbetriebe

Regionale Handwerksbetriebe nutzen das CheckAndWork-Netzwerk, um sich bei Auftragsspitzen oder bei Expertenfragen auszuhelfen. Sie können so auch größere Projekte annehmen, bei denen Kompetenzen notwendig sind, die über ihre eigenen hinausgehen. Ein Projekt-Partner findet sich über CheckAndWork sicherlich. Regionale Handwerksbetriebe können jetzt aber auch ganz neue Märkte und Großprojekte bedienen. Auf diese besonderen Projekte sind die Betriebe stolz.

Die Projektsteuerung der verschiedenen, bundesweit verteilten Betriebe übernimmt Check-AndWork selbst zentral. Der Vorteil: Zentrale, einheitliche Prozesse und “one face to the customer”. Durch Vermittlung von regionalen Betrieben nah am Kunden, können Reisekosten zum Kunden gespart werden. Das resultiert in höheren, fairen Löhnen für Handwerker. Der Vorteil für den Auftraggeber: Ein Ansprechpartner, hohe Qualität der Arbeiten durch Qualitätsstandards im Netzwerk, einfache Kommunikation mit den Handwerkern vor Ort, ohne Sprachblockaden. “Der Projektleiter beim Kunden kann sich zurücklehnen und sich auf wichtige Tätigkeiten konzentrieren. Er kann zur Projektdokumentation einfach eingeladen werden, erhält Echtzeit-Statusberichte über das Projekt und regelmäßig persönliche Rückmeldungen von uns. Auf Anfrage erhält er Berichte auf Knopfdruck. Am Ende bekommt er das Projekt sauber und professionell dokumentiert übergeben.”

Vernetzung und professionelle Dokumentation durch digitale Tools machen es möglich

“Damit das in der Form bundesweit möglich ist, greifen wir auf digitale cloud-basierte Dokumentation zurück. Kooperationspartner oder der Kunde können so einfach in ein Projekt eingeladen werden und haben sofort alle Infos zur Verfügung.” Mit der Cloud Software MemoMeister ist die Dokumentation einheitlich, professionell, immer transparent und von jedem Ort aus bearbeitbar. Berichte können dem Kunden auf Knopfdruck präsentiert werden. Ausfälle von Betrieben bei längeren Projekten können so ganz einfach an einen anderen Netzwerkpartner übergeben werden. “MemoMeister ist ideal für diese deutschlandweite Kooperation. Damit kann man die Arbeiten super abbilden.” – so Martin Holl.

Für das Projekt wurde eine übersichtliche Mappen-Struktur aufgebaut. Mitarbeiter konnten Vor-Ort direkt in die Cloud dokumentieren. QR Codes erleichtern das Arbeiten und gezielte Freigaben ermöglichen es, die Komplexität für den einzelnen Monteur zu reduzieren. So gelang es, über 8500 Bilder für die Dokumentation zu verwenden.

Das Fazit: Mit Prozessen und modernen Technologien können regionale Handwerksbetriebe attraktive Projekte in einer Win-Win-Situation für sich und Auftraggeber abwickeln – mit Stolz und Zusammenhalt. Auftraggeber können sich auf eine zuverlässige, professionelle Projektsteuerung und professionelle Arbeit durch qualifizierte Betriebe und saubere, transparente Dokumentation verlassen.

Die Nachfrage gibt ihrem Ansatz Recht: “Wir können so bspw. Aufträge von bundesweiten Handelsunternehmen und ihren Filialen bedienen. Wir bewerben uns nicht auf Ausschreibungen. Die Projektleiter in den Unternehmen kommen auf uns zu.”

Über die Freiraum GmbH

Seit der Gründung 2017 fokussiert sich die in Stuttgart ansässige Freiraum GmbH mit dem Produkt MemoMeister darauf, andere Unternehmen bei der Dokumentation von Projekten, Baustellen, Prüfschritten, Störungen oder Abnahmen zu unterstützen. Mit der Cloud-Software (SaaS) MemoMeister wird jeder Sachverhalt spielend leicht als Memo (Datei inkl. Beschreibung, Kommentaren & Metadaten) direkt in der entsprechenden Projektakte dokumentiert. Neue Projektakten, Berichte oder ausfüllbare Formulare werden dabei entweder einzeln oder direkt aus bestehenden Vorlagen erstellt. Zu den Kunden zählen sowohl Handwerksbetriebe als auch Industrieunternehmen.

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