„Der unvermittelte Stopp der Förderprogramme für energieeffizientes Bauen und Sanieren schwächt die Planungssicherheit der Betriebe erheblich. Das betrifft insbesondere diejenigen Betriebe, die darauf vertraut haben, dass das Programm wie angekündigt bis Ende Januar läuft, und deshalb nach erheblichen Vorarbeiten gerade ihren Antrag stellen wollten. Betroffen sind aber auch diejenigen, die bereits Anträge gestellt haben, auf Zuteilung warten und nun womöglich leer ausgehen. Wer energetisch bauen wollte, dem droht nun ein massiver Liquiditätsengpass, manche Projekte werden vielleicht nicht mehr realisiert.

Laut DIHK-Energiewendebarometer befasst sich jedes dritte befragte Unternehmen mit energetischem Bauen und Sanieren. Die Bereitschaft der Unternehmen, energieeffizient zu bauen oder zu sanieren, sollte weiter unterstützt werden. Die Bundesregierung sollte schnellstmöglich die angekündigten Lösungsvorschläge und neuen Förderrichtlinien veröffentlichen, um den Klimaschutz im Gebäudebereich voranzubringen. Denn die Unternehmen wollen und müssen ihre Projekte schnellstmöglich umsetzen können.

Angesichts des Handlungsbedarfs brauchen die Betriebe verlässliche Rahmenbedingungen, aber auch eine berechenbare Förderpolitik – beim Thema Energiewende, aber nicht nur da. Ich verweise auch auf den Antragsstopp beim ZIM, dem wichtigsten Innovationsförderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland. Wer Investitionen tätigt, braucht Planungssicherheit – mehr als über ein paar Wochen hinaus. Die Unternehmen benötigen in dieser schwierigen Transformationsphase Rückhalt aus der Politik.“

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