ENERGY CONFERENCE: Austausch als Schlüssel zur Transformation
Mit der ENERGY CONFERENCE 2026 hat GRITEC ein Format etabliert, das genau hier ansetzt. Rund 1.200 Teilnehmende und 71 Aussteller aus Energiewirtschaft, Netzbetrieb, Industrie und Digitalisierung kamen zusammen. Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Entwicklungen einzuordnen, den Austausch zu fördern und konkrete Lösungsansätze sichtbar zu machen.
Unter dem Leitmotiv „The Power of Exchange“ stand dabei eine zentrale Erkenntnis im Mittelpunkt: „Die Transformation unseres Energiesystems ist zu komplex, um sie allein zu gestalten. Sie gelingt nur im Zusammenspiel und Austausch von Industrie, Netzbetreibern, Technologieunternehmen und Politik“, betonte Volker Ernst, Geschäftsführer der GRITEC GmbH, und brachte damit den zentralen Gedanken der Veranstaltung auf den Punkt.
Praxisnahe Einblicke durch Partner und Formate
Das Programm der Main Stage beleuchtete die Transformation der Energieinfrastruktur aus unterschiedlichen Perspektiven. Zum Auftakt wurde die Rolle der Verteilnetze als Grundlage eines zukünftigen Energiesystems eingeordnet und aufgezeigt. Darüber hinaus wurden die Auswirkungen der Energiewende auf Planung und Betrieb der Netze behandelt. Im weiteren Verlauf standen praktische Erfahrungen aus der Netzplanung und dem Netzbetrieb im Fokus – unter anderem der Umgang mit steigenden Anschlusszahlen, neuen Lastanforderungen und der Integration digitaler Prozesse in bestehende Strukturen.
Ergänzend dazu wurden technologische Entwicklungen und infrastrukturelle Anforderungen vorgestellt, die für einen langfristig stabilen und zukunftsfähigen Netzbetrieb notwendig sind. Themen wie Cybersecurity, digitale Systemarchitekturen und regulatorische Rahmenbedingungen rundeten das Programm ab.
„Die Energieinfrastruktur entwickelt sich deutlich dynamischer als noch vor wenigen Jahren. Um Versorgungssicherheit und Effizienz langfristig gewährleisten zu können, müssen technologische Innovationen, regulatorische Anforderungen und betriebliche Prozesse künftig noch stärker zusammengedacht werden“, so Axel Hahn, Leiter Produktmanagement Energietechnik/Innovation der GRITEC GmbH.
Die Deep-Dive-Sessions ergänzten das Programm um praxisnahe Einblicke in aktuelle Entwicklungen und konkrete Anwendungsfälle. Partner aus Industrie, Forschung und Verbänden griffen Themen wie digitale Produktdaten, Echtzeit-Monitoring, SF₆-freie Technologien oder neue Ansätze für Netzplanung und Netzbetrieb auf. Dabei standen insbesondere Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung sowie der Austausch zu technologischen und regulatorischen Herausforderungen im Mittelpunkt.
Erleben, verstehen, anwenden
Neben den fachlichen Inhalten bot die ENERGY CONFERENCE Einblicke in aktuelle Technologien und Anwendungen der Branche. Eine Fachmesse mit 71 ausstellenden Unternehmen präsentierte Lösungen entlang der gesamten Energieinfrastruktur.
GRITEC konzentrierte sich dabei auf die Bereiche Digitalisierung, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Services und präsentierte unter anderem mit dem GRITEC Hub eine technologie- und herstellerunabhängige Lösung für transparente, steuerbare und zukunftssichere Ortsnetzstationen. Darüber hinaus zeigte das Unternehmen mit dem Umrüstkit eine praktikable Möglichkeit, bestehende Technikgebäude auf den SF₆-freien Betrieb umzustellen.
Werksführungen ermöglichten zusätzliche Einblicke in die Produktion von GRITEC und machten die vorgestellten Lösungen in der praktischen Anwendung erlebbar.
Die Kombination aus Fachprogramm, Ausstellung und begleitenden Formaten schuf zahlreiche Möglichkeiten für Gespräche und Vernetzung. Die Abendveranstaltung bot zusätzlichen Raum für informellen Austausch.
Fazit: Die Energiezukunft entsteht im Austausch
Das Format zeigt, dass die Weiterentwicklung der Energieinfrastruktur auf Zusammenarbeit basiert. Es bringt Akteure zusammen, macht Technologien und Herausforderungen der Branche sichtbar und unterstützt den Transfer von Lösungen in die Praxis.
„Die ENERGY CONFERENCE 2026 war für uns ein voller Erfolg. Die offenen Gespräche mit unseren Partnern, das durchweg positive Feedback und der große Zuspruch zeigen, wie relevant dieses Format ist. Damit können wir unseren Anspruch festigen, mit unseren Produkten und Services einen konkreten Beitrag zur Energiewende leisten zu dürfen“, resümiert Thomas Sachers, Geschäftsführer der GRITEC GmbH.
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