Intelligente Sanitärarmaturen setzen neue Maßstäbe dank Digitalisierung. Mittels Smartphone-Apps lassen sich Funktion und Komfort der Produkte erheblich verbessern. Dabei wird die einzelne Armatur mehr als nur zur Summe ihrer Teile. Durch Digitalisierung und Vernetzung entsteht aus einzelnen Komponenten ein intelligentes System der Trinkwasserinstallation – für mehr Komfort, Effizienz und Hygiene.

Smart Home-fähige Anwendungen werden immer beliebter. Zwar werden sie noch vorrangig im Bereich von Entertainment und Kommunikation, Energiemanagement sowie Sicherheit eingesetzt. Doch auch die Trinkwasserinstallation bietet vielfältige Potenziale, auch wenn diese bisher kaum genutzt werden.


„Dabei können Armaturen heute weit mehr als nur Wasser abgeben. Sie sind digitale High-Tech-Produkte, die die Innovationskraft der Branche eindrucksvoll belegen. Die Markenhersteller stellen immer den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Ihr Ziel ist es, echte Mehrwerte zu schaffen, mehr Komfort zu bieten sowie Gesundheit und Lebensenergie zu steigern“, erklärt Wolfgang Burchard, Geschäftsführer des VDMA Armaturen und Sprecher der Initiative Blue Responsibility.

Die Hersteller vernetzen Armaturen miteinander und machen sie über das Smartphone steuerbar. Damit erlauben sie es Nutzern beispielsweise, Durchflussmengen und Temperaturen von Badezimmer-, Waschtisch- und Küchenarmaturen zentral zu steuern. So lassen sich Badewannen per Mausklick in der gewünschten Temperatur auffüllen während Smart Control-Lösungen in der Küche dafür sorgen, dass das heiße Wasser aus der Armatur direkt für den Topf zur Verfügung steht. Und nicht nur das: Intelligente Sanitärkonzepte ermöglichen es, dass Hauseigentümer automatisch eine Information auf ihr Smartphone erhalten, sobald ein ungewöhnlich hoher Wasserverbrauch festgestellt und die Leitung abgesperrt wurde. Man kann dann umgehend die notwendigen Schritte zur Behebung des Schadens einleiten.

Hygiene in Corona-Zeiten – Trinkwassertechnik kann das

Das Corona-Virus hat nicht nur unser Leben in weiten Teilen verlangsamt, auch das Trinkwasser war weit weniger in Bewegung als sonst. Da viele Einrichtungen geschlossen oder Büros nur teilweise besetzt sind, ist in den Leitungen kein oder nur noch sehr wenig Wasser geflossen. Das Problem: Wenn Wasser stagniert, können sich Biofilme bilden, die einen potenziellen Nährstoff für gesundheitsgefährdende Keime und Bakterien darstellen. Wer dem vorbeugen will, der muss auch in kaum beziehungsweise nicht genutzten Gebäuden dafür sorgen, dass ein zentraler Grundsatz der Hygiene eingehalten wird: Wasser muss fließen. Denn wenn unsere wichtigste Ressource regelmäßig in Bewegung ist, dann können sich Biofilme nur schwer bilden und die Gefahr einer Verunreinigung des Wassers wird deutlich reduziert. Auch hier ermöglicht die Digitalisierung eine optimale Handhabung. So erlauben es Hygienesysteme, dass die Trinkwasserinstallation regelmäßig oder auch spontan durchgespült wird, um die Bildung von Keimen und Bakterien zu verhindern. Ein Klick auf die App des Herstellers genügt und schon starten Antriebe, bewegen sich Ventile und öffnen sich Armaturen. Die Temperatur lässt sich ebenfalls dadurch regulieren, was wiederum Spülungen mit Heißwasser ermöglicht. Mit diesen Maßnahmen lässt sich insbesondere die Gefahr von Legionellen bekämpfen, die sich bevorzugt im 25 bis 55 Grad warmen Wasser vermehren.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang nicht nur die einzelne Armatur, sondern das ganze System. Nicht zuletzt aus diesem Grund haben Markenhersteller die gesamte Trinkwasserinstallation im Blick. Sie bieten im Zusammenspiel von Hard- und Software innovative Lösungen an, die auch in Corona-Zeiten eine hervorragende Trinkwasserqualität gewährleisten.

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