TÜV SÜD bietet virtuelle Trainings zu acht Kernthemen der Additiven Fertigung. In der noch jungen Branche ist das Fachwissen der Mitarbeiter ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Themen sind unter anderem die Geschäftsmodelle, Prozessketten, Materialien, und aktuelle Industriestandards sowie das Produktions- und Qualitätsmanagement.

Die Additive Fertigung (Additive Manufacturing, AM), ist ein Sektor, der schnell wächst, vor allem die Serienproduktion, wo hohe Erwartungen an die Technologie bestehen. „Mit der Industrialisierung der Additiven Fertigung steigt der Bedarf an Fachkräften weiter“, sagt Gregor Reischle, Head of Additive Manufacturing bei TÜV SÜD. „Hinzu kommt, dass bei der Qualifizierung oft noch Einzellösungen existieren, obwohl nur ein ganzheitlicher Ansatz den Unternehmenserfolg über die Wertschöpfungskette hinweg sichert.“


TÜV SÜD schult Fachleute im jeweiligen industriellen AM-Umfeld. Letzteres sollte die AM-spezifischen DIN/ISO/ASTM-Normen erfüllen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie bietet TÜV SÜD die zugehörigen Trainings und Seminare online an.

Die insgesamt acht Themen umfassen neben den Grundlagen, dem Arbeitsschutz und Spezifikationen auch das Produktions- und Qualitätsmanagement. Die Risikobewertung sowie das Validieren von Prozessen und der Konstruktion sowie aktuelle Industriestandards sind weitere Inhalte. Die kostenpflichtigen Trainings behandeln die neuen Technologien in Abgrenzung zu bisherigen Fertigungsverfahren und zielen darauf ab, ein hohes Qualitätsniveau gezielt umzusetzen.

Das schafft die Basis für reproduzierbare Produktmerkmale in der Klein-Serie. Gerade bei der Beschaffung von AM-Bauteilen bestehen oft Unsicherheiten bei den Anforderungen an die Lieferanten. Ähnliches gilt beim Schutz der Mitarbeiter, da bisher nur wenige Beispiele existieren, wie hier eine Gefährdungsbeurteilung vorgenommen wird. Auch der sichere Umgang mit Prüf- und Messmitteln oder das Bewegen von Maschinenteilen ist ein Thema. Anhand von Beispielen aus dem medizinischen Bereich wird das Risikomanagement als systematisches Management der Analyse, Bewertung und Kontrolle von Risiken vermittelt. Hinzu kommt, wie eine AM-spezifische Prozessvalidierung zur Qualitätssicherung gelingt. Weitere Punkte sind Designregeln für die Additive Fertigung sowie die Standardisierung, die bereits auf einem guten Weg ist.

Virtuelle Trainings für Konstrukteure, Qualitätsmanager, Produktionsleiter:

Weil es sich noch um eine neue Technologie handelt, fehlen Fachkräfte. Um von Einzellösungen zu einer ganzheitlichen Qualifizierung zu kommen, empfehlen die TÜV SÜD-Experten insgesamt acht Seminarthemen zur Additiven Fertigung (alle auf Englisch):

  1. Fundamentals
  2. Quality and production management
  3. Specification of parts for purchase
  4. Health and safety
  5. Risk Assessment and Management
  6. Process Validation
  7. Design Validation
  8. Industry Standards

www.tuvsud.com/en-sg/services/training/additive-manufacturing-virtual-training

Ein On-Demand-Webinar „Qualitätsversprechen bei Additiver Fertigung“ ist außerdem unter diesem Link abrufbar: https://www.tuvsud.com/de-de/branchen/produzierende-industrie/maschinen-geraete-ausruestung/additive-fertigung/webinar-din-spec-17071-on-demand

Über die TÜV SÜD AG

Im Jahr 1866 als Dampfkesselrevisionsverein gegründet, ist TÜV SÜD heute ein weltweit tätiges Unternehmen. Mehr als 25.000 Mitarbeiter sorgen an über 1.000 Standorten in rund 50 Ländern für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, technische Innovationen wie Industrie 4.0, autonomes Fahren oder Erneuerbare Energien sicher und zuverlässig zu machen. www.tuvsud.com/de

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